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Düsseldorf (ots) - Deutsche Verbraucher:innen lieben Tempo beim Shoppen: 46
Prozent nutzen Künstliche Intelligenz bei Kaufentscheidungen primär, um
schneller zum Ergebnis zu kommen. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Studie im
Auftrag von Ketchum. KI ist damit längst keine Spielerei mehr - sie ist eine
Effizienzmaschine, auch beim Shopping.
KI komprimiert den Kaufprozess
Die Produktvielfalt hat Einkaufen kompliziert gemacht: Zahllose Varianten,
Bewertungen, Preisverläufe und Erfahrungsberichte verlängern Kaufentscheidungen.
KI kehrt diese Entwicklung um: Sie komprimiert Informationen, entfernt
überflüssige Schritte und liefert die relevante Antwort in Sekunden. "Künstliche
Intelligenz macht aus einem langwierigen Kaufentscheidungs- und Auswahlprozess
ein komprimiertes und effizientes Entscheidungsfenster", sagt Matthias
Wesselmann, CEO von Ketchum Germany. "Wer als Marke in diesem Fenster nicht
sichtbar, korrekt wiedergegeben und konsistent ist, existiert für Konsumenten
nicht mehr."
Die Maschine übernimmt die datenintensiven Schritte
KI-Nutzende setzen die Systeme gezielt ein, um die datenintensiven Schritte zu
verkürzen: Nahezu die Hälfte (49 Prozent) der Befragten, die KI für
Kaufentscheidungen nutzen, greifen auf ChatGPT und Co. zum Produktvergleich zu
und sparen Recherchestunden. 45 Prozent nutzen KI-Systeme, um Orientierung und
einen Überblick zu gewinnen, 44 Prozent lassen Preis-Leistungs-Beurteilungen von
der Maschine erledigen und 42 Prozent lassen die KI-Systeme Erfahrungen mit den
avisierten Produkten recherchieren. KI übernimmt damit Aufgaben, die Menschen
zwar tun können, aber nicht mehr tun wollen.
Die Konsequenz: Marken konkurrieren nicht um die besten Informationen, sondern
darum, dass ihre Informationen KI-Systeme am schnellsten und sichersten
verarbeiten können, um die eine, optimale Antwort für den potenziellen Käufer zu
generieren.
Konsistenz entscheidet über Sichtbarkeit
Durch die Geschwindigkeit der KI-Systeme verändert sich zunehmend die Struktur
des Kaufprozesses: Entscheidungen werden zeitlich komprimiert, die Zahl der
Kontaktpunkte sinkt, der Kaufentscheidungsprozess verliert an Breite und gewinnt
an Intensität und Geschwindigkeit. Eine einzige, zuvor generierte Antwort kann
den gesamten Prozess abschließen. Für Marken bedeutet das: Wer nicht im ersten
Antwortfenster der KI auftaucht, ist aus dem Rennen - bevor der Wettbewerb
überhaupt beginnen kann.
Die Geschwindigkeit wirkt wie ein Verstärker: Marken, die widersprüchliche,
unvollständige oder schlecht strukturierte Informationen liefern, werden nicht
nur schlechter bewertet - sie werden im extremen Fall gar nicht erst
berücksichtigt. KI kann nur das verdichten, was klar, eindeutig und konsistent
vorliegt. "Früher konkurrierten Marken um Aufmerksamkeit. Heute darum,
widerspruchsfrei genug zu sein, um überhaupt in die Antwort aufgenommen zu
werden", sagt Matthias Wesselmann.
Generative Engine Optimization (GEO) wird zur Pflicht
Damit KI schnell entscheiden kann, müssen Marken Informationen strukturieren und
maschinenlesbar bereitstellen. Produktdaten müssen eindeutig sein, Bewertungen
und Zertifikate klar verlinkt, Widersprüche zwischen Shop, Website und Support
eliminiert werden. Doppelte Wahrheiten verzeiht KI nicht - Content muss
konsolidiert sein.
GEO ist damit keine Option mehr, sondern operative Notwendigkeit. Die
entscheidende Frage lautet daher nicht mehr: Wie erreiche ich Konsument:innen?
Sondern: Wie erreiche ich die KI - bevor die Konsument:innen sie fragen?
Pressekontakt:
Ketchum GmbH
Kerstin Steglich
mailto:kerstin.steglich@omc.com
+491722901625
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/63408/6242156
OTS: Ketchum Germany
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