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Berlin (ots) - Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Bundesärztekammer, das Forum Gesundheitsziele - GVG e.V. und die
Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung fordern einen
Paradigmenwechsel bei Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland. Wir
bitten das Forderungspapier "Gesundheit gestalten statt verwalten -
Sofortmaßnahmen für Prävention und Gesundheitsförderung" der drei Organisationen
in Ihrer Berichterstattung zu berücksichtigen.
Forderungspapier "Gesundheit gestalten statt verwalten - Sofortmaßnahmen für
Prävention und Gesundheitsförderung" (https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmi
n/user_upload/BAEK/Politik/Programme-Positionen/Forderungspapier_BAEK_BVPG_GVG_b
arrierearm.pdf)
Zitate für Ihre Berichterstattung:
Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer:
"Deutschland gibt viel Geld für sein Gesundheitswesen aus, investiert dabei aber
zu wenig in die Vorbeugung von Krankheiten. Ein stärkerer Fokus auf Prävention
würde die Lebensqualität der Menschen verbessern und zugleich das
Gesundheitswesen auf lange Sicht entlasten. Die Bundesregierung ist gefordert,
Prävention und Gesundheitsförderung endlich ressortübergreifend zu verankern,
Gesundheitsbildung in Schulen und Kitas verbindlich zu stärken und durch höhere
Abgaben auf Tabak, Alkohol und stark zuckerhaltige Produkte klare Anreize für
ein gesünderes Verhalten zu setzen."
Ulrike Elsner, Co-Vorsitzende des Forums Gesundheitsziele:
"Wir brauchen ein wirkliches Umdenken in der Prävention und
Gesundheitsförderung. Denn das verbessert nicht nur die Gesundheit jedes
Einzelnen, sondern spart auch bares Geld für die Gemeinschaft. Der
internationale Vergleich zeigt: Wer es ernst meint mit verantwortungsvoller
Investition von Steuer- und Versichertengeldern muss hier für heutige und
zukünftige Generationen tätig werden."
Dr. Kirsten Kappert-Gonther MdB , Präsidentin Bundesvereinigung Prävention und
Gesundheitsförderung e.V.:
"Prävention und Gesundheitsförderung müssen zum Maßstab jeder Politik werden -
ressortübergreifend und auf allen Ebenen. Nur so sichern wir gesundes
Aufwachsen, verhindern vermeidbare Erkrankungen und schaffen echte
gesundheitliche Chancengerechtigkeit. Gesundheit mitzudenken ist keine Kür mehr,
sondern die Voraussetzung für ein nachhaltiges Gesundheitswesen und eine stabile
Demokratie."
Pressekontakt:
Bundesärztekammer
Samir Rabbata
presse@baek.de
Telefon (030) 40 04 56-700
Bundesvereinigung Präventionund Gesundheitsförderung e.V.
Dr. Gisela Nellessen-Martens
info@bvpraevention.de
Telefon (0228) 9 87 27-0
Forum Gesundheitsziele - GVG e.V.
Erik Meibert
e.meibert@gvg.org
Telefon (030) 2 40 88 25-18
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/9062/6243838
OTS: Bundesärztekammer
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