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Berlin (ots) - Die Renditen deutscher Bundesanleihen sind infolge geopolitischer
Spannungen deutlich gestiegen und liegen auf dem höchsten Stand seit Jahren.
Experten warnen vor stark steigenden Zinskosten von bis zu 150 Milliarden Euro
jährlich sowie einer wachsenden Gesamtverschuldung in Richtung vier Billionen
Euro. Hierzu erklärt der stellvertretende Bundessprecher der AfD, Kay
Gottschalk:
"Was wir derzeit erleben, ist das Ergebnis einer jahrelangen verantwortungslosen
Finanzpolitik, die unter der Bundesregierung aus CDU und SPD weiter verschärft
wird. Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil setzen auf
immer neue Schulden und treiben Deutschland damit in eine fiskalische Sackgasse.
Die steigenden Renditen sind ein klares Misstrauenssignal der Märkte.
Bundesanleihen galten einst als sicherer Hafen, dieser Status geht zunehmend
verloren. Das ist ein alarmierendes Zeichen für die wirtschaftliche Lage und die
politische Führung in Berlin. Statt solide zu wirtschaften, werden Schulden über
sogenannte Sondervermögen verschleiert und die Schuldenbremse faktisch
ausgehebelt. Die Folge sind steigende Zinslasten und immer geringere Spielräume
im Haushalt. Wenn sich die Zinskosten in Richtung 150 Milliarden Euro jährlich
entwickeln, wird der Bundeshaushalt massiv unter Druck geraten. Wichtige
Investitionen bleiben auf der Strecke.
Die AfD-Bundestagsfraktion fordert daher eine klare Kehrtwende hin zu solider
Haushaltspolitik, Ausgabendisziplin und wirtschaftlichen Reformen. Deutschland
braucht wieder finanzpolitische Vernunft statt Schuldenpolitik auf Kosten der
Zukunft."
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