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Leipzig (ots) - Die Hörfunkangebote des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR)
erreichen weiterhin ein sehr großes Publikum in Sachsen, Sachsen-Anhalt und
Thüringen. Die Ergebnisse der Media Analyse (ma) 2026 Audio I zeigen ein
starkes, stabiles Ergebnis: Mit 2,823 Millionen erreichen die Hörfunkangebote
des MDR 39,3 Prozent (+0,1 Prozentpunkte) der Menschen im MDR-Gebiet
(Tagesreichweite). Dies unterstreicht die feste regionale Verankerung des MDR
und die zuverlässige Bedeutung seiner Radioprogramme im Alltag der Menschen in
Mitteldeutschland.
Ralf Ludwig, MDR-Intendant:
"Wir danken unserem Publikum für die nach wie vor sehr hohe Resonanz auf unsere
Radioangebote in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Der MDR-Hörfunk trägt
sehr viel zur regionalen Identität bei und steht für eine sehr enge Verbindung
zu den Menschen in Mitteldeutschland. Wir gehen vermehrt in den Dialog, greifen
Themen auf und entwickeln unsere Programme gemeinsam mit den Hörerinnen und
Hörern weiter. Mit ARD Sounds verstärken wir zudem unsere Streamingaktivitäten
und gehen mit der Zeit. Denn immer mehr Menschen nutzen Podcasts, Hörspiele,
Radio oder einfach nur Musik in digitaler Form, wann und wie und wo es in ihren
Lebensalltag passt. Und auch dort wollen wir als modernes öffentlich-rechtliches
Medienhaus präsent sein."
Entwicklung der Einzelangebote
In Sachsen erreicht das MDR-Landesprogramm nach wie vor hohe Akzeptanz und eine
starke Position im sächsischen Radiomarkt. MDR Sachsen hat die Spitzenposition
als Marktführer mit einer aktuellen Tagesreichweite von 19,8 Prozent (+0,7
Prozentpunkte) ausgebaut und bleibt damit seit über 20 Jahren das meistgehörte
Radioprogramm in Sachsen. Damit hört nahezu jeder Fünfte ab 14 Jahren werktags
das sächsische Landesprogramm. 317.000 Hörerinnen und Hörer (plus 46.000) werden
in der durchschnittlichen Werbestunde werktags bundesweit erreicht.
Mehr Sachsen-Anhalterinnen und -Anhalter hören das MDR-Landesprogramm: MDR
Sachsen-Anhalt kann seine Reichweite weiter auf 21,1 Prozent (+0,9
Prozentpunkte) ausbauen. Mehr als jede und jeder Fünfte ab 14 Jahren schaltet
hier werktags das Landesprogramm ein. 163.000 Hörerinnen und Hörer (plus 10.000)
werden in der durchschnittlichen Werbestunde werktags bundesweit erreicht.
In Thüringen ergibt sich ein differenzierteres Bild: MDR Thüringen verzeichnet
einen leichten Rückgang (-1,2 Prozentpunkte), bleibt allerdings mit aktuell 22,6
Prozent Tagesreichweite seit mehr als zehn Jahren das meistgehörte Radioprogramm
in Thüringen. Auch hier schaltet mehr als jede und jeder Fünfte das
MDR-Landesprogramm ein. 155.000 Hörerinnen und Hörer (plus 1.000) werden in der
durchschnittlichen Werbestunde werktags bundesweit erreicht.
Die Popwelle MDR Jump bleibt mit bundesweit 1,116 Millionen täglichen Hörerinnen
und Hörern reichweitenstärkster Sender aus dem Osten und kommt im gesamten
MDR-Gebiet auf 13,1 Prozent Tagesreichweite (-0,3 Prozentpunkte). Sie erreicht
nun täglich 941.000 Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Bundesweit werden in der durchschnittlichen Werbestunde werktags 284.000
Hörerinnen und Hörer (plus 7.000) erreicht. In der werberelevanten Zielgruppe
der 14-49-Jährigen kann die Welle ihre Reichweite bundesweit um 9,5 Prozent
steigern.
MDR Aktuell bleibt mit 4,5 Prozent Tagesreichweite auf gleichem Niveau. 323.000
Hörerinnen und Hörer nutzen werktags das Nachrichten- und Informationsprogramm
des MDR.
MDR Kultur kommt auf eine Tagesreichweite von 2,2 Prozent bzw. 155.000
Hörerinnen und Hörer.
MDR Sputnik gewinnt 36.000 Hörerinnen und Hörer im MDR-Gebiet und kommt auf eine
Tagesreichweite von 2,6 Prozent (+0,5 Prozentpunkte).
MDR Klassik erreicht ein konstante Tagesreichweite von 0,7 Prozent. Das
entspricht 50.000 Hörerinnen und Hörer.
MDR Schlagerwelt kommt auf 0,5 Prozent Tagesreichweite (36.000 Hörerinnen und
Hörer).
MDR setzt auf Weiterentwicklung und Zusammenarbeit
Der MDR setzt weiterhin auf Regionalität, den Dialog mit dem Publikum und eine
enge Zusammenarbeit innerhalb der ARD. Ziel ist es, die Programme kontinuierlich
weiterzuentwickeln und noch stärker an den Bedürfnissen der Hörerinnen und Hörer
auszurichten.
Mit ARD Sounds (ehemals ARD Audiothek) baut der MDR gemeinsam mit der ARD seine
digitale Audio-Strategie konsequent aus und reagiert auf veränderte
Nutzungsgewohnheiten der Menschen. Die seit März verfügbare App bündelt das
gesamte öffentlich-rechtliche Audioangebot - von Radioprogrammen über Podcasts
bis hin zu exklusiven Inhalten - an einem zentralen Ort und wird bereits auf
Millionen Smartphones oder Tablets genutzt.
Für den MDR bedeutet dies eine konsequente Weiterentwicklung seiner Angebote in
Richtung digitaler Verbreitung: Inhalte sind jederzeit, ortsunabhängig und
personalisiert verfügbar. Gleichzeitig verbessert ARD Sounds die Auffindbarkeit
der Programme und stärkt insbesondere die moderne Ansprache jüngerer
Zielgruppen.
Damit ergänzt der MDR sein starkes lineares Angebot um ein leistungsfähiges,
plattformübergreifendes Streamingangebot und stellt sich innerhalb der ARD
strategisch für die Zukunft auf.
Drei-Stufen-Test für geplanten Webchannel "ARD Schlagerwelt"
Im Zuge der Weiterentwicklung seines Audioportfolios hat der MDR-Rundfunkrat
zudem ein Genehmigungsverfahren für den geplanten Webchannel "ARD Schlagerwelt"
eingeleitet.
Über die ma 2026 Audio I
Die ma 2026 Audio I ist die Konvergenzstudie der Arbeitsgemeinschaft Media
Analyse (agma) für Radio und Audio. Die ausgewiesenen Reichweiten umfassen die
Nutzung über alle Empfangswege, einschließlich Online und DAB+.
9.291 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren wurden für die ma 2026 Audio I in
Mitteldeutschland befragt, bundesweit waren es 66.715 Personen.
Wenn nicht anders ausgewiesen, beziehen sich alle Werte auf die Tagesreichweite
Montag bis Freitag sogenannter klassischer Angebote. Alle Reichweitenvergleiche
beziehen sich auf die ma 2025 Audio II.
Pressekontakt:
MDR, Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail:
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OTS: MDR Mitteldeutscher Rundfunk
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