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Bad Neuenahr-Ahrweiler (ots) - Der Regionalclub blickte bei der
Mitgliederversammlung am Samstag, 21. März in Bad Neuenahr-Ahrweiler auf ein
erfolgreiches Vereinsjahr zurück.
Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal fand die Versammlung bewusst in
Bad Neuenahr statt. Der Ort, an dem der ADAC eine der größten Hilfseinsätze der
Clubgeschichte leistete. Zu den Gästen zählten unter anderem die
rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt, Landrätin Cornelia
Weigand sowie der Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Guido Orthen.
Im Kurhaus zogen Verkehrsministerin Daniela Schmitt und Bürgermeister Guido
Orthen beim Ahrtal-Talk gemeinsam mit Rudi Speich, Vorsitzender des ADAC
Mittelrhein, eine Bilanz zum Stand des Wiederaufbaus und Daniela Schmitt hob den
positiven Beitrag des ADAC für die Region hervor.
"Der ADAC Mittelrhein ist ein unverzichtbarer Partner für die Menschen und die
Wirtschaft in Rheinland-Pfalz. Besonders nach der verheerenden Flut-katastrophe
im Ahrtal hat der ADAC nicht nur schnelle Hilfe geleistet, sondern auch
maßgeblich zum Wiederaufbau der Infrastruktur beigetragen. Mobilität ist ein
entscheidender Standortfaktor für unser Land. Der ADAC spielt eine
Schlüsselrolle dabei, unsere Straßen, Rettungsdienste und Verkehrsangebote
sicher, effizient und zukunftsfähig zu gestalten", betonte Verkehrsministerin
Daniela Schmitt.
"Hilfe, Rat und Schutz - das zeichnet den ADAC seit seiner Gründung aus. Unsere
Mitglieder stehen bei allem, was wir tun, im Mittelpunkt", betonte Rudi Speich
im Anschluss in seiner Rede vor den 132 Delegierten.
Verbraucherschutz, Verkehrssicherheitsprogramme, Fahrsicherheitstrainings,
physischer und virtueller Motorsport sowie die persönliche Vor-Ort-Betreuung in
den fünf ADAC Geschäftsstellen und Reisebüros in Koblenz, Mainz, Trier, Bad
Kreuznach und Idar-Oberstein gehören zum Portfolio des ADAC Mittelrhein.
Mitgliederrekord am Mittelrhein
Dr. Mathias Grünthaler, Vorstand Finanzen, verkündete bei der Versammlung einen
Mitgliederrekord. Der Regionalclub zählte zum Jahresende erstmalig mehr als
800.000 Mitglieder. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 lag die Mitgliederzahl bei
800.844 - ein Plus von 18 587 Mitgliedern im Vergleich zum 31. Dezember 2024.
"Hinter dem Wachstum stehen Verlässlichkeit, hohe Servicequalität und das enorme
Engagement unserer hauptamtlichen Mitarbeiter und des Ehrenamts. Wir sind
Berater, Versicherer, Urlaubsengel und Ansprechpartner bei allen Themen rund um
die Mobilität und darüber hinaus. Wir freuen uns, durch die Mitgliedsbeiträge
eine solide Basis zu haben, damit wir unsere vielfältigen Aufgaben erfüllen und
neues angehen können", sagte Dr. Mathias Grünthaler.
Apropos Neues: Der ADAC hat sich vom klassischen Pannenhelfer zum umfassenden
Mobilitäts- und Serviceanbieter entwickelt. Mitglieder profitieren neben der
Pannenhilfe unter anderem vom bundesweiten Schlüsselnotdienst, der
Fahrradpannenhilfe sowie dem Zuhause-Schutzbrief, der bei Haushalts-notfällen
schnelle Hilfe organisiert.
Hilfe auf Straße und in der Luft
Auch 2025 blieb der ADAC ein wichtiger Helfer in Notlagen. Die ADAC Straßenwacht
und Mobilitätspartner wickelten in Rheinland-Pfalz 218.837 Einsätze ab.
Häufigste Pannenursache war die defekte Batterie.
Die fünf Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung starteten zu 7.906 Einsätzen.
Besonders häufig im Einsatz waren "Christoph 10" in Wittlich mit 1.747 Einsätzen
sowie "Christoph 23" in Koblenz mit 1.744 Einsätzen.
Nachhaltige und bezahlbare Mobilität
Ein Schwerpunkt der Versammlung war die Zukunft der Mobilität. Der ADAC setze
sich für eine nachhaltige, sichere und zugleich bezahlbare Mobilität ein,
betonte Speich.
"Mobilität darf nicht zum Luxus werden. Gerade im ländlichen Raum sind viele
Menschen weiterhin auf das Auto angewiesen", sagte Rudi Speich. Der ADAC stehe
deshalb für eine technologieoffene Verkehrspolitik mit Innovationen statt
Verboten. Ein Beispiel für neue Mobilitätsangebote sind die ADAC
Radservice-Stationen. Bundesweit gibt es inzwischen mehr als 250 Stationen,
davon 31 in Rheinland-Pfalz.
Tourismus und Motorsport
Positiv entwickelte sich auch der touristische Bereich des Regionalclubs. Die
Nachfrage nach Pauschal- und Individualreisen blieb hoch. Der ADAC baut deshalb
sein Angebot an Mitgliederreisen und individuellen Reiseformaten gemeinsam mit
Partnern weiter aus.
Auch die Motorsportveranstaltungen des ADAC Mittelrhein waren 2025
Publikumsmagneten. Rund 134.000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten den
Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring. Große Resonanz
verzeichneten zudem die Rallye ADAC Mittelrhein, die Mittelrhein-Classic sowie
die Mittelrheinische ADAC Geländefahrt.
Mitglieder bestätigen Vorstand
Am Ende der Versammlung setzten die Delegierten auch personell ein Zeichen der
Kontinuität. Rudi Speich wurde für weitere vier Jahre als Vorsitzender
bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Prof. Dr. Peter König als Vorstand für
Verkehr und Technik sowie Dr. Achim Schloemer als Vorstand für Touristik.
Dr. Mathias Grünthaler (Vorstand Finanzen) und Jörg Hennig (Vorstand Sport)
standen turnusgemäß nicht zur Wahl und setzen ihre Amtszeit im Vorstand des ADAC
Mittelrhein fort.
Mit der Wiederwahl würdigten die Mitglieder die erfolgreiche Entwicklung des
Regionalclubs in den vergangenen Jahren und sprachen dem gesamten Vorstand ihr
Vertrauen für die Zukunft aus.
Das Jahr 2025 in Zahlen (Stand: 31.12.2025):
- 800.844 Mitglieder und 89 Ortsclubs
- 98 Mitarbeitende
- 218.837 Einsätze der ADAC Straßenwacht und ADAC Mobilitätspartner in
Rheinland-Pfalz
- 7.906 Einsätze der ADAC Luftrettung in Rheinland-Pfalz
- 17.377 Teilnehmende an den Verkehrserziehungsprogrammen Achtung Auto,
Aufgepasst mit ADACUS und Fahrradturnieren
Pressekontakt:
ADAC Mittelrhein e.V.
Mirco Hillmann
Leiter Kommunikation & Marketing
mailto:presse@mrh.adac.de
+49 261 130 31 22
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/75815/6240794
OTS: ADAC Mittelrhein e.V.
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