|
München (ots) - Im Mittelpunkt des parlamentarischen Abends von missio München
stand die Projektarbeit des Internationalen Katholischen Missionswerks und
seines Partners Caritas Nairobi in Kenia, konkret das Pilotprojekt "Psychische
Gesundheit zählt - Pilotprojekt für mentale Stärke, Nairobi". Neben Abgeordneten
der CSU-Fraktion nahmen hochrangige Gäste aus Kirche und Zivilgesellschaft teil,
darunter Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, stellvertretender Vorsitzender des
Zentralrats von missio München, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Caritas
Nairobi.
CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek betonte beim Abend die besondere
Bedeutung des Dialogs zwischen Politik und kirchlichen Organisationen: "Der enge
Austausch zwischen Politik und kirchlichen Werken ist wichtig, um internationale
Verantwortung konkret wahrzunehmen. missio München ist ein verlässlicher Partner
in der Weltkirche - mit einem Einsatz für Hilfe, Gerechtigkeit und Solidarität,
der weit über Bayern hinaus strahlt. Psychische Gesundheit ist kein Randthema,
sondern Grundvoraussetzung für Stabilität, Entwicklung und gesellschaftlichen
Zusammenhalt - in Nairobi genauso wie bei uns in Bayern. Projekte wie dieses
machen sichtbar, wie wichtig lokale Partner sind, die die Lebensrealität der
Menschen kennen und vertrauensvoll arbeiten. Ich bin dankbar, dass wir heute
Abend gemeinsam mit unseren Gästen aus Kenia über diese wichtige Arbeit sprechen
konnten."
Monsignore Wolfgang Huber , Präsident von missio München, stellte in seinem
Impulsvortrag die Arbeit des Missionswerks und das Pilotprojekt in Nairobi vor.
Er machte deutlich, warum das Engagement vor Ort unerlässlich ist: "In den
Armenvierteln von Nairobi zeigen Studien, dass etwa ein Drittel der Menschen mit
schweren seelischen Leiden zu kämpfen haben. Oft sind sie vor Krieg und Gewalt
aus den Nachbarländern geflohen und haben auf ihrer Flucht Schreckliches erlebt.
In Kenia leben sie jetzt unter katastrophalen Bedingungen. Besonders betroffen
sind Frauen. Unsere Partner der Caritas Nairobi stehen ihnen bei. Sie helfen
ihnen, das Trauma zu verarbeiten und wieder ein selbstbestimmtes Leben zu
führen. Mit einer Projektsumme von rund 22.000 Euro können wir 150 besonders
bedürftige Frauen unterstützen. Diese Arbeit ist ein Beispiel für konkrete
gelebte Nächstenliebe und verbindet uns im christlichen Miteinander. Vielen Dank
an die CSU-Fraktion für dieses wichtige Zeichen der Solidarität heute Abend."
Pressekontakt:
Sebastian Kraft
Pressesprecher
E-Mail: mailto:sebastian.kraft@csu-landtag.de
Michaela Lochner
Stv. Pressesprecherin
E-Mail: mailto:michaela.lochner@csu-landtag.de
Tobias Klahr
Stv. Pressesprecher
E-Mail: mailto:tobias.klahr@csu-landtag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/53955/6243886
OTS: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
|