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Filderstadt (ots) - Luftrettung in Sachsen
Im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens hat die DRF Luftrettung den
Zuschlag für den weiteren Betrieb der Luftrettungsstationen in Dresden und
Bautzen erhalten. Damit profitieren die Menschen in Sachsen auch künftig von der
langjährigen Expertise und der hochwertigen notfallmedizinischen Versorgung der
rot-weißen Luftretter. Mit Beginn des neuen Beauftragungszeitraums im Jahr 2027
wird der Rettungshubschrauber Christoph 38 in Dresden mit erweiterten Randzeiten
alarmierbar sein. Die Besatzungen von Christoph 62 in Bautzen bleiben weiterhin
rund um die Uhr einsatzbereit und verfügen zusätzlich über eine Rettungswinde
für Einsätze in schwer zugänglichem Gelände.
Mit der erneuten Beauftragung der DRF Luftrettung an den beiden Standorten
Bautzen und Dresden unterstreicht das Land Sachsen die Bedeutung höchster
Qualitätsstandards und umfassender notfallmedizinischer Kompetenzen für eine
schnelle, professionelle und flächendeckende Notfallversorgung aus der Luft.
Erweiterte Einsatzzeiten für die Luftrettung in Dresden
Mit Beginn des neuen Beauftragungszeitraums werden die Einsatzzeiten der Station
Dresden durch den Freistaat erweitert - ein wichtiges Signal für die
Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit der Luftrettung. "Wir begrüßen
insbesondere die Ausweitung der Einsatzzeiten unserer Station Christoph 38 in
Dresden. Die DRF Luftrettung setzt sich intensiv dafür ein, dass mehr Stationen
in Deutschland mit sogenannten erweiterten Randzeiten alarmiert werden können -
denn Notfallrettung sollte sich am sozialen Leben der Menschen orientieren. Dass
der Freistaat Sachsen diesen Schritt nun geht und unsere Dresdner Luftretter in
den Herbst- und Wintermonaten auch nach Sonnenuntergang alarmierbar sind, ist
ein wichtiger Fortschritt im Sinne der Bevölkerung", hebt Dr. Krystian Pracz,
CEO der DRF Luftrettung, hervor.
Christoph 38 wird täglich von Sonnenaufgang (frühestens ab 7:00 Uhr) bis
Sonnenuntergang alarmierbar sein. In den Herbst- und Wintermonaten sogar bis
19:00 Uhr. Zum Einsatz kommt ein Hubschrauber des Typs Airbus H145 mit
Fünfblattrotor.
Bewährtes Einsatzprofil an der Luftrettungsstation Bautzen
Auch im neuen Beauftragungszeitraum sind die rot-weißen Luftretter an Bord von
Christoph 62 rund um die Uhr einsatzbereit. Dabei kommt die umfassende Expertise
der DRF Luftrettung zum Tragen, die zu den führenden zivilen
Luftrettungsorganisationen beim Fliegen in der Dunkelheit zählt. Bereits vor
Jahren hat unsere Luftrettungsorganisation spezielle Verfahren für nächtliche
Einsätze entwickelt. Das Konzept umfasst den Einsatz von zwei Piloten mit
Instrumentenflugberechtigung (IFR), ein Satellitennavigationssystem mit
digitaler Karte, die Einhaltung spezieller Anflugprofile, für den
Instrumentenflug ausgerüstete Hubschrauber mit Hochleistungsscheinwerfern und
den Einsatz von Nachtsichtbrillen (NVGs). Die DRF Luftrettung war zudem der
erste zivile Betreiber, der NVGs in der Luftrettung einsetzte.
Die Bautzner Luftretter sind mit einem Hubschrauber des Typs Airbus H145 mit
Fünfblattrotor und Rettungswinde im Einsatz. Dadurch sind Rettungseinsätze rund
um die Uhr in schwer zugänglichem Gelände - etwa in topografisch anspruchsvollen
Regionen wie der Sächsischen Schweiz - möglich. Die DRF Luftrettung verfügt über
mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Windenrettung, in Bautzen wird die
Rettungswinde seit Anfang 2019 eingesetzt. "Wir danken dem Freistaat Sachsen für
das Vertrauen in die DRF Luftrettung und freuen uns darauf, die
Patientenversorgung durch die Luftrettung auch in Zukunft nachhaltig zu
stärken", so Dr. Krystian Pracz.
Pressekontakt:
DRF Luftrettung
Rita-Maiburg-Straße 2
D-70794 Filderstadt
mailto:presse@drf-luftrettung.de
Claudia Lazi
Tel. +49 711 70072205
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OTS: DRF Luftrettung
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