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Köln (ots) - Wie Stuntteams Risiken managen, kann Unternehmen wertvolle Impulse
für Arbeitsschutz und Risikokompetenz geben. Die Berufsgenossenschaft Energie
Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) erklärt, wie sich Prinzipien aus der
Filmwelt auf den Arbeitsalltag übertragen lassen.
Stunts sehen spektakulär und spontan aus. Doch hinter jeder scheinbar
waghalsigen Aktion stecken sorgfältige Planung, Teamvertrauen und
kontinuierliche Risikobewertung. Viele Prinzipien von Stuntteams ließen sich auf
den Arbeitsalltag in Unternehmen übertragen - und das stärke die betriebliche
Sicherheitskultur, sagt Holger Schumacher, Stuntkoordinator und als "RiskBuster"
in vielen Filmen der BG ETEM zu sehen.
"Es geht nicht nur darum, sichere Systeme zu schaffen, sondern auch die Menschen
darin fit zu machen", sagt Schumacher. Das bedeutet: Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sollten sich bewusst sein, dass Arbeitsschutz immer eng mit ihrer
eigenen Gesundheit verknüpft ist - und entsprechend handeln. "Natürlich kümmern
sich Sicherheitsfachkräfte und andere Verantwortliche um die Rahmenbedingungen.
Aber sicher handeln und Risiken checken müssen Beschäftigte auch selbst, in
ihrem eigenen Interesse", erklärt Schumacher. Beim Stunt nenne man das "Skin in
the Game" - weil Stuntleute ihre eigene Haut aufs Spiel setzen und entsprechend
risikobewusst handeln.
Sicherheit in letzter Minute
Ein zentrales Werkzeug aus der Stuntwelt ist das Last Minute Risk Assessment:
Kurz vor der Durchführung einer Aufgabe wird die Situation noch einmal geprüft.
Dabei geht es nicht nur um das Abhaken von Checklisten, sondern um bewusstes
Nachdenken, Einbeziehen des Teams und die Berücksichtigung dynamischer
Veränderungen.
"Es sind oft nur Sekunden, die über Sicherheit entscheiden", betont Schumacher.
Unternehmen können diese Methode leicht adaptieren, etwa durch kurze Team-Checks
vor Arbeitsbeginn oder durch individuell passende Reminder, um Risiken im Alltag
systematisch zu erkennen.
Beschäftigte beteiligen
Ein weiterer Schlüssel aus der Stuntwelt: Kommunikation auf Augenhöhe.
Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle, um Erwartungen klar zu machen,
Feedback einzuholen und Mitarbeitende aktiv in Entscheidungen einzubeziehen. Wer
Prozesse gemeinsam entwickelt und den Mitarbeitenden Verantwortung überträgt,
erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Akzeptanz von
Arbeitsschutzmaßnahmen. "Die Superkraft von Teams ist die Beteiligung aller
Beteiligten. Unternehmen sollten diese Ressource nutzen und die Menschen aktiv
einbinden", rät Schumacher.
Podcast anhören und mehr Informationen
Noch mehr Einblicke in Risikomanagement und Teamkompetenz von Stuntteams
vermittelt die neue Folge von "Ganz sicher", dem Podcast der BG ETEM für
Menschen mit Verantwortung. Moderatorin Katrin Degenhardt spricht mit Holger
Schumacher über konkrete Do's undDon'ts, Last Minute Risk Assessment und die
Übertragbarkeit von Stunt-Prinzipien auf den betrieblichen Alltag.
Der Podcast der BG ETEM ist auf der Webseite der BG ETEM unter der Adresse
http://www.bgetem.de/ganzsicher r zu finden. Ebenso bei Spotify, YouTube Music,
Deezer, RTL+, Pocket Casts sowie Apple Podcasts. Zur Folge "Routiniert ins
Risiko: Was Unternehmen von Stuntteams lernen können" geht es hier (https://www.
bgetem.de/presse-aktuelles/themen-und-geschichten/podcasts/folge-50-routiniert-i
ns-risiko-was-unternehmen-von-stuntteams-lernen-koennen) .
Hintergrund BG ETEM
Die BG ETEM ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund vier Millionen
Beschäftigte in gut 200.000 Mitgliedsbetrieben. Sie kümmert sich um
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um
Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Für
ihre Mitgliedsunternehmen übernimmt die BG ETEM die Haftung für die
gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber den
Beschäftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.
Pressekontakt:
Christian Sprotte
Pressesprecher
Telefon: +49 221 3778-5521 (Zentrale: - 0)
Telefax: +49 221 3778-25521
Mobil: +49 175 260 73 90
E-Mail: mailto:sprotte.christian@bgetem.de
Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse
Hauptverwaltung
Gustav-Heinemann-Ufer 130
50968 Köln
http://www.bgetem.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/18978/6239468
OTS: BG ETEM - Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Mediene
rzeugnisse
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