|
Wildpoldsried (ots) -
- Manuelle Aufbereitung von Amazon-Abrechnungen kostet Steuerkanzleien bis zu
sechs Stunden pro Mandat und Monat
- Betriebsprüfer fordern lückenlosen Einzeltransaktionsnachweis je Bestellung
bis zum Zahlungseingang
- Rückwirkende Datenaufbereitung für Betriebsprüfungen verursacht Kosten im
fünfstelligen Bereich
Online-Händler, die ihre Produkte über Amazon verkaufen, stehen mit wachsendem
Geschäftsvolumen vor einem kaufmännischen Problem: Amazon rechnet nicht wie ein
herkömmlicher Geschäftspartner ab. Der Marktplatz verrechnet Plattformgebühren,
Rücksendungen und Werbekosten direkt mit den Verkaufserlösen und zahlt den
Differenzbetrag in eigenen, nicht an den Kalendermonat gebundenen
Auszahlungszyklen aus.
Für Steuerberater, die solche Händler betreuen, bedeutet das: Vor jedem
Buchungssatz steht eine manuelle Aufschlüsselung der Amazon-Abrechnung, Posten
für Posten. Amainvoice (https://www.amainvoice.de/?utm_source=presseverteiler&ut
m_medium=pr-release&utm_campaign=ai-echtzeit-handel) zeigt auf Basis von Daten
aus mehr als 2.700 betreuten Online-Händlern, dass dieser Schritt Steuerberater
(https://www.amainvoice.de/solutions/steuerberater?utm_source=presseverteiler&ut
m_medium=pr-release&utm_campaign=ai-echtzeit-handel) bis zu sechs Stunden pro
Mandat und Monat kostet.
Der Handlungsdruck wächst: Amazon ist inzwischen einer der wichtigsten
Vertriebskanäle im europäischen Online-Handel. Allein in Deutschland verkaufen
mehr als 100.000 Händler aktiv über den Marktplatz, viele davon mit stark
wachsendem Umsatzvolumen. Während Verkaufsprozesse auf Amazon vollständig
digitalisiert und in Echtzeit stattfinden, bleibt die kaufmännische Verarbeitung
der Daten in vielen Unternehmen weiterhin ein manueller Prozess.
" Ab einem bestimmten Volumen lässt sich E-Commerce in Echtzeit nicht mehr mit
einer Buchhaltung aus der Steinzeit steuern. Das kaufmännische Backend von
Online-Händlern wächst in seiner Komplexität schneller als die meisten
Unternehmen es durch personellen Aufbau kompensieren können. Die Folge sind
fehleranfällige Prozesse, verzögerte Monatsabschlüsse und eine steuerrechtliche
Angriffsfläche, die im Prüfungsfall teuer wird ", sagt Boris Redlich, Chief
Operating Officer bei Amainvoice.
Komplexität wächst mit internationalem Marktplatzgeschäft
Der Aufwand steigt mit dem Geschäftsvolumen. Händler, die über mehrere
europäische Märkte verkaufen, sind zusätzlich mit länderspezifischen
Umsatzsteuerpflichten konfrontiert, die Amazon nicht zentral abbildet.
Sobald Ware über Amazons Logistikprogramme in ausländischen Lagern eingelagert
wird, entstehen in den betroffenen EU-Mitgliedstaaten steuerliche
Registrierungspflichten, teilweise gleichzeitig in mehreren Ländern.
Gleichzeitig greifen Regelwerke wie OSS (One-Stop-Shop) oder lokale
Umsatzsteuerpflichten. Buchhaltungssoftware, die nicht speziell auf das
Amazon-Geschäftsmodell ausgelegt ist, kann diese Komplexität nur unvollständig
erfassen.
Fehlende Datenschnittstelle belastet Steuerkanzleien
Das Kernproblem liegt an der Übergabe zwischen Marktplatz und Kanzlei.
Amazon-Abrechnungsdaten kommen nicht in dem Format an, das Steuerberater für die
Buchung benötigen.
In deutschen Steuerkanzleien ist die Buchhaltungssoftware DATEV Marktstandard.
Zwischen Amazon-Export und DATEV-Buchung klafft jedoch eine Lücke, die ohne
spezialisierte Software manuell überbrückt werden muss. Dieser Zwischenschritt
ist fehleranfällig und senkt die Wirtschaftlichkeit von E-Commerce-Mandaten
messbar.
" Ein Amazon-Mandat ohne spezialisierte Infrastruktur ist für viele
Steuerkanzleien kein rentables Geschäft. Die Komplexität der
Marktplatz-Abrechnung verursacht Aufwand, der sich mit Standardhonoraren nicht
abbilden lässt ", erklärt Redlich.
Aggregierte Marktplatz-Daten scheitern in der Betriebsprüfung
Bei Betriebsprüfungen von Online-Händlern fordert die Finanzverwaltung keine
zusammengefassten Auswertungen, sondern eine lückenlose Beweiskette nach den
Grundsätzen ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBD): Jede
Einzeltransaktion, nachvollziehbar vom Kaufvorgang bis zum Zahlungseingang auf
dem Bankkonto. Zusammengefasste Datenexporte aus dem Amazon Seller Central
erfüllen diesen Standard nicht.
Händler, die diesen Nachweis im Prüfungsfall nicht erbringen können, riskieren
Hinzuschätzungen durch das Finanzamt. Die rückwirkende Aufbereitung der
Einzeltransaktionsdaten für mehrere Geschäftsjahre verursacht nach
Erfahrungswerten von Amainvoice zusätzliche Kosten im fünfstelligen Bereich, die
bei einer strukturierten Datenhaltung von Anfang an vermeidbar wären.
Automatisierte Datenverarbeitung als neue Infrastruktur für Marktplatzhandel
Spezialisierte Plattformen wie Amainvoice schließen die Lücke zwischen
Marktplatzdaten und Finanzbuchhaltung, indem sie Transaktionsdaten automatisiert
auf Einzelpostenebene aufbereiten und in buchungsfähige Datensätze für
Steuerkanzleien überführen.
Damit entsteht eine durchgängige Datenstruktur vom Marktplatzverkauf über
Gebühren und Retouren bis zum Zahlungseingang auf dem Bankkonto, die sowohl für
die laufende Buchhaltung als auch für mögliche Betriebsprüfungen verwendet
werden kann.
Amainvoice ermöglicht Online-Händlern, ihre Buchhaltung rückwirkend für bis zu
acht Jahre auf steuerliche Schwachstellen und fehlende Belege prüfen (https://ww
w.amainvoice.de/analyse-seller?utm_source=presseverteiler&utm_medium=pr-release&
utm_campaign=ai-echtzeit-handel) zu lassen, um Risiken frühzeitig zu
identifizieren.
Über Amainvoice
Amainvoice ist ein auf Amazon-Finanzbuchhaltung spezialisierter
Technologie-Dienstleister und Teil der comrce Gruppe (https://www.comrce.io/) .
Seit 2011 selbst als Händler am Markt etabliert, unterstützt das Unternehmen
Online-Händler und Steuerkanzleien bei der Verarbeitung von
Marktplatz-Abrechnungsdaten nach deutschem Buchführungsstandard. Als einziger
DATEV Marktplatz Premium Partner betreut Amainvoice europaweit mehr als 2.700
Online-Händler über ein Netzwerk von mehr als 40 Partner-Steuerkanzleien in über
20 Ländern. Weitere Informationen:
https://www.amainvoice.de/
Aktualisierung 26.3.2026 10:30
Pressekontakt:
Fabian Bellmann
PR-Leaders GmbH & Co.KG
mailto:pr@pr-leaders.de
https://www.pr-leaders.de/
|