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Mentale Gesundheit wird von Beschäftigten weniger priorisiert, bleibt aber Fluktuationsgrund (FOTO)

19.03.2026 12:06 Uhr Randstad Deutschland GmbH & Co. KG

Eschborn (ots) - In der aktuellen Wirtschaftslage, die für zahlreiche Beschäftigte mit großer Unsicherheit verbunden ist, wird das Thema mentale Gesundheit am Arbeitsplatz drängender denn je. Doch die Bedeutung, die deutsche Arbeitnehmende ihrem eigenen psychischen Wohl beimessen, nimmt eher ab.

Laut Randstad Arbeitsbarometer 2026 ist die Unterstützung der mentalen Gesundheit durch den Arbeitgeber nur noch für 45 % der Arbeitnehmenden hierzulande wichtig oder sehr wichtig. Im Jahr 2025 lag dieser Wert noch bei 61 %, 2024 sogar bei 85 %.

Prioritäten verschieben sich

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten rücken für viele Beschäftigte dagegen Themen wie Jobsicherheit stärker in den Vordergrund. So geben 71 % der deutschen Arbeitnehmenden an, dass Jobsicherheit ihnen wichtig oder sehr wichtig im Beruf ist. Und fast jede:r Zweite (46 %) scheut sich, Probleme am Arbeitsplatz offen anzusprechen, weil Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz bestehen.

Aber: 36 % der Arbeitnehmenden haben bereits einmal aufgrund einer toxischen Arbeitsatmosphäre eine Stelle gekündigt. "Zwar sind Mitarbeitende heute zurückhaltender, was ihre mentale Gesundheit betrifft: Doch sie sind auch bereit zu handeln, wenn das Arbeitsklima psychisch belastend ist", sagt Verena Menne, Director Group HR bei Randstad Deutschland. "Ein Arbeitsumfeld, das Verlässlichkeit vermittelt, Überlastung vermeidet und Vertrauen schafft, trägt dagegen zu geringerer Fluktuation und stabilerer Personalstärke bei."

Unternehmen erkennen die Zeichen der Zeit

Im Randstad Arbeitsbarometer 2025 wurde bereits deutlich, dass viele Beschäftigte mentale Gesundheit vor allem als eigene Aufgabe betrachten: 50 % sahen die Verantwortung bei sich selbst, nur 13 % beim Arbeitgeber. Doch viele Unternehmen ergreifen bereits Maßnahmen, ihre Beschäftigten bei diesem Thema zu unterstützen - 37 % von ihnen haben bereits gezielte Maßnahmen zur Förderung der mentalen Gesundheit in ihrer Belegschaft umgesetzt; beim Thema Gesundheit im allgemeinen Sinne sind es sogar 48 %.

"Dieses Engagement auf Arbeitgeberseite ist sehr positiv, doch existenzielle Ängste und Jobunsicherheit in der heutigen Wirtschaftslage sorgen dafür, dass Arbeitnehmende sich eher sehr zurückhalten, anstatt über ihre Sorgen und Herausforderungen im beruflichen Umfeld zu sprechen. Arbeitgeber sollten das Thema mentale Gesundheit deshalb proaktiv angehen - das stärkt nicht nur die Resilienz der Belegschaft, sondern langfristig auch die Zufriedenheit und damit auch die Bindung der Mitarbeitenden an ihr Unternehmen", ergänzt Verena Menne.

Fünf Tipps für mehr mentale Gesundheit am Arbeitsplatz

- Offene Kommunikation ermöglichen: Beschäftigte sollten Belastungen frühzeitig ansprechen können, ohne negative Folgen befürchten zu müssen. Dafür braucht es eine Führungskultur, die zuhört und Vertrauen schafft, beispielsweise durch regelmäßige Gesprächstermine. - Work-Life-Balance aktiv fördern: Flexible Arbeitszeiten, planbare Erholungsphasen und realistische Erwartungen im Arbeitsalltag helfen dabei, Stress zu reduzieren. Viele Arbeitnehmende messen diesem Thema hohe Bedeutung bei: 71 % ist dieser Ausgleich im Beruf laut dem diesjährigen Arbeitsbarometer wichtig oder sehr wichtig. - Arbeitsbelastung besser steuern: Ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Zeit zum Nachdenken und Reflektieren über die eigenen Aufgaben ist eine wichtige Voraussetzung für mentales Durchhaltevermögen. - Führungskräfte sensibilisieren: Gute Führung klärt Aufgaben, erkennt Überlastung frühzeitig und unterstützt Mitarbeitende individuell. Ein gutes Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden ist essenzielle Grundlage für einen ehrlichen Austausch zu diesen Themen. - Niedrigschwellige Hilfsangebote schaffen: Beratungsangebote, mentale Gesundheitsprogramme oder anonyme Anlaufstellen können Hemmschwellen abbauen und frühzeitig entlasten.

Über das Randstad Arbeitsbarometer

Das Randstad Arbeitsbarometer (https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u00 1.gqh-2BaxUzlo7XKIuSly0rC6NusjZ-2FgQLkgtKSZXZ8LmayCgKgZPo-2Bn7xv96kvIS-2Bz8vUBvt 5MD-2FA88blTq0vrie5olTeJ5RPMCGbBuPYQyZ6KlukU9QTImDuCLKU20bGccGQC_17jbu2-2BbG9RNy AX0buchWG-2BhzkWBaHBrRyg2mhV-2FHvnt6K04cJ-2BPfX65r3z47ZETlThwf7rTCckqkywqQJEDVeP FfAuDGYDv9jNwGrC6wS2XqRtfeKrfjosax7D2FMzp2M36yJ4DJ5ceTYATsfj3ylvfdMhTTGo59NIet-2 FXgg9SYSMQ-2FKgGZYDBkL95K8DfWvpl0yYK9ruZjdcVkwrhETNhCLTZZbyZYtxfm-2FEimswZnzvBbk 2tLOZEMCevCFQj6Y5leU0yVrru9ZV9cxLQ8EqYMjA99eWCd4RBldjxbx9qNPpB-2BnHsGy8RJ82-2FBJ 6wtZjx72aW-2BqIi23vmsl6pbnw-3D-3D) wurde 2003 eingeführt und deckt inzwischen 35 Länder auf der ganzen Welt ab. Die Studie erscheint einmal jährlich und macht sowohl nationale als auch globale Trends auf dem Arbeitsmarkt sichtbar. Verschiedene Pulse Surveys in ausgewählten Ländern ergänzen im Jahresverlauf das Randstad Arbeitsbarometer mit Einblicken in aktuelle Entwicklungen. Die Befragung wird online unter Arbeitnehmenden im Alter von 18 bis 67 Jahren durchgeführt, die erwerbstätig oder Einzelunternehmer sind, oder arbeitslos, aber eine künftige Beschäftigung anstreben. Die Mindeststichprobengröße beträgt 500 Interviews pro Land. Für das Arbeitsbarometer 2025 wurden mehr als 26.000 Arbeitskräfte in 35 Ländern weltweit befragt, davon 1.000 in Deutschland. Für das Arbeitsbarometer 2026 wurden mehr als 27.000 Arbeitskräfte weltweit, davon 1.000 in Deutschland, und erstmals auch über 1.200 Arbeitgeber befragt sowie über 3 Millionen Stellenanzeigen untersucht.

Über Randstad

Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Wir sind Partner für Talente und Kunden und kennen den Arbeitsmarkt genau. Durch unsere vier Spezialisierungen - Operational, Professional, Digital und Enterprise - unterstützen wir Unternehmen dabei, mit leistungsfähigen, vielfältigen und agilen Teams erfolgreich zu sein. Wir bieten Menschen mit jeglichem Hintergrund faire Jobchancen und helfen ihnen, mit der sich stetig wandelnden Arbeitswelt mitzuhalten.

Randstad Deutschland ist mit rund 28.200 Mitarbeitenden, darunter 1.800 internen, und 390 Standorten in 270 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2025 1,493 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.

Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederländischen Diemen. 2025 hat Randstad mit rund 38.000 Mitarbeitenden weltweit mehr als 1,7 Millionen Personen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach einem für sie passenden Job geholfen sowie fast 150.000 Kunden unterstützt und damit einen Gesamtumsatz von 23,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Presseunterlagen und Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie im Pressebereich (https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u001.gqh-2BaxUzlo7XKIuSly0rC9cnqP ISsmFfKwD-2BD00b5nvA8BThbV-2FIBT46VPx4meeJ4L6H3xyy4aoxN8XRZHMrPVituY0Q4Jw-2FxCFd SIyjdVslzSDsxOLrmassE-2BEop3zdeQ-2FmuUhAUb67tOkTWAM5nEvtaUYqxCHrhsF6i9j6mOimGboT Qx3K3ZMCTEeoUUU0X9OPSpD4xbWGNlTGBq-2FDsbZnlQiWnYrBNXGj9t8-2FtW7zginBTDTvAGkMfEy1 OY88JBsejhqYsQbQgCCRLmgcEDt5KsIm0C8bXwah2lZJotzCDq0QA4HDfEpKy2UzFMuH-2Fb81s7L2JP T05JRikRuid9NtReZqiYcE7zhXF2AI0Xnj0tAhwcKx5B0O-2BaDIv0px-2Fus7rcca1bwdz4pSsa30-2 Fs5cMcouCJcSLhX55Rf1AMNAidwtjikGlR3yOc6jjHGEz6aD3C8McBm-2BnvwOcsmecMSPdKoZiM-2F8 BYBG0gBioNi0NgCAfRe30kSCDKGjk2V-2B72kfmYHH7AszgxO-2B0BAH62M7PTv-2BBXlvFSCfYKnUTd K4-2Fid7VICHaPzujz9WKVnHy-2FtT1ikYiOgcBxzSLyktJaWT2bkCWqXh-2FqyauwS-2FJrfPk8dbXT w4pM32tQDZM186ramwDpGoZ91Z5W7wexMsZwwppKtIZNRV047z48Ve15rIPwyEqpFThSyVpT8Dr61BU5 iRvAnYKUgobeyxfaAtLlcV31NyBi0Eh06Gkzj-2FjwOx4YHq93o5ZPqW-2BTFKzUsSx5Rf4T0mOQLYaK 8Hk6K1udCx6K610GUDDmRewjC0DAF3SzEx7nNhYZ4Z9dxaBnG4xgCUPl2tcanL4oxq37n8-2BcU7DAPQ U7JJvwF4S6BDVaewXWnHZYwcXa0KfKTqqXopxzlh3B9qlNev-2Fj0B9dmEXaMK3LZ2-2B5cUq514Rszv bjglTE1mfGjSfr42VE59fxMoGjfnXLp8LCVjYQIUkvE3rPDHlciBixoQd1Av0vT3bWw2iIc2VQVYCJ6L eeC7HsGute-2B0H8ae12jMz71VFmj4LaEbjWCTpwTiP-2Bmh5F8grwFPdWeoErUqRQgT5JZiIRmF3Kqj gAusI2grORUeEq-2BrHLL8mGp-2FGLdxwN-2FmtdjxFiVVA8W1hXGW2clMHIu-2BCDTerNSJ6EaRev39 Nv96f71C7BNLxKyyRd8V-2B0jKvgPiZjojYQi9ngNTm-2FVcjTEUAdFf02Nc6elIoOEtQxj50PGTuc0b HbrW8eGAhnZN6NaAta0J-2B-2BM0Rxi3PRwUjqAzIkRucHngrNM7HmOp2NTuv7AE4opr5-2ByrfwhfxD AsVJHIAQ2DuvIXBAudxiJSfIhCrbo4ogBt9SUamePLMqfRcC5QE8NMmhENU00yNvxBEunmFZG4AqEAlH yfFnI1IKYslXaYcCK7eOa5KbRX31SOk1CYNJOGNM56iZ-2Bcwk0AiGsTbX4-2Fh1jinnhp7m-2BXiJ-2 BQ9HZobBdDe3X7w8EIzi0Yk6WTx7sqBfgR9a1LcNuKecw3jFeQuqGef-2BjrhQDtLLhrYFkof15DOgSO fSfnu0QAcmN8eRC8ivsKtwtSGRmCwXtVhvaJW9VYpgQWrAPNsBtJ8B75QzOz_17jbu2-2BbG9RNyAX0b uchWG-2BhzkWBaHBrRyg2mhV-2FHvnt6K04cJ-2BPfX65r3z47ZETlThwf7rTCckqkywqQJEDVePFfAu DGYDv9jNwGrC6wS2XqRtfeKrfjosax7D2FMzp2M36yJ4DJ5ceTYATsfj3ylvfdMhTTGo59NIet-2FXgg 9SYSMQ-2FKgGZYDBkL95K8DfW1HNhOj6z8cigUBdcuZtWAtknZ17R-2Fd3YJiNVS-2BlqGf5TKr31lsz LTwWwJXl-2FjuJ4sNJPfjYTrbxwcpe2yAgCZitcuGkRhOMlmJELRcxoSPtzctt6-2BWeFRmlULJuX6g3 swqs2wh5PDFuM5lB-2Bx5sL6A-3D-3D) von Randstad.

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