|
Osnabrück (ots) - Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) bietet für die Jahre
2029 bis 2034 bundesweit Veranstaltungshallen eine außergewöhnliche Chance auf
Ausrichtung eines Top-Events: der Verleihung des Deutschen Umweltpreises
(https://www.dbu.de/umweltpreis/) der DBU am letzten Wochenende im Oktober im
Beisein des Bundespräsidenten. Voraussetzung ist der Nachweis eines
umfangreichen Nachhaltigkeitsengagements
(https://www.dbu.de/ueber-uns/deutsche-bundesstiftung-umwelt/auftragsvergaben/)
- von Catering, Energie und Mobilität bis hin zu Technik und Toilettenpapier.
Wer sich bewerben will, nutzt dafür ein spezielles Formular (https://www.dbu.de/
app/uploads/dbu-media-auftragsvergaben-ausschreibung-formular-geschuetzt.pdf) ,
die Frist endet am 20. Mai dieses Jahres.
"Mächtige Hebel für mehr Klima- und Ressourcenschutz"
Der Veranstaltungssektor hat nach den Worten von DBU-Generalsekretär Alexander
Bonde "mächtige Hebel für mehr Klima- und Ressourcenschutz". Das sei ein
wichtiger Beitrag zum Erreichen von Klimazielen auf Bundes- und EU-Ebene. Die
Europäische Union (EU) will bis 2050, Deutschland bis 2045 klimaneutral werden,
also nicht mehr klimaschädliche Treibhausgase ausstoßen als wieder gebunden
werden können. Einen Überblick zum gesamten Veranstaltungsmarkt in Deutschland
verschafft das Meeting- & EventBarometer Deutschland (https://www.evvc.org/sites
/default/files/2025-05/Meeting-%20und%20EventBarometer%202024-25%20-%20Ergebnisp
r%C3%A4sentation-komprimiert.pdf) - laut Dachverband der Veranstaltungszentren
in Europa (EVVC) (https://www.evvc.org/) die "einzige Studie"
(https://www.evvc.org/meeting-und-eventbarometer) , die ein aussagekräftiges
Bild der Branche zeichne. Nach aktuellen Daten für die Jahre 2024 bis 2025
fanden bundesweit pro Jahr rund 2,7 Millionen Veranstaltungen in fast 7900
Locations statt. Teilgenommen haben daran ungefähr 380 Millionen Menschen.
Bonde: "Diese Zahlen zeigen, welche Verantwortung und zugleich Chancen mit dem
nachhaltigen Management von Events verbunden sind."
DBU bundesweit erste Institution mit dem "Blauen Engel für Veranstaltungen"
Dem DBU-Generalsekretär zufolge bietet sich ein weites Feld für
ressourcenschonende Maßnahmen: "Das umfasst zum Beispiel klimaschonende Anreisen
von Teilnehmenden, ein Catering mit regionalen und saisonalen Produkten, 100
Prozent Ökostrom und Energieeinsparung bei Heizung, Klimaanlagen und
Beleuchtung." Die DBU wolle deshalb wie bisher "als Projektförderin und auch als
Veranstalterin Vorbild für mehr Umweltschutz sein". Im vergangenen Jahr ist
dieses Engagement mit einem Umwelt-Gütesiegel ausgezeichnet worden: Als
bundesweit erste Institution hat die DBU den bis dato vor allem für
Produktkennzeichnung bekannten "Blauen Engel" im Event-Sektor umgesetzt. Der
Blaue Engel für Veranstaltungen (https://produktinfo.blauer-engel.de/uploads/cri
teriafile/de/230/DE-UZ%20236-072024-de-Kriterien-V2.pdf) mit dem Signum "DE-UZ
236" für die Verleihung des Deutschen Umweltpreises wird seitens der DBU in
diesem Jahr erneut angestrebt. "Wir setzen bei der Erfüllung der Kriterien auf
die Zusammenarbeit mit den künftigen Veranstaltungshäusern, die sich für die
neue Zeit-Tranche von 2029 bis 2034 bewerben", so der DBU-Generalsekretär.
Ökologisches Gesamtkonzept bei Bewerbungen gefragt
Bonde ermutigt zur Teilnahme an einer Bewerbung. "Deutschland verfügt über tolle
Locations in wunderbaren Städten, die mit der Verleihung des Deutschen
Umweltpreises besondere Akzente setzen können." Zusätzlich zum Festakt
traditionell am letzten Sonntag im Oktober mit hochrangigen Persönlichkeiten aus
Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft steht der Vortag im Zeichen
eines wissenschaftlichen Symposiums. Laut Kriterienkatalog ist für beide Tage
ein ökologisches Gesamtkonzept gefragt. Eine anspruchsvolle Aufgabe wartet unter
anderem beim Catering auf die künftigen Veranstalter: Werden zur Verleihung des
Deutschen Umweltpreises bis zu 1000 geladene Gäste erwartet, sind es beim
Symposium rund 300 Besucherinnen und Besucher. Ein Markenzeichen der
hochkarätigen Veranstaltung seien stets auch "umweltfreundlich produzierte
Lebensmittel", so Bonde. Die Gäste sollen sich auf vollwertige schmackhafte
vegetarische und vegane Gerichte freuen dürfen.
Deutscher Umweltpreis zählt zu den höchstdotierten Umwelt-Auszeichnungen in
Europa
Der von der DBU verliehene Deutsche Umweltpreis in Höhe von insgesamt 500.000
Euro zählt zu den höchstdotierten Umweltauszeichnungen in Europa. Die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt wiederum ist eine der größten Stiftungen Europas - mit
einem Stiftungskapital von rund 2,93 Milliarden Euro und mittlerweile über
11.300 geförderten Projekten in einem Volumen von 2,12 Milliarden Euro seit dem
Start der Arbeit vor mehr als 30 Jahren. Der jedes Jahr an wechselndem Ort
vergebene Deutsche Umweltpreis soll Persönlichkeiten würdigen, die mit
innovativen Produkten, technischen Prozessverbesserungen, exzellenten
Forschungsergebnissen oder ihrer Lebensleistung entscheidend zu mehr Umwelt-,
Natur-, Arten- und Ressourcenschutz beigetragen haben oder beitragen. Seit
vielen Jahren wird der Preis vom Bundespräsidenten überreicht. Am 25. Oktober
2026 wird der Deutsche Umweltpreis der DBU in Aachen verliehen, es folgen
Freiburg 2027 sowie Osnabrück 2028.
Pressekontakt:
Klaus Jongebloed
- Pressesprecher -
Kontakt DBU
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
0541|9633-521
0171|3812888
mailto:presse@dbu.de
http://www.dbu.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6908/6243630
OTS: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
|