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München (ots) -
- EZB-Entscheidung: Leitzinsen bleiben wie erwartet unverändert - Fokus der
Notenbank liegt auf Inflationsrisiken durch Energiekosten
- Zinstrend: Bauzinsen für 10-jährige Darlehen steigen in kurzer Zeit im Schnitt
auf fast 3,8 Prozent
- Marktmechanik: Die Renditen der 10-jährigen Bundesanleihe sind die wahren
Taktgeber für Immobilienkredite
- Experten-Rat: Volatilität am Zinsmarkt nutzen - Spekulation auf Zinssenkungen
derzeit riskant
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute entschieden, die Leitzinsen auf dem
aktuellen Niveau zu belassen. Für Immobilienkäuferinnen- und käufer ist der
Blick auf die Renditen der 10-jährigen Bundesanleihe jedoch deutlich
erkenntnisreicher.
Kapitalmarkt gibt den Takt vor: Bundesanleihen im Fokus
"Viele Kundinnen und Kunden warten auf ein Signal der EZB, doch für die
Baufinanzierung sind die Entwicklungen am Kapitalmarkt relevanter", erklärt Jörg
Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe. "Während der Leitzins
stagniert, sehen wir bei den Bauzinsen eine spürbare Aufwärtsbewegung auf im
Schnitt fast 3,8 Prozent für 10-jährige Darlehen. Grund ist der Anstieg der
Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe, die aufgrund von Inflationssorgen zuletzt
deutlich angezogen hat."
Zins-Check: Beleihungsauslauf ist entscheidend
Die individuelle Zinshöhe hängt am Ende maßgeblich vom Eigenkapitaleinsatz ab.
Wer derzeit eine Finanzierung mit einem hohem Beleihungsauslauf - also wenig
eingebrachtem Eigenkapital - plant, muss sich bei 10-jährigen Krediten bereits
wieder auf Zinssätze von über 4 Prozent einstellen.
Prognose: Abwarten wird zum Kalkül mit hohen Einsätzen
Trotz der heutigen EZB-Entscheidung rechnet Interhyp mittel- bis langfristig mit
einem volatilen Umfeld auf erhöhtem Niveau. Jörg Utecht ordnet die Situation für
Käuferinnen und Käufer ein: "Das aktuelle Zinsumfeld wird stärker von der
Geopolitik und den Inflationserwartungen geprägt als von der EZB-Geldpolitik.
Mein Rat an Kaufinteressierte: Wer eine passende Immobilie gefunden hat, sollte
nicht auf einen baldigen Zinsabschwung spekulieren".
Beratung und Angebotsvergleich wichtiger denn je
Jörg Utecht betont: "In einer so dynamischen Phase wie aktuell sind persönliche
Beratung und der Vergleich von Angeboten wichtiger denn je. Wir beobachten
aktuell, dass bei schnell ansteigenden Zinsen die Schere zwischen günstigeren
und teureren Darlehen besonders weit auseinandergeht. Wer hier individuell
vergleicht, findet oft Lösungen für das eigene Finanzierungsvorhaben."
Drei Empfehlungen für die aktuelle Phase:
1. Zinssicherheit priorisieren: Lange Zinsbindungen schützen vor weiteren
Sprüngen bei den Kapitalmarktrenditen.
2. Entwicklung der Bundesanleihe im Blick behalten: Die Entwicklung der Renditen
der 10-jährigen Bundesanleihe ist ein guter Indikator für den weiteren
Verlauf der Bauzinsen.
3. Gesamtkosten im Blick: Berücksichtigen Sie, dass steigende Immobilienpreise
mögliche kleine Zinsvorteile in der Zukunft schnell zunichtemachen können.
Über Interhyp:
Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private
Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an
die Endkundinnen und -kunden richtet, und Prohyp, die sich an
Einzelvermittlerinnen und -Vermittler und institutionelle Partner wendet, hat
das Unternehmen 2025 ein Finanzierungsvolumen von 26,4 Milliarden Euro
erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet
die Interhyp Gruppe die vielfach ausgezeichnete Kompetenz ihrer
Finanzierungsspezialistinnen und -spezialisten mit der Leistungsfähigkeit der
eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform HOME sowie kundenorientierten
Digitalangeboten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter und ist an über 140 Standorten persönlich vor Ort für ihre
Kundinnen und Kunden und Partner präsent.
Pressekontakt:
Valeria Honal, Senior Unternehmenssprecherin,
Interhyp AG, August-Everding-Straße 24, 81671 München,
Telefon: +49 (89) 20307 1281, E-Mail: presse@interhyp.de;
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OTS: INTERHYP AG
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