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Villingen-Schwenningen (ots) - Dem Thema Gesundheit messen junge Menschen einen
hohen Stellenwert bei: Zwei Drittel von ihnen lassen sich auf Instagram, TikTok
und Co. von Inhalten zu Ernährung, Fitness und Gesundheit inspirieren.
Zusätzlich wünschen sich rund acht von zehn der befragten 14- bis 34-Jährigen in
der Schule mehr Informationen zu Prävention und Vorsorge. Dies zeigt die Studie
"Zukunft Gesundheit" der vivida bkk und ihrer Stiftung "Die Gesundarbeiter -
Zukunftsverantwortung Gesundheit".
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Besonders beliebt bei den jungen Erwachsenen sind Ernährungsthemen. Wie die
Studie zeigt, informieren sich knapp die Hälfte der jungen Menschen in den
sozialen Netzwerken über gesunde Ernährung. 43 Prozent schauen sich
Fitnessübungen und Workouts an. Knapp ein Drittel sucht nach Tipps zu
Achtsamkeit und mentaler Gesundheit. Etwa ein Viertel der Befragten informiert
sich über besseren Schlaf, Abnehmen und den Umgang mit Stress. Nur jeder fünfte
gibt an, Social Media gar nicht für diese Themen zu nutzen.
"Über die sozialen Medien informieren sich junge Menschen selbstständig über
Themen wie Ernährung, Fitness oder mentale Gesundheit", sagt Sina Knöpfle,
Gesundheitsexpertin bei der vivida bkk. "Das ist grundsätzlich positiv. Aber im
Netz konkurrieren Trends, Werbebotschaften und persönliche Erfahrungsberichte
miteinander. Ohne verlässliche Orientierung fällt es schwer, Inhalte richtig
einzuordnen, zu bewerten und Falschinformationen zu erkennen."
Junge Menschen wünschen sich Gesundheit als eigenes Schulfach
In der Schule lernen junge Menschen nach eigener Einschätzung zu wenig über
Gesundheit: Knapp 80 Prozent wünschen sich mehr Informationen über Gesundheit
und Vorsorge in der Schule. Nur ein Drittel der Befragten gibt an, durch den
Schulunterricht konkret zu wissen, was sie für ihre Gesundheit tun können. Ein
eigenständiges Schulfach Gesundheit könnte dem entgegenwirken. Dafür sprechen
sich 80 Prozent der Befragten aus.
"Gesundheit darf im Schulalltag kein Randthema sein", fordert Knöpfle. "Die
Vermittlung von Gesundheitskompetenz sollte sich wie ein roter Faden durch die
gesamte Schulzeit ziehen. Einzelne Hinweise im Sport- oder Biologieunterricht
greifen zu kurz. Denn Gesundheitsbildung umfasst mehr als nur gesunde Ernährung
und ausreichend Bewegung. Mentale Gesundheit, Resilienz sowie Stress- und
Konfliktvermeidung sind genauso wichtig zu vermitteln wie Erste-Hilfe-Maßnahmen
und Unfallvermeidung. Über ein Schulfach käme die Gesundheitsbildung bei allen
an - unabhängig von Alter, Herkunft und sozialem Hintergrund," so Knöpfle.
Als Krankenkasse mit Präventionsauftrag setzt die vivida bkk auf
Gesundheitsförderung in unterschiedlichen Lebenswelten - vom Kindergarten über
Schule und Hochschule bis hin zu Vereinen, Kommunen und Pflegeeinrichtungen: Mit
Projekten in nichtbetrieblichen Lebenswelten (https://www.vividabkk.de/de/leistu
ngen-versicherung/leistungen-von-a-bis-z/setting) begleitet die Kasse z. B.
Schulen dabei, Gesundheitsförderung strukturiert und nachhaltig umzusetzen.
Programme wie "Klasse2000" vermitteln bereits in der Grundschule die Grundlagen
eines gesunden Lebens - von Bewegung und Ernährung bis hin zu Entspannung und
Konfliktbewältigung.
Forderung: Schulfach Gesundheit
Seit vielen Jahren setzt sich die vivida bkk für ein eigenständiges Schulfach
Gesundheit ein. Denn so ist gewährleistet, dass Kinder und Jugendliche - von der
ersten Klasse bis zum Schulabschluss - die Kompetenzen erwerben, die für einen
gesunden Lebensstil ausschlaggebend sind.
Das Positionspapier findet sich unter: www.vividabkk.de/schulfach-gesundheit (ht
tps://www.vividabkk.de/fileadmin/user_upload/Positionspapier_Schulfach_Gesundhei
t_bf.pdf)
Über die Studie
Die vivida bkk und die Stiftung "Die Gesundarbeiter - Zukunftsverantwortung
Gesundheit" haben im September 2025 die Studie "Zukunft Gesundheit 2025" in
Auftrag gegeben. Befragt wurden 1.014 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger im
Alter zwischen 14 und 34 Jahren. Die repräsentative Online-Erhebung beleuchtet
die Einstellungen und das Verhalten junger Menschen in Bezug auf die Themen
Glück, Gesundheit, Stress, Ernährung und Prävention. Der vollständige
Studienband steht auf http://www.vividabkk.de/studie zum Download bereit.
Kurzprofil "vivida bkk"
Die vivida bkk ist eine bundesweit geöffnete gesetzliche Krankenkasse mit über
310.000 Kundinnen und Kunden. Rund 800 Beschäftigte arbeiten an 16 Standorten;
Vorstand ist Siegfried Gänsler. Mit ihrer über 190-jährigen
Unternehmensgeschichte ist die vivida bkk erfahrener Gesundheitspartner in allen
Lebensphasen. Die Betriebskrankenkasse legt Wert auf eine nachhaltige
Gesundheitsversorgung und stellt dabei die Gesundheitsförderung in den
Mittelpunkt. Die eigene Stiftung "Die Gesundarbeiter - Zukunftsverantwortung
Gesundheit" unterstützt deshalb Präventionsprojekte, schwerpunktmäßig für Kinder
und Jugendliche.
Pressekontakt:
Daniela Münch-Schmidberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
vivida bkk
Spittelstraße 50
78056 Villingen-Schwenningen
Telefon: 07720 9727-11546
Mail: mailto:presse@vividabkk.de
http://www.vividabkk.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/106600/6242954
OTS: vivida bkk
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