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Köln (ots) - Weitläufige, unberührte Landschaften machen die nordeuropäischen
Länder zu einem idealen Reiseziel für ausgedehnte Roadtrips. Wer dabei möglichst
flexibel reisen und größere Distanzen zurücklegen möchte, muss sich bei der
Reiseplanung eine wichtige Frage stellen: Lohnt sich eine Tour mit dem Wohnmobil
oder ist eine Kombination aus Hotelübernachtungen und Mietwagen vor Ort die
bessere Wahl? Beide Reiseformen unterscheiden sich grundsätzlich im Hinblick auf
Komfort und Flexibilität sowie bei den Reisekosten.
Nachdem wir bereits die Kostenstruktur von Wohnmobil- und Hotelreisen bei
Fernreisen nach Nordamerika, Australien und Neuseeland (https://www.camperdays.d
e/presse/vergleichsstudie-wohnmobil-oder-hotel-2025.html) untersucht haben,
konzentriert sich unsere aktuelle Vergleichsstudie auf beliebte europäische
Reiseländer. Das Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, welche der beiden
Reiseformen unter Berücksichtigung aller relevanten Kostenpunkte die günstigere
ist. Da sich die Preisstrukturen (insbesondere in Nordeuropa) saisonabhängig
stark unterscheiden, haben wir die Haupt- und Nebensaison getrennt betrachtet
und ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
- Schweden (https://www.camperdays.de/presse/vergleichsstudie-wohnmobil-oder-hot
el-2026.html#sweden)
- Norwegen (https://www.camperdays.de/presse/vergleichsstudie-wohnmobil-oder-hot
el-2026.html#norway)
- Island (https://www.camperdays.de/presse/vergleichsstudie-wohnmobil-oder-hotel
-2026.html#iceland)
- Deutschland (https://www.camperdays.de/presse/vergleichsstudie-wohnmobil-oder-
hotel-2026.html#germany)
- Wohnmobil vs. Hotel - Unser Fazit (https://www.camperdays.de/presse/vergleichs
studie-wohnmobil-oder-hotel-2026.html#fazit)
- Anmerkungen zur Studie (https://www.camperdays.de/presse/vergleichsstudie-wohn
mobil-oder-hotel-2026.html#notes)
Unsere Vorgehensweise
Für unsere Analyse haben wir uns auf den direkten Kostenvergleich von
Mietpreisen und Übernachtungskosten konzentriert, die bei einer Rundreise
entstehen. Außerdem sind Faktoren wie der Kraftstoffverbrauch in die Auswertung
eingeflossen. Die daraus ermittelten Vergleichswerte geben nicht nur einen
zuverlässigen Einblick in die durchschnittliche Preisgestaltung der beiden
Reiseformen, sondern ermöglichen auch die Ableitung einiger allgemeiner
Spartipps.
Bei der Auswertung haben wir uns auf vier beliebte Reiseziele und Camping-Länder
in Europa konzentriert: Island, Schweden, Norwegen und Deutschland. Dabei haben
wir die Reisedauer, die gefahrene Strecke und die durchschnittlichen Kosten für
Fahrzeugmiete und Übernachtungen analysiert. Aus diesen Werten ergibt sich
jeweils ein modellhafter Gesamtpreis für die Haupt- und Nebensaison. Dieser
setzt sich zusammen aus:
- Fahrzeugkosten: durchschnittliche Mietpreise pro Tag für die am häufigsten
gebuchten Wohnmobil- bzw. Mietwagenmodelle im jeweiligen Zielland
(einschließlich häufig gebuchter Zusatzoptionen wie Navigationsgerät oder
Basis-Versicherungsoptionen)
- Übernachtungskosten: durchschnittliche Preise für ein Doppelzimmer in
3-Sterne-Hotels bzw. Stellplatzkosten auf Campingplätzen mit Wasser- und
Stromversorgung
- Kraftstoffkosten: berechnet auf der Basis der durchschnittlich zurückgelegten
Strecke, der durchschnittlichen Kraftstoffpreise (Benzin und Diesel,
2025-2026) sowie dem durchschnittlichen Verbrauch der populärsten
Fahrzeugmodelle
Weitere Informationen zu unserer Datenbasis und Herangehensweise findet ihr am
Ende dieser Studie (https://www.camperdays.de/presse/vergleichsstudie-wohnmobil-
oder-hotel-2026.html#notes) .
Schweden
Schweden gehört durch seine weitläufigen Wälder und zahlreichen Seen zu einer
der malerischsten Destinationen für einen Roadtrip in Europa. Die Kombination
aus Naturverbundenheit und verlässlicher Infrastruktur spricht vor allem
Urlauber*innen an, die jenseits vom Massentourismus verreisen möchten. Für
Wohnmobilurlaub ist das skandinavische Land aufgrund seiner landschaftlichen
Weite und der zahlreichen, gut ausgestatteten Campingplätze besonders gut
geeignet.
Durchschnittlich reisen CamperDays-Kund*innen für 14 Tage mit dem Wohnmobil
durch Schweden. Auf ihren Reisen legen sie dabei im Schnitt 1.500 Kilometer
zurück, um das skandinavische Land gründlich zu erkunden. Touring Cars ist der
am stärksten nachgefragte Vermieter. Besonders häufig entschieden sich
Kund*innen für die Modelle "TC Medium" (für bis zu vier Personen) und "TC Van"
(für zwei Personen).
Ø Reisedauer: 14 Tage
Ø Strecke: 1.500 km
Ø Dieselpreis: 1,52 EUR / Liter
Ø Benzinpreis: 1,44 EUR / Liter
In der Nebensaison unterscheiden sich die Kosten für einen Wohnmobilurlaub und
eine Reise mit Mietwagen und Hotel in Schweden um etwa 8 %. In der Hauptsaison
ergeben sich noch deutlichere Preisverschiebungen: Ein Wohnmobilurlaub ist dann
im Durchschnitt rund 13 % günstiger als die Kombination aus Hotelübernachtungen
und Mietwagen. Zwar steigt die Tagesmiete für Wohnmobile in dieser Zeit um etwa
30 %, doch die Hotelpreise verdoppeln sich im gleichen Zeitraum nahezu. Die
Mietwagenpreise bleiben hingegen relativ stabil und weisen nur geringe saisonale
Schwankungen auf.
Zusätzliche Einsparmöglichkeiten ergeben sich für Wohnmobilurlauber*innen, wenn
sie einen Stellplatz auf einfach ausgestatteten Campingplätzen statt in
höherpreisigen Ferien- und Resort-Campinganlagen buchen. Da beliebte
Wohnmobilmodelle wie der "TC Medium" über eine eigene Küche und ein Bad mit WC
und Dusche verfügen, müssen Reisende unterwegs dennoch nicht auf Komfort
verzichten. Schweden empfiehlt sich besonders für Reisende, die viel Wert auf
Natur, Ruhe und Outdoor-Aktivitäten legen. Die gute Verfügbarkeit naturnaher
Stellplätze macht das Land zu einem attraktiven Ziel für flexible und
individuell geplante Roadtrips, die im Wohnmobil besonders komfortabel sind.
Norwegen
Norwegen ist bekannt für seine dramatischen Landschaften mit Fjorden, markanten
Gebirgszügen und beeindruckenden Panoramastraßen. Wohnmobilurlauber*innen
profitieren vor allem von der Möglichkeit, in abgelegenen Regionen zu
übernachten und die Aussicht unmittelbar aus dem Fahrzeug heraus genießen zu
können.
Im Schnitt nehmen sich CamperDays-Kund*innen etwa 12 Tage, um Norwegen zu
erkunden, und legen dabei etwa 2.000 Kilometer zurück. Die am häufigsten
gebuchten Wohnmobilmodelle sind der "Family Standard" (geeignet für bis zu 4
Personen) und der "Urban Plus" (ideal für 2 Personen) des Vermieters McRent.
Ø Reisedauer: 12 Tage
Ø Strecke: 2.000 km
Ø Dieselpreis: 1,69 EUR / Liter
Ø Benzinpreis: 1,76 EUR / Liter
In Norwegen sparen Wohnmobilurlauber*innen in der Nebensaison etwa 8 % im
Vergleich zur Mietwagenreise mit Hotelübernachtungen. In der Hauptsaison ergibt
sich ein noch deutlicher Vorteil zugunsten des Wohnmobils: Ein Campingurlaub ist
dann durchschnittlich rund 14 % günstiger. Die Preise für Mietwohnmobile steigen
in der beliebten Reisezeit zwar um bis zu 40 %, allerdings erhöhen sich auch die
Hotelpreise um etwa 46 % und die Mietwagenpreise um rund 32 %. Insgesamt bleibt
das Wohnmobil daher dennoch die preisgünstigere Option.
Weitere Einsparmöglichkeiten ergeben sich, wenn sich Wohnmobilurlauber*innen
selbst versorgen und auf einfach ausgestattete Stellplätze ausweichen.
Norwegische Campingplätze liegen häufig in landschaftlich reizvoller Umgebung,
in unmittelbarer Nähe zu Fjorden, Bergen, Seen oder Stränden, und sind daher
besonders attraktiv für Naturfans und Outdoor-Sportler*innen. Gleichzeitig ist
die Campingplatzdichte auch in urbanen Gegenden so hoch, dass Städtetrips
problemlos möglich sind.
Island
Island steht für wilde Landschaften und spektakuläre Naturphänomene, die sich
entlang gut zugänglicher Routen wie der berühmten "Ringstraße" besonders
intensiv erleben lassen. Schwefelquellen, Gletscher, Wasserfälle und Lavafelder
liegen oft nur wenige Fahrminuten auseinander. Wohnmobilreisende profitieren von
hoher Flexibilität, da Island trotz seiner Abgeschiedenheit eine zuverlässige
Camping-Infrastruktur bietet.
Im Durchschnitt buchen CamperDays-Kund*innen ein Wohnmobil in Island für 10 Tage
und legen dabei etwa 1.800 Kilometer zurück. Die am häufigsten gebuchten
Wohnmobil-Modelle sind der "TC Medium" von Touring Cars und der "Family
Standard" von McRent, die beide für bis zu 4 Personen geeignet sind. Ein
weiteres beliebtes Modell ist der "Cheap Campervan" des gleichnamigen
isländischen Vermieters, der Platz für 2 Erwachsene bietet.
Ø Reisedauer: 10 Tage
Ø Strecke: 1.800 km
Ø Dieselpreis: 2,16 EUR / Liter
Ø Benzinpreis: 2,04 EUR / Liter
Island verzeichnet bei beiden Reiseformen deutlich höhere Kosten in der
Hauptsaison als in der Nebensaison. Sowohl Wohnmobilmieten als auch Hotelpreise
steigen in der beliebtesten Reisezeit stark an und verdoppeln sich teilweise.
Auch Mietwagen sind in der Hauptsaison spürbar teurer. Trotz dieser generellen
Preissteigerungen bleibt der Wohnmobilurlaub in Island im Durchschnitt etwa 10 %
günstiger als die Kombination aus Hotel und Mietwagen.
Bei längeren Aufenthalten können Wohnmobilurlauber*innen zusätzlich sparen, etwa
durch die Nutzung der Island Camping Card, die Zugang zu einer Vielzahl von
Campingplätzen zu einem festen Pauschalpreis bietet. Ein Roadtrip mit dem
Wohnmobil ermöglicht auf der Insel zudem ein höheres Maß an Flexibilität und
Komfort. Urlauber*innen können dadurch ihre Übernachtungsorte spontan wählen und
die landschaftlichen Höhepunkte (z. B. entlang der 1.322 Kilometer langen
Ringstraße) besonders entspannt erreichen, ohne täglich in verschiedenen
Unterkünften ein- und auschecken zu müssen.
Deutschland
Deutschland zeichnet sich durch eine bemerkenswerte landschaftliche und
kulturelle Vielfalt aus, die Urlauber*innen auf vergleichsweise kurzen Distanzen
erkunden können. Ob Küstenabschnitte an Nord- und Ostsee,
Mittelgebirgslandschaften wie Harz oder Schwarzwald oder die Bayerischen Alpen -
die Bundesrepublik eignet sich für Wohnmobilfans sowohl für kürzere Trips als
auch für längere Rundreisen.
Durchschnittlich machen CamperDays-Kund*innen in Deutschland 14 Tage Urlaub und
fahren dabei etwa 900 Kilometer. McRent ist dabei der am häufigsten gewählte
Vermieter; die beliebtesten Modelle sind der "Standard McRent" für bis zu 4
Personen und der "Urban Plus" für 2 Personen.
Ø Reisedauer: 14 Tage
Ø Strecke: 900 km
Ø Dieselpreis: 1,61 EUR / Liter
Ø Benzinpreis: 1,69 EUR / Liter
In Deutschland ist ein Wohnmobilurlaub sowohl in der Nebensaison als auch in der
Hauptsaison die günstigere Option. Die Kosten liegen in der Nebensaison
durchschnittlich 24 % und in der Hauptsaison rund 29 % unter denen einer Reise
mit Mietwagen und Hotelübernachtungen.
Auffällig ist dabei, dass die Mietwagenpreise in Deutschland in der Hauptsaison
teilweise sogar etwas niedriger ausfallen als in der Nebensaison. Ein möglicher
Grund dafür ist, dass viele deutsche Urlauber*innen für Inlandsreisen ihren
eigenen Pkw nutzen und die Nachfrage nach Mietfahrzeugen (z. B. für
Dienstreisen) in den Sommermonaten etwas geringer ist. Umso bemerkenswerter ist
es, dass die Wohnmobilreise trotz dieser Entwicklung weiterhin die günstigere
Reiseform bleibt.
Fazit: Campingurlaub in Nordeuropa lohnt sich auch in der Hauptsaison
Roadtrip mit Wohnmobil oder Hotelurlaub mit Mietwagen - was ist günstiger? Wie
unsere Studie zeigt, bieten Reisen mit dem Wohnmobil in den beliebten
nordeuropäischen Ländern und Deutschland sowohl in der Neben- als auch in der
Hauptsaison deutliche Einsparpotenziale. Gleichzeitig profitieren Reisende bei
einem Roadtrip im Wohnmobil von einem hohen Maß an Flexibilität und Komfort. Da
Unterkunft und Transportmittel miteinander kombiniert sind, lassen sich lange
Strecken ohne häufige Hotelwechsel bequem zurücklegen. Gerade in weitläufigen
Reisezielen wie Norwegen, Schweden oder Island erweist sich diese Reiseform als
besonders praktisch und ermöglicht einzigartige, naturnahe Reiseerlebnisse.
Aus unserer Auswertung lassen sich außerdem folgende Erkenntnisse ableiten:
- Größter Preisunterschied zwischen Haupt- und Nebensaison: Island ist ein
wahres Paradies für einen ausgedehnten Campingtrip, weswegen die Nachfrage
nach Wohnmobilen in der Hauptsaison stark ansteigt. Im Vergleich zur
Nebensaison verdoppeln sich die Preise fast. Auch Mietwagen- und Hotelkosten
steigen in diesem Zeitraum stark an. Für Wohnmobilurlauber*innen ist eine
frühzeitige Buchung daher besonders empfehlenswert, um von einer größeren
Auswahl an Wohnmobilen sowie den besten Preisen zu profitieren.
- Größtes Sparpotenzial: In Schweden und Norwegen sind Wohnmobilreisen in der
Hauptsaison durchschnittlich rund 15 % günstiger als die Kombination aus Hotel
und Mietwagen. Wer sich in Deutschland für einen Campingurlaub statt für
Hotelübernachtungen und einen Mietwagen entscheidet, kann sogar bis zu 29 %
sparen.
- Wohnmobil als komfortabelste Option für Roadtrips: Dank ihrer weitläufigen,
unberührten Landschaften sind die nordeuropäischen Länder wunderbar für
Roadtrips geeignet. Urlauber*innen in Norwegen, Schweden und Island legen in
Zeiträumen von bis zu 14 Tagen mindestens Strecken von 1.500 und 2.000
Kilometern zurück. Mit einem gemieteten Wohnmobil können sich Urlauber*innen
ganz auf die täglichen Erlebnisse konzentrieren, ohne zwischen verschiedenen
Unterkünften wechseln zu müssen.
Anmerkungen zur CamperDays-Vergleichsstudie für Nordeuropa & Deutschland
Alle in dieser Analyse aufgelisteten Daten sind als Durchschnittswerte zu
verstehen und haben keinen Anspruch auf Fehlerfreiheit. Preisliche Abweichungen
nach oben oder unten sind je nach Größe der Reisegruppe, Aufenthaltsdauer und
anderen individuellen Aspekten der Reiseplanung (z. B. Ausstattung der
Campingplätze oder verschiedene Zimmerkategorien in Hotels) möglich.
Die Übernachtungskosten beeinflussten dabei das Gesamtbudget besonders. Für die
Datenerhebung haben wir uns auf Standard-Doppelzimmer in Mittelklassehotels
sowie Campingplätze mit Strom- und Wasserversorgung konzentriert.
Um verschiedene Kostenpunkte und Einsparpotenziale genauer zu beleuchten, gehen
wir nachfolgend noch auf unterschiedliche Reise-Szenarien ein.
Mögliche Reise-Szenarien
In dieser Studie wurden die Preise für Reisen mit zwei Personen anhand unserer
durchschnittlichen Buchungsdaten ermittelt.
Da viele beliebte Wohnmobilmodelle jedoch Schlafplätze für bis zu vier Personen
bieten, kann sich der Mietpreis bei Gruppenreisen auf mehrere Köpfe verteilen.
Je mehr (erwachsene) Personen mitreisen, desto günstiger ist der
Wohnmobilurlaub.
Damit ergeben sich bei größeren Campern verschiedene typische Konstellationen:
- Zwei Erwachsene
- Zwei Erwachsene mit einem Kind
- Drei Erwachsene
- Vier Erwachsene
- Zwei Erwachsene mit zwei Kindern
Je besser Urlauber*innen die Kapazität des Wohnmobils ausschöpfen, desto stärker
sinken die Kosten pro Person. Besonders Familien und kleinere Gruppen
profitieren hiervon. Vor allem für drei oder vier Erwachsene kann eine
gemeinsame Wohnmobilreise finanziell erheblich attraktiver sein als die
Hotel-Alternative, bei der in der Regel mehrere Zimmer nötig wären.
Weitere Kostenaspekte und Einsparpotenziale
Bei beiden Reiseformen gibt es weitere Einsparpotenziale, wenn Urlauber*innen
auf günstigere Unterkünfte ausweichen. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, kann
auf zum Beispiel Hostels oder einfache Motels ausweichen.
Wohnmobilurlauber*innen können gleichermaßen sparen, wenn sie einfacher
ausgestattete Stellplätze wählen. Viele Campingplätze bieten
Ausstattungsmerkmale, die den Komfort bei längeren Aufenthalten deutlich
erhöhen, wie zum Beispiel Freizeit- und Wellnessangebote vor Ort. Schlichtere,
naturnahe Campingplätze sind oft deutlich preiswerter und eignen sich ideal als
Zwischenstopps für ausgedehntere Roadtrips.
Zu den zentralen Vorteilen eines Wohnmobilurlaubs zählen außerdem die geringeren
Verpflegungskosten. Dank der eigenen Küche im Fahrzeug können Urlauber*innen
ihre Mahlzeiten selbst zubereiten und sind nicht auf Restaurants oder
Hotelverpflegung angewiesen. In vielen europäischen Reiseländern, in denen
Restaurantbesuche oder Halb- und Vollpension im Hotel schnell teuer werden
können, lässt sich durch Selbstversorgung ein spürbarer Teil des Reisebudgets
einsparen.
Neben Übernachtungs- und Fahrzeugkosten gibt es auch weitere anfallende Kosten,
die jedoch zu individuell sind, um in die vorliegenden Berechnungen mit
aufgenommen zu werden. Dazu zählen Faktoren wie Mautgebühren oder Parkgebühren
bei City-Trips. Darüber hinaus können Frühbucherangebote oder
Last-Minute-Rabatte die Gesamtkosten beeinflussen. Wer frühzeitig reserviert,
profitiert in der Regel von günstigeren Preisen - sowohl bei Hotels als auch bei
Wohnmobilen.
Weitere Entscheidungskriterien
Ob sich Urlauber*innen für einen Campingtrip oder einen Hotelurlaub entscheiden,
hängt natürlich nicht nur von der Kostenstruktur ab. Persönliche Vorlieben und
Ansprüche an Komfort und Flexibilität spielen bei der Wahl der geeigneten
Reiseform natürlich eine zentrale Rolle.
Eine Wohnmobilreise eignet sich vor allem für Personen, die viel Zeit im Freien
verbringen wollen, häufig spontan umplanen, gerne selbst kochen oder als Familie
bzw. kleine Gruppe gemeinsam unterwegs sein möchten. Der Aufenthalt im Camper
ermöglicht unmittelbare Nähe zur Natur und eine hohe Unabhängigkeit in der
Routen- und Tagesplanung. Für Roadtrips, bei denen große Strecken in einem
bestimmten Zielland zurückgelegt werden sollen, sind Wohnmobile die
komfortabelste und unkomplizierteste Option.
Umgekehrt kann die Kombination aus Hotelübernachtungen und einem Mietwagen vor
Ort besser geeignet sein, wenn bei der Reiseplanung Städtetrips im Vordergrund
stehen oder Urlauber*innen für längere Zeit in derselben Region verweilen
möchten. Wer zum Sightseeing und für kulturelle Aktivitäten öfter in Städten
unterwegs ist und dort mobil sein möchte, ist mit Pkw und festen Unterkünften
oft besser beraten.
Unsere Datengrundlage
Für eine saubere, vergleichbare Kostenanalyse wurden alle Daten systematisch
erhoben und getrennt nach Haupt- und Nebensaison ausgewertet. Die Werte
repräsentieren typische Preisniveaus in touristisch relevanten Regionen der vier
untersuchten Länder.
Übernachtungskosten
Pro Land wurden 50 Hotelpreise für jeweils beide Saisonphasen ausgewertet. Dabei
wurden Unterkünfte in unterschiedlichen Städten und Regionen berücksichtigt, um
ein realistisches Preisniveau im landesweiten Durchschnitt abzubilden.
Zusätzlich haben wir internationale Preisvergleichsplattformen wie
budgetyourtrip.com herangezogen, auf denen User*innen ihre realistischen
Reisekosten dokumentieren.
Für die Campingplätze wurden (je nach Verfügbarkeit) 40 Standorte pro Land und
Saison untersucht. Dabei haben wir uns auf Standorte mit grundlegender
Ausstattung konzentriert. Für Länder mit eingeschränkter Datenlage wurden
stichprobenartige Preisabgleiche vorgenommen und Entwicklungen anhand ähnlicher
Märkte interpoliert.
Fahrzeugmietpreise
Die Mietpreise für Wohnmobile und Pkw wurden anhand von 100 Angeboten pro Land
sowie den monatlichen Durchschnittspreisen der drei größten Städte des
jeweiligen Landes errechnet. Dabei haben wir die beliebtesten Fahrzeugmodelle in
den meistbesuchten Städten berücksichtigt. Ergänzend haben wir Stichproben aus
verschiedenen Monaten der Haupt- und Nebensaison einbezogen, um saisonale
Preisschwankungen realistisch abzubilden.
Kraftstoffkosten
Die Berechnung der Treibstoffkosten stützt sich auf gemeldete
Durchschnittspreise der letzten 12 Monate für Benzin und Diesel. Für Wohnmobile
wurde der durchschnittliche Verbrauch der beliebtesten Modelle im jeweiligen
Markt angesetzt und für Mietwagen ein Mittelwert über gängige Fahrzeugklassen
ermittelt.
https://www.camperdays.de/presse/vergleichsstudie-wohnmobil-oder-hotel-2026.html
Diese breit angelegte Datenerhebung erlaubt eine differenzierte Bewertung der
Gesamtkosten - sowohl innerhalb der einzelnen Länder als auch im direkten
Vergleich zwischen den beiden Reiseformen. Die Studie erhebt jedoch keinen
Anspruch auf Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit der Daten.
Pressekontakt:
CamperDays GmbH
Holzmarkt 2a
50676 Köln
Tel. +49-221-56797-706
mailto:service@camperdays.de
Inhaltliche Fragen zur Studie: Jenpix GmbH -
mailto:heidi.reinhardt@jenpix-team.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/112081/6242740
OTS: CamperDays
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