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Münster/Frankfurt (ots) - Für immer mehr Menschen sind Wertpapiere ein
relevanter Baustein der privaten Vermögensbildung, und das Smartphone wird dabei
zum wichtigsten Zugangsmittel. Die aktuelle Mobile Investing Study der
Strategie-, IT- und Managementberatung zeb beschreibt, wie sich Banken auf diese
Entwicklung einstellen und was das für die Zukunft des privaten
Wertpapiergeschäfts in Deutschland bedeutet.
Wertpapierdepots boomen - das Smartphone wird zum wichtigsten Zugang
Der Boom im Mobile Investing ist mit einem kontinuierlichen Aufschwung des
Wertpapiergeschäfts in Deutschland verknüpft. Die Zahl der Wertpapierdepots
hierzulande ist seit dem Jahr 2019 von rund 23,5 Millionen auf zuletzt etwa 34,4
Millionen im Jahr 2025 gestiegen. Das verwaltete Depotvolumen wuchs auf knapp 2
Billionen Euro. Mit Blick auf das Jahr 2030 rechnen die Studienautoren mit
weiterem, kontinuierlichem Wachstum.
Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist eine verjüngte, digital affine
Anlegerbasis. Sie informiert sich online, trifft Entscheidungen selbstbestimmt
und erwartet vor allem mobile Wege zum Investieren. Beratung verliert zumindest
in diesem Segment schrittweise an Bedeutung. Für diese Altersgruppe aktuell
besonders wichtig: verständliche Abläufe sowie ein gutes Gefühl bei Bedienung
und Kosten.
Benjamin Winter, Senior Manager bei zeb und Mitautor der Studie, erläutert: "Die
Umverteilung im wichtigen Marktsegment des privaten Mobile Investing wird sich
Schritt für Schritt fortsetzen. Wer als Anbieter relevant bleiben will, muss
Angebote liefern, die vom Smartphone aus gedacht sind und die Produktvorlieben
der neuen Anlegergruppen konsequent berücksichtigen."
Einfachheit und klare Preise schlagen Produkttiefe
Ein Blick auf die Bankenseite zeigt, dass Neobroker neue, junge Kundinnen und
Kunden gewinnen, weil sie attraktivere Nutzerwege anbieten und ihre Gebühren
transparent halten. Etablierte Direkt- und Filialbanken dagegen punkten in den
Bereichen Vertrauen, Produktbreite und Betreuungskompetenz. Bislang übersetzen
sie ihre Stärken jedoch zu selten in gleicher Qualität in überzeugende digitale
Kundenangebote.
Zugleich verschieben sich die Präferenzen durch die jungen Kundinnen und Kunden.
Aspekte wie Kostenbewusstsein und einfach zu bedienende Modelle rücken aus der
Vielzahl an Motiven für die Nutzung von Wertpapierangeboten in den Vordergrund -
ETFs gewinnen stark an Bedeutung. Viele Nutzerinnen und Nutzer erwarten, dass
sich ein Depot ohne Fachsprache und ohne Umwege sofort und leicht verständlich
nutzen lässt.
Banken müssen mobil überzeugen und Betreuung klug verbinden
Aus Sicht der Studienautoren ist mobiles Investieren in Wertpapiere nicht als
Zusatz zu verstehen. Es ist ein zentraler Hebel für nachhaltiges Wachstum und
Kundenbindung im Privatkundengeschäft deutscher Kreditinstitute. Entscheidend
sind eine exzellente mobile Nutzererfahrung, klare und verständliche
Depotmodelle sowie Angebote, die digitale Einfachheit mit passenden
Betreuungsoptionen verbinden.
Ulrich Hoyer, Partner bei zeb und Mitautor der Studie, bemerkt abschließend:
"Wer die neue Generation der Selbstentscheiderinnen und -entscheider gewinnen
will, muss Einfachheit und Inspiration zusammenführen. Intuitive mobile
Investmentlösungen und smarte Depotmodelle sind Pflicht, geführte Kundenreisen
und kuratierte Impulse werden zur Kür."
Weitere Informationen zur zeb.Mobile Investing Study sind abrufbar unter
Mobile-Investing-Study | zeb consulting
(https://zeb-consulting.com/de-DE/publikationen/mobile-investing-study)
Pressekontakt:
Dr. Matthias Kuck
Head of Media Relations
Phone: +49.251.97128187
E-Mail: mailto:matthias.kuck@zeb.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/119614/6238946
OTS: zeb consulting
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