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Berlin (ots) - Pollenflug, Zeitumstellung und wechselhafte Wetterbedingungen
können im Frühjahr für Autofahrer zur Herausforderung werden. Die Verti
Versicherung AG erklärt, welche saisonalen Herausforderungen das Risiko im
Straßenverkehr erhöhen und wie sich Autofahrer wappnen können.
Für viele Menschen bringt der Frühling nicht nur eitel Sonnenschein, sondern
auch Niesattacken und tränende Augen. Laut Robert-Koch-Institut leiden rund 15
Prozent der Deutschen unter Heuschnupfen.
"Niesanfälle während der Fahrt können schnell kritische Situationen
verursachen", sagt Alexander Held, Kfz- und Versicherungsexperte bei der Verti
Versicherung AG. "Beim Niesen schließen wir reflexartig für einen Moment die
Augen. Innerorts legt ein Auto in so einer Sekunde bereits etwa 15 Meter zurück,
auf der Autobahn bei Tempo 120 sogar mehr als 30 Meter."
Selbst das Kramen nach Taschentüchern kann gefährlich werden - auch für den
Versicherungsschutz. "Wer während der Fahrt nach Gegenständen sucht, riskiert
unter Umständen den Vorwurf grober Fahrlässigkeit", sagt Held. "Ein spontaner
Niesanfall wird dagegen meist anders bewertet." In der Regel zahle hier die
Versicherung: die Kfz-Haftpflichtversicherung für Schäden bei Dritten, eine
Vollkaskoversicherung für Schäden am eigenen Fahrzeug.
Unabhängig davon gilt: Autofahrer müssen jederzeit aufmerksam fahren. "Gerade in
der Allergiesaison empfiehlt es sich, ausreichend Abstand zu halten. Wenn sich
ein Niesreiz ankündigt, sollte man - wenn möglich - kurz rechts ranfahren,
anhalten und erst danach die Fahrt fortsetzen", rät Held.
Pollen im Fahrzeug reduzieren
Um das Risiko von Niesanfällen während der Fahrt zu verringern, empfiehlt sich
eine regelmäßige Wartung der Klima- und Lüftungsanlagen im Auto. Besonders
wichtig ist der Austausch des Pollenfilters. "Ist der Filter schon länger nicht
gewechselt worden, sollten Fahrer möglichst mit geschlossenen Fenstern unterwegs
sein und die Klimaanlage auf Umluft stellen", so Held.
Auch eine regelmäßige Reinigung des Innenraums kann helfen: "Pollen und Staub
sammeln sich schnell auf Armaturenbrett, Sitzen oder Teppichen. Regelmäßiges
Saugen und Abwischen kann die Belastung deutlich reduzieren." Zudem lohne es
sich, längere Fahrten zu unterbrechen. "Pausen sind gerade für Allergiker
wichtig. Idealerweise nutzt man klimatisierte Innenräume, um die Atemwege zu
entlasten", empfiehlt der Experte.
Um keine Niesattacken zu riskieren, greifen viele Allergiker während der
Pollensaison zu Medikamenten. Ein Allheilmittel seien diese aber nicht, warnt
Held: "Solche Mittel können zwar Beschwerden lindern, aber auch zu Müdigkeit
oder eingeschränkter Reaktionsfähigkeit führen." Autofahrer sollten daher genau
auf die Hinweise im Beipackzettel achten. Anders als bei einem unerwarteten
Niesanfall kann ein Unfall unter dem Einfluss solcher Medikamente den
Versicherungsschutz gefährden - insbesondere bei Selbstmedikation.
Zeitumstellung und Frühjahrsmüdigkeit
Ein weitere Herausforderung für Autofahrer im Frühjahr ist die Zeitumstellung
Ende März: "Die verlorene Stunde Schlaf kann die Konzentrations- und
Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Zusätzlich macht vielen Menschen die
sogenannte Frühjahrsmüdigkeit zu schaffen. Diese entsteht dadurch, dass der
Körper sich auf die wärmeren Temperaturen einstellen muss: die Blutgefäße
erweitern sich und der Blutdruck sinkt. "In dieser Phase reagieren manche
Menschen langsamer oder fühlen sich weniger wach", sagt Held.
Zwar bieten hier moderne Fahrerassistenzsysteme wie Müdigkeitswarner oder
Abstandshalter mittlerweile mehr Sicherheit. "Sie ersetzen aber nicht die
Aufmerksamkeit des Fahrers", betont Held. Regelmäßige Pausen mit Bewegung seien
daher unerlässlich. Bei kürzeren Fahrten reiche es oft auch, zumindest einmal
kurz das Fenster zu öffnen.
Wechselhaftes Frühlingswetter: Reifenwahl beachten
Auch das Wetter kann im Frühjahr für Überraschungen sorgen. Selbst im April sind
noch Kälteeinbrüche mit Schnee oder Glätte möglich. Wer bereits auf Sommerreifen
gewechselt hat, sollte bei winterlichen Straßenverhältnissen besser auf
öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. "Die situative Winterreifenpflicht gilt
auch im Frühjahr", erklärt Held. "Wer bei Schnee oder Eis mit ungeeigneten
Reifen fährt, riskiert Bußgelder - und im Schadensfall kann auch der
Versicherungsschutz eingeschränkt sein."
Informationen zum Versicherungsangebot der Verti Versicherung AG sind unter
https://www.verti.de/ abrufbar.
Pressekontakt:
Verti Versicherung AG
Sonja Schmitt
Pressesprecherin
Telefon: +49 3328 424 -3998
E-Mail: mailto:presse@verti.de
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14513 Berlin/Teltow
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OTS: Verti Versicherung AG
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