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Mainz (ots) - Wie kann Frieden in einer Welt voller Konflikte entstehen - und
was können Menschen überall auf der Welt dazu beitragen? Diesen Fragen gehen die
internationale ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf und der
Dokumentarfilmer Carl Gierstorfer mit Blick auf die aktuellen Krisen, Kriege und
Konflikte nach. Die zweiteilige "auslandsjournal"-Dokumentation " So geht
Frieden!" (https://www.zdf.de/dokus/auslandsjournal-so-geht-frieden-100) führt
die Zuschauerinnen und Zuschauer in acht verschiedene Länder - jetzt zu sehen in
Web und App des ZDF
(https://www.zdf.de/dokus/auslandsjournal-so-geht-frieden-100) , sowie am
Mittwoch, 1., und am Donnerstag, 2. April 2026, jeweils um 22.15 Uhr im ZDF.
ZDFinfo sendet den Zweiteiler zudem am Freitag, 3. April 2026, um 8.45 Uhr und
9.30 Uhr.
Der erste Teil geht der Frage nach: "Wie Waffen niederlegen?" Dafür treffen
Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer Menschen in Island, Liberia, der Ukraine
und Nordirland. In Island geht es um die Frage, was man vom friedlichsten Land
der Welt lernen kann. In Liberia haben Frauen eine besondere Rolle in der
Friedensbewegung gespielt. Das Land ist noch heute von den Narben eines langen
Bürgerkriegs geprägt -ein Konflikt, der ohne die Friedensbewegung der Frauen
vielleicht nie überwunden worden wäre.
In der Ukraine muss Frieden jeden Tag neu verteidigt werden: Seit vier Jahren
leben die Menschen in permanenter Alarmbereitschaft - die Angriffe des
russischen Nachbarn lassen nicht nach. Und in Nordirland waren Identität und
religiöse Zugehörigkeit über Jahrzehnte auch politisch aufgeladen. Wie kann
Frieden herrschen, wenn Opfer und Täter noch heute in direkter Nachbarschaft
leben und es nie eine wirkliche Aufarbeitung gab? Was bedeutet Frieden ohne
Vergebung?
Wie Vertrauen aufbauen?
Der zweite Teil der Dokumentationsreihe erkundet, wie sich Vertrauen aufbauen
lässt. Dafür treffen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer Menschen in Syrien,
Uruguay, Nordmazedonien und Vietnam. In Syrien gehen die Filmemacher der Frage
auf den Grund, wie Frieden, der noch so frisch ist, eine Gesellschaft wieder
einen kann - in einem Land zwischen Aufbruch und Erschöpfung, das versucht, sich
neu zu erfinden. In Südamerika ist Uruguay ein Vorzeigeland, das zeigt, wie die
Spaltung im Land nach Jahrzehnten der Militärdiktatur durch Demokratie und
sozialen Ausgleich überwunden wurde. In Nordmazedonien, wo es zum letzten
größeren Konflikt in Europa kam, beweist ein Projekt mit Kindern, dass die
Neurowissenschaft helfen kann, Kriegstraumata nicht an nachfolgende Generationen
weiterzugeben. Und in Vietnam hat die Regierung nach dem Vietnamkrieg versucht,
Frieden von oben zu verordnen. Die Vietnamesen sollten frühzeitig durch
wirtschaftliche Perspektiven eingebunden werden, um so die Bereitschaft zu
Versöhnung und Stabilität zu fördern.
Kontakt
Bei Fragen zum "auslandsjournal" erreichen Sie Thomas Hagedorn telefonisch
unter 06131 - 70-13802 oder per E-Mail unter hagedorn.t@zdf.de.
Sie erreichen die ZDF-Kommunikation per E-Mail unter pressedesk@zdf.de oder
telefonisch unter 06131 - 70-12108.
Pressefotos
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E-Mail unter pressefoto@zdf.de oder telefonisch unter 06131 - 70-16100.
Weitere Informationen
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