|
Berlin (ots) - Im vergangenen Jahr 2025 hat die Bundesregierung rund 835,2
Millionen Euro an große, im Deutschen Aktienindex (DAX) gelistete Konzerne und
Unternehmen, als "Bundesförderung" ausgezahlt. Den größten Anteil erhielten
Infineon mit etwa 358,5 Millionen Euro, und damit knapp das Doppelte wie im Jahr
2024, sowie RWE mit knapp 170 Millionen Euro und damit mehr als das Doppelte von
2024. Gegenüber 2024, als die DAX-Unternehmen insgesamt rund 690 Millionen Euro
bekamen, ist damit ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Für das Jahr 2026
werden gebundene Mittel von über 883 Millionen Euro für DAX-Konzerne angegeben.
Auch Unternehmen aus dem Nebenwerteindex MDAX profitierten von staatlichen
Zuwendungen: 2025 summierten sich diese auf rund 138,4 Millionen Euro, für 2026
ist mit nahezu 405 Millionen Euro zu rechnen. Den mit Abstand größten Betrag
erhielt hierbei Thyssenkrupp mit über 95 Millionen Euro. Aber auch für
Unternehmen im Kleinwerteindex SDAX wurden im vergangenen Jahr insgesamt etwa
295 Millionen Euro an Bundesförderung verzeichnet, wobei die Salzgitter AG mit
262,8 Millionen Euro den größten Anteil bekam.
Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für
Deutschland, kommentiert die Zahlen wie folgt:
"Es ist kaum nachvollziehbar, dass große Konzerne und Unternehmen, die teils
erhebliche Gewinne erzielen, jährlich mit hunderten Millionen Euro aus
Steuermitteln unterstützt werden und die Bundesregierung nicht einmal
konkretisiert, wofür. Es besteht vielerorts erheblicher Investitionsbedarf,
öffentliche Mittel sind knapp. Da wäre es deutlich sinnvoller, die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern - etwa durch
steuerliche Entlastungen und weniger Bürokratie für alle Unternehmen. Statt
Millionenzuwendungen an milliardenschwere Konzerne braucht es eine breit
angelegte Wirtschaftspolitik, die sämtliche Unternehmen und Unternehmer, vor
allem aber kleine und mittlere, stärkt."
Pressekontakt:
Alternative für Deutschland
Bundesgeschäftsstelle
Eichhorster Weg 80 / 13435 Berlin
Telefon: 030 - 220 23 710
E-Mail: mailto:presse@afd.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/110332/6243416
OTS: AfD - Alternative für Deutschland
|