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Straubing (ots) - Die Niederlage der SPD in Rheinland-Pfalz war keine drei
Stunden alt, da schickte der konservative Parteiflügel eine Pressemitteilung
hinaus in die Welt. "Wenn die Mehrheit in unserem Land glaubt, die SPD kümmere
sich mehr um Bürgergeldempfänger als um die hart arbeitende Mitte, dann ist das
mehr als ein Alarmsignal. Das kann nicht unser Weg sein." Eigentlich ist damit
alles gesagt.
Diejenigen, die einst für Schröder stimmten, sind heute zu mehr als der Hälfte
zu anderen Parteien verschwunden. Sie können zurückgewonnen werden, wenn der
folgende Satz gelten würde: Der, der arbeitet, muss mehr haben als der, der
nicht arbeitet. Das klingt nach CDU. Stimmt, aber die übergroße Zahl der
Menschen in Deutschland stimmt eben diesem Satz zu.
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