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Düsseldorf (ots) -
- Verbrenner weiter hoch im Kurs, E-Autos erstmalig auf Platz 2 in der
Beliebtheit
- Kraftstoffpreise werden bei der Wahl der Antriebsart wieder wichtiger
- E-Auto-Prämie trifft auf gemischtes Echo
- Autobank-Chef Markus Häring: "Finanzierer müssen im E-Auto-Markt verlässliche
Restwerte, transparente Batteriebewertungen und attraktive Leasingmodelle
bereitstellen."
Die TARGOBANK Autobank ist eine der führenden herstellerunabhängigen Autobanken
in Deutschland. Seit 2016 beauftragt die in Düsseldorf ansässige TARGOBANK das
Umfrageinstitut Forsa jährlich mit einer Autostudie, um die Bedürfnisse und
Meinungen von Autofahrerinnen und Autofahrern zu erfassen.
In Zeiten der Diskussion um hohe Spritpreise beleuchtet die Untersuchung neben
aktuellen verkehrspolitischen Themen auch die Präferenzen für verschiedene
Antriebsarten sowie die Entscheidungskriterien für den Autokauf.
"Eines der spannendsten Ergebnisse dieses Jahr ist für uns, dass E-Autos in der
Akzeptanz steigen", sagt Markus Häring, Chef der TARGOBANK Autobank. "Das ist
ein wichtiges Signal für den Markt. Für Finanzierer kommt es jetzt darauf an,
verlässliche Restwerte, transparente Batteriebewertungen und attraktive
Leasingmodelle bereitzustellen."
Verbrenner weiter hoch im Kurs, E-Autos erstmalig auf Platz 2
Die aktuelle Befragung zeigt: Die Beliebtheit von Verbrennern ist weiterhin
hoch. Bei einem Autokauf würden mit 29 Prozent immer noch die meisten der
Befragten einem Benziner den Vorrang geben (2025: 31 Prozent). Auch die
Präferenz für Dieselantriebe bleibt für 14 Prozent der Befragten ungebrochen
(2025: 14 Prozent). Zu diesen Ergebnissen passt, dass 74 Prozent das
ursprünglich für 2035 geplante komplette Neuzulassungsverbot für Verbrenner
ablehnen (2025: 73 Prozent).
Dennoch steigt gleichzeitig die Akzeptanz von Elektroautos: Mit 21 Prozent
belegen sie erstmalig Platz 2 auf der Beliebtheitsskala, direkt nach den
Benzinern (2025: 17 Prozent). Dementsprechend steigt auch die Bereitschaft, auf
einen alternativen Antrieb zu wechseln, im Vergleich zum Vorjahr: 34 Prozent der
Befragten, die aktuell einen Diesel oder Benziner fahren, planen beim nächsten
Autokauf einen Umstieg (2025: 29 Prozent). 19 Prozent der Befragten können sich
vorstellen, einen Hybridantrieb zu wählen (2025: 19 Prozent), wobei die meisten
davon einen Plug-in-Hybriden bevorzugen. Den Kauf eines mit Wasserstoff
betriebenen Autos kann sich nur 1 Prozent der Befragten vorstellen (2025: 1
Prozent). Die Zahl der Unentschlossenen geht seit zwei Jahren zurück: 15 Prozent
sind bezüglich des Antriebs noch unentschlossen (2025: 18 Prozent, 2024: 21
Prozent).
Die wichtigsten Entscheidungsfaktoren für die Wahl der Antriebsart sind wie im
Vorjahr die Anschaffungskosten des Autos (31 Prozent) und die Reichweite (30
Prozent), auch Kraftstoffpreise werden wieder wichtiger (15 Prozent, 2025: 13
Prozent). Auf die Frage, wie sie planen, ihr neues Fahrzeug zu bezahlen, nennt
gut die Hälfte (53 Prozent) Barmittel (2025: 53 Prozent), gut ein Drittel (36
Prozent) setzt auf Finanzierungen bzw. Leasing (2025: 37 Prozent).
Befragte wünschen sich Investitionen in E-Mobilität
Insgesamt gehen die Bedenken gegenüber E-Autos zurück. Gegen die Anschaffung
sprechen für 64 Prozent der hohe Anschaffungspreis (2025: 71 Prozent), für 60
Prozent die Reichweite (2025: 65 Prozent), und für 53 Prozent das als zu wenig
ausgebaut empfundene Ladesäulennetz (2025: 61 Prozent) bzw. für 50 Prozent die
Ladedauer (2025: 53 Prozent).
Dazu passt, dass sich die Mehrheit der Befragten von der Politik Initiativen zur
Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten von E-Autos wünschen: 79 Prozent
befürworten einen Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos (2025: 81 Prozent)
und 77 Prozent Investitionen in die Weiterentwicklung der Batterietechnologie
(2025: 79 Prozent). Mit Blick auf weitere alternative Antriebstechnologien
sprechen sich 71 Prozent für Investitionen in die (Weiter-)Entwicklung von
eFuels aus (2025: 74 Prozent). Die Zustimmung zum immer wieder diskutierten
Thema "Tempolimit auf Autobahnen" bleibt ungebrochen: Wie im Vorjahr spricht
sich eine Mehrheit von 57 Prozent dafür aus. Subventionen für die Herstellung
von E-Auto-Batterien in Deutschland befürworten unverändert zum Vorjahr 54
Prozent. Ebenfalls unverändert zum Vorjahr befürworten 54 Prozent eine wie auch
immer geartete Förderung des E-Auto-Kaufs.
Mehrheit geht davon aus, dass E-Auto Prämie die Kaufpreise erhöht
Die Frage nach der Finanzierung von E-Auto-Förderungen liefert ein gemischtes
Bild: 42 Prozent finden, eine steuerlich finanzierte Förderung sollte nur für
einkommensschwache Haushalte zum Tragen kommen, 33 Prozent sprechen sich für die
Nutzung von Steuergeldern unabhängig vom Einkommen aus. Die Befürworter einer
pauschalen Förderung (33 Prozent) wurden noch explizit zur in diesem Jahr von
der Bundesregierung beschlossenen E-Auto-Kaufprämie befragt: Gut die Hälfte hält
die Höhe der aktuellen Förderung von maximal 6.000 Euro für zu niedrig (53
Prozent). Dennoch sehen 52 Prozent die staatliche Kaufprämie für sich als
Anreiz, ein neues Elektroauto zu kaufen.
Die voraussichtliche Wirkung der E-Auto-Prämie wird von der Gesamtheit aller
Befragten kritisch bewertet: Die große Mehrheit (71 Prozent) erwartet keine
echte Entlastung für Autokäufer und geht davon aus, dass Autopreise aufgrund der
Förderung steigen werden.
Mehrheit sieht Zukunft und Innovationen der deutschen Autoindustrie kritisch
Die langfristigen Zukunftsaussichten der deutschen Autobranche sehen 65 Prozent
der Befragten kritisch (2025: 68 Prozent). Als Gründe nennen sie die
internationale Konkurrenzsituation (60 Prozent), gefolgt von den politischen
Rahmenbedingungen (55 Prozent), der wirtschaftlichen Gesamtsituation (54
Prozent) sowie der mangelnden Innovationsfähigkeit der Hersteller ( 37 Prozent).
Mit Blick auf Innovationen sieht eine Mehrheit von 51 Prozent eher Chancen in
der zunehmenden Digitalisierung des Autos, etwa durch intelligente
Assistenzsysteme und Gefahrenerkennung (2025: 61 Prozent). 44 Prozent sehen
hingegen eher die Risiken, etwa durch Datenlecks oder Systemfehler (2025: 34
Prozent). Kritisch sehen die Befragten auch neue Bezahlmodelle, bei denen
Fahrzeuge die Soft- oder Hardware bereits werksseitig installiert haben, die
Leistung aber nur im Abo oder gegen Einmalzahlung freigeschaltet wird (z.B. die
Sitzheizung): 82 Prozent lehnen dies ab (2025: 78 Prozent).
Grüne Mobilität hat sich als Mitarbeiter-Benefit etabliert
Nachhaltigere Mobilität wird laut Befragung als Mitarbeiter-Benefit geschätzt.
So finden 80 Prozent der Erwerbstätigen eine kostenlose Ladeinfrastruktur für
E-Autos und E-Bikes am Arbeitsplatz attraktiv (2025: 78 Prozent). Das Angebot
einer Jobrad-Option stößt bei 66 Prozent auf Interesse (2025: 68 Prozent), für
64 Prozent trifft dies auf die Kostenübernahme für das Deutschland-Ticket als
"Jobticket" zu (2025: 66 Prozent). Bei über der Hälfte der Befragten (52
Prozent) können Arbeitgeber damit punkten, dass sie die private Umstellung auf
E-Autos mit einem finanziellen Zuschuss für Ladegeräte fördern (2025: 55
Prozent). 46 Prozent wünschen sich Corporate Carsharing, d.h. die Bereitstellung
von Fahrzeugen für die vergünstigte gemeinschaftliche Nutzung durch
Mitarbeitende eines Unternehmens, auch im privaten Bereich (2025: 50 Prozent).
Mehr zur TARGOBANK Autostudie finden Sie in der Ergebnis-Präsentation.
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Über die Autostudie und Mobilität bei der TARGOBANK
Im Jahr 2015 ging die TARGOBANK Autobank an den Start, die Einkaufs- und
Absatzfinanzierungen für den Kfz-Handel anbietet. Seit dem darauffolgenden Jahr
beauftragt die TARGOBANK jährlich das Umfrageinstitut Forsa mit der TARGOBANK
Autostudie, um Stimmungen von Autofahrerinnen und Autofahrern abzufragen. Die
TARGOBANK Autobank hat zum Ziel, den Wandel zu nachhaltiger Mobilität zu
unterstützen und bietet deshalb passgenaue Finanzierungen für jede Antriebsart
an. Auch mit Blick auf ihre Mitarbeitenden stehen alternative Mobilitätsangebote
im Fokus: Die TARGOBANK ermöglicht ihren Mitarbeitenden den Einbau von
Elektroladegeräten auf Kosten des Hauses, sowohl für Dienstwagenberechtigte als
auch für das private Auto. Ebenso ist das Leasing von Dienstfahrrädern
etabliert, und auch das 49-Euro-Ticket ist zu stark reduziertem Preis für
Mitarbeitende erhältlich.
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Über TARGOBANK
Die TARGOBANK ist Teil der TARGO Deutschland GmbH und verfügt über knapp 100
Jahre Erfahrung auf dem deutschen Bankenmarkt. Sie betreut rund 4 Millionen
Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden.
Das Angebot für Privatkund*innen umfasst Konten und Karten, Kredite, Angebote
zur Geld- und Vermögensanlage sowie Versicherungen (über die ACM Deutschland).
Angebote für Geschäfts- und Firmenkunden ergänzen das Geschäftsmodell, darunter
eine Autobank. Über Corporate Banking bietet die TARGOBANK Unternehmens- und
Sonderfinanzierungen für den gehobenen Mittelstand sowie Finanzierungslösungen
in den Bereichen Factoring, Leasing und Investitionsfinanzierung.
Um nah an ihren Kund*innen zu sein, betreibt die TARGOBANK rund 340 Standorte in
mehr als 250 Städten in Deutschland Standorte und ist online sowie telefonisch
24/7 erreichbar.
Hauptsitz der TARGOBANK ist Düsseldorf. Deutschlandweit beschäftigt sie 7.700
Mitarbeiter*innen. Davon sind rund 3.000 in Duisburg beschäftigt, wo das
Kundencenter und die IT angesiedelt sind. Hinzu kommen Büros in Mainz
(Factoring) und Frankfurt (TARGOBANK Corporate Banking).
Die TARGO Deutschland GmbH ist eine Tochter der genossenschaftlichen Crédit
Mutuel Alliance Fédérale, einer der größten und finanzstärksten Banken Europas.
Mehr Informationen auf http://www.targobank.de
Über Crédit Mutuel Alliance Fédérale
Als Allfinanzanbieter der ersten Stunde in Frankreich bietet Crédit Mutuel
Alliance Fédérale mit über 79.000 Mitarbeitenden und 4.000 Filialen, die 31
Millionen Kund*innen betreuen, ein breit gefächertes Angebot an Dienstleistungen
für Privatpersonen, freiberuflich Tätige und Unternehmen jeder Größe.
Crédit Mutuel Alliance Fédérale, die erste französische Bankengruppe, die den
Status eines Unternehmens mit Nachhaltigkeitsauftrag angenommen hat, vereint 14
regionale Crédit Mutuel Verbände. Darüber hinaus gehören zur Crédit Mutuel
Alliance Fédérale auch die Caisse Fédérale de Crédit Mutuel, die Banque
Fédérative du Crédit Mutuel (BFCM) und alle ihre Tochtergesellschaften,
insbesondere der CIC, Euro-Information, Assurances du Crédit Mutuel (ACM),
TARGOBANK und OLB in Deutschland, Cofidis, Beobank in Belgien, Banque Européenne
du Crédit Mutuel (BECM), Banque Transatlantique, Banque de Luxembourg und
Homiris.
Weiterführende Informationen: http://www.creditmutuelalliancefederale.fr
Pressekontakt:
TARGOBANK AG
Unternehmenskommunikation
mailto:pressestelle@targobank.de
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