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Bochum (ots) - Am 20. März ist World Happiness Day, und wie Horst Schlämmer
sagt: "Die Lage ist dramatisch. Da draußen regiert die schlechte Laune. Ganz
Deutschland hat Rücken - und zwar im Gesicht." Anlässlich des World Happiness
Days hat die ODEON Cinemas Group gemeinsam mit Polar ein Experiment zur Messung
von Emotionen im Kino durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, was Kinoliebhaber
längst wissen: Kino lässt uns intensiver fühlen und gemeinsam erleben - und das
macht glücklich.
Jedes Jahr zum World Happiness Day wird der World Happiness Report, oder
Weltglücksbericht, veröffentlicht - eine globale Studie der Vereinten Nationen
zum Wohlbefinden der Menschen. Die ODEON Cinemas Group hat in diesem Jahr den
World Happiness Day zum Anlass genommen, gemeinsam mit Polar, einem der
führenden Hersteller von Herzfrequenzmessern, ein Experiment zur
Gefühlsintensität des Kinoerlebnisses vorzunehmen.
Bereits im Jahr 2020 untersuchte die Psychologin Dr. Kerstin Fröber an der
Universität Regensburg das Filmerlebnis im Kino im Vergleich zum Filmerleben auf
dem heimischen Sofa. Dafür ließ sie zwei Probandengruppen denselben Film im Kino
und zuhause schauen und im Anschluss bewerten. Es zeigte sich, dass eine
Vielzahl von Emotionen wie Freude, Faszination und Überraschung im Kino
wesentlich intensiver wahrgenommen wurde . Einzig die Langeweile war im
Vergleich zum Erlebnis zuhause abgeschwächt. Ein Film wird also allein dadurch
besser bewertet und intensiver erlebt, weil er im Kino anstatt zuhause gesehen
wird . Das Besondere daran: Der Effekt blieb sogar bestehen, wenn der Film
später noch einmal in einem anderen Umfeld gesehen wurde.
Die Studie von ODEON und Polar ging jetzt sogar noch einen Schritt weiter und
untersuchte, welchen physiologischen Einfluss der Kinobesuch auf den Körper hat
- und auf welche Weise verschiedene Filmgenres den Körper unterschiedlich
aktivieren. Dafür wurden ebenfalls zwei Probandengruppen mit Herzfrequenzmessern
ausgestattet. Die eine Gruppe sah den Horrorfilm "Scream 7", die andere das
Drama "I Swear". Untersucht wurden bei beiden Gruppen zum einen die Herzfrequenz
(bpm), zum anderen die Herzratenvariabilität (HRV).
Die Herzfrequenz war während des Horrorfilms deutlich mehr erhöht als beim
Schauen des Dramas. Das weist darauf hin, dass das Stresssystem des Körpers hier
eine wesentlich größere Rolle spielt. Beim Drama hingegen waren die HRV-Werte,
also die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen deutlich höher
als beim Horrorfilm. Dies weist auf einen höheren Grad der Entspannung hin.
Alle Probanden bewerteten ihr Erlebnis zudem direkt nach dem Experiment. Eine
überwältigende Mehrheit gab an, dass sie im Kino wesentlich stärker körperlich
auf den Film reagierten als zuhause. Sie konnten auch genau beschreiben, woran
das lag: die fehlende Ablenkung, das gemeinsame Erlebnis sowie der eindringliche
Ton und das große Bild.
Der wohl wichtigste Faktor scheint jedoch das Gemeinschaftserlebnis zu sein.
Bereits 2019 konnten Psychologen des University College in London beweisen, dass
eine regelmäßige kulturelle Aktivität wie ein Kinobesuch durch soziale
Interaktion und kognitive Herausforderung das Risiko, an einer Depression zu
erkranken, signifikant senken kann. Auch der World Happiness Report 2025 stellte
erneut fest, dass neben Optimismus und Vertrauen vor allem die Gemeinschaft mit
anderen das Glück fördert.
"Zum World Happiness Day erinnert uns dieses Experiment daran, dass gemeinsame
Erlebnisse ein grundlegender Bestandteil menschlicher Freude sind", sagt Ramón
Biarnés, Managing Director für Südeuropa und Nordeuropa bei der Odeon Cinemas
Group. " Das Kino bringt Menschen auf eine Weise zusammen, wie es heute nur noch
wenige Orte können. Wir empfinden intensivere Emotionen, wir verbinden uns
stärker miteinander - und all das trägt direkt zu unserem Glück und unserem
Wohlbefinden bei."
Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass man Filme - gleich welchen
Genres - im Kino am intensivsten erlebt, und dass das dem Kino immanente
Gemeinschaftserleben unser Glück nachhaltig fördert. Wir können es sogar aus der
Erinnerung hervorrufen, wenn wir den einst im Kino gesehenen Film erneut
schauen.
Wenn Hape Kerkeling ab dem 26. März als Horst Schlämmer auf der großen Suche
nach dem Glück durch ganz Deutschland reist, um den Menschen endlich wieder ein
Lächeln ins Gesicht zu zaubern, unterstützt man ihn am besten dabei mit einem
Besuch im Kino.
HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK - ab 26. März in allen UCI Kinos.
Quellen:
K. Fröber & R. Thomaschke, "In the dark cube: Movie theater context enhances the
valuation and aesthetic experience of watching films", Psychology of Aesthetics,
Creativity, and the Arts (2019).
Levi L, Acta Med Scand, Volume 191, 1972
Theorell T et al., Psychosom Med, 1972, doi: 10.1097/00006842-197211000-00003
Theorell T et al., Music and Medicine, Vol. 17 No. 4 (2025): October
Cultural engagement and incident depression in older adults: evidence from the
English Longitudinal Study of Ageing, The British Journal of Psychiatry, Volume
214, Issue 4, April 2019 , pp. 225 - 229
Pressekontakt:
Stefanie Maaßen
mailto:maassen.s@uci-kinowelt.de
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