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Hamburg (ots) - Ob historisch, im Einsatz für die maritime Sicherheit oder im
Dienst der Forschung: Die Schiffsvielfalt beim HAFENGEBURTSTAG HAMBURG vom 8.
bis 10. Mai 2026 ist überwältigend und zählt zu den Besuchermagneten des
weltoffenen Hafenfestes. Seebären, 'Sehleute' und Familien freuen sich auf echte
Schiffsplanken, große Steuerräder, modernste Technik und Geschichten der Crews.
Senatorin Dr. Melanie Leonhard: "Die Schiffe symbolisieren das maritime Erbe der
Stadt und zeigen zugleich die beeindruckende Kompetenz, die in Deutschlands
größtem Hafen versammelt ist. Unsere schwimmenden Haupt-Attraktionen schaffen
eine eindrucksvolle Kulisse und eine Vielzahl von historischen wie aktuellen
Schiffen kann auch im Rahmen des beliebten Open Ship hautnah erlebt werden."
Hightech auf hoher See
An den drei Tagen des HAFENGEBURTSTAG können sich die Besuchenden auf eines der
modernsten Forschungsschiffe in Deutschland freuen. An Bord der "Atair", dem
größten Schiff des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie, erfahren die
Besuchenden, welche High-Tech-Ausstattung benötigt wird, um beispielsweise
Wracks aufzuspüren oder den Meeresboden zu vermessen. Auch die "Coriolis"
begrüßt Gäste an Bord. Auf dem Forschungsschiff des Helmholtz-Zentrums Hereon
können sich die Besuchenden über modernste Umweltforschung für eine
klimafreundlichere Schifffahrt informieren und erhalten einen Überblick über das
innovative Equipment an Bord. Mit der "Vektor" des Fraunhofer-Center für
Maritime Logistik besucht ein weiteres Forschungsschiff den HAFENGEBURTSTAG
HAMBURG. Die hochmoderne Ausstattung ermöglicht beispielsweise eine detaillierte
Seeraumüberwachung in Echtzeit. An Bord werden unter anderem autonome
Technologien erprobt und maritime Lagebilder erstellt.
Hüter der Meere im Einsatz
Auf zahlreichen Einsatzschiffen können sich die Gäste die moderne Technik und
Funktionalität an Bord ansehen. Die Crew des Einsatzschiffes "Potsdam", der
Bundespolizeiinspektion See, informiert über die Arbeit an Bord und über
berufliche Perspektiven. Mit einer Virtual-Reality-Brille können die Gäste sogar
einen Einsatz der Bundespolizei auf See miterleben. Auf dem Fischereischutzboot
"Seefalke" erfahren die Besuchenden, welche Aufgaben der Fischereischutz hat und
wie wichtig die Kontrolle von Fangtechnik und Ausrüstung für den Erhalt der
Fischbestände auf See ist. Das Mehrzweckschiff "Neuwerk" ist nicht nur für die
Schadstoffunfallbekämpfung ausgestattet, sondern beeindruckt als Eisbrecher,
Notschlepper und Feuerlöschschiff. Das 2025 in Dienst gestellte Zollschiff
"Emden" zeigt moderne Überwachungstechnik. Die Gäste erhalten Einblicke in den
Arbeitsalltag der Crew und lernen die Aufgaben und Ausbildungsmöglichkeiten beim
Zoll kennen.
Faszination der Großsegler
Die legendären Großsegler ziehen stets die Gäste in ihren Bann. Ein besonderer
Blickfang ist die norwegische Dreimastbark "Statsraad Lehmkuhl" - mit über 98
Metern Länge einer der größten noch segelnden Großsegler der Welt. Ebenso
beeindruckend ist die Viermastbark "Peking", die 1911 bei Blohm & Voss gebaut
wurde und über 30 Mal das Kap Hoorn umrundete. Auch die 1896 gebaute "Rickmer
Rickmers", eines der bekanntesten Museumsschiffe Hamburgs, heißt die Gäste an
Bord herzlich willkommen.
Zeugen der maritimen Geschichte
Liebevoll restaurierte Traditions- und Museumsschiffe, wie der Dampfschlepper
"Tiger" von 1910, erzählen von einem harten Arbeitsleben auf See. Die Gäste
können eines der ältesten noch fahrtüchtigen Feuerschiffe Deutschlands
besichtigen: das Feuerschiff "Elbe 3" von 1888. Der Finkenwerder Hochseekutter
"Präsident Freiherr von Maltzahn" (1928), der mit 320 Quadratmeter Segelfläche
beeindruckt, und die Dampfbarkasse "Otto Lauffer" von 1928, einst als
Hafenpolizeiboot im Einsatz, veranschaulichen den historischen Hafenalltag. Im
Hansahafen laden der Schwimmkran "Saatsee" von 1917 und der "Schutendampfsauger
IV" von 1909 zu einem Besuch an Bord ein. An die große Zeit der
Bergungsschlepper auf den Weltmeeren erinnern die historischen Hochseeschlepper
"Elbe" und "Holland". Die über 50 Meter langen Kraftpakete aus den 1950er-Jahren
gehörten zu den leistungsstärksten ihrer Zeit; die "Elbe" galt in den
1960er-Jahren sogar als stärkster Schlepper der Welt. Heute erzählen beide
Schiffe als Museumsschiffe ihre bewegte Geschichte. Die "Holland" feiert zudem
ihr 75. Jubiläum.
Große Pötte, großes Staunen
Schon beim ersten Anblick der gewaltigen Silhouette wird klar: Hier bewegt sich
ein riesiges 'schwimmendes Hochhaus'. Die Gäste können sich auf neun Ozeanriesen
freuen und vom nächsten Urlaub träumen. In diesem Jahr mit dabei sind: AIDAluna,
AIDAperla, AIDAsol, "Hanseatic Spirit", "Mein Schiff 7", "MSC Preciosa",
"Norwegian Sky", "Vasco da Gama" und das Flusskreuzfahrtschiff "MS Sans Souci".
Service: Eine Übersicht über alle Angebote und weitere wertvolle Tipps gibt es
online unter http://www.hafengeburtstag.hamburg . Wer einmal auf dem Großsegler
"Statsraad Lehmkuhl" mitfahren möchte, informiert sich hier: -> "Moin Statsraad
Lehmkuhl / Hafengeburtstag Hamburg"
(https://www.inmaris.de/eine-reise/tagesfahrten/fahrplan-tagesfahrten.html)
Fotos zum Download unter: HMC-Mediaserver (https://hmc.canto.de/b/LFTQ7)
Digitale Pressemappe (https://www.hamburg.de/freizeit/hafengeburtstag-hamburg/pr
esse-werbemittel/pressemitteilungen-der-partner-346448) mit Texten der Partner
des Hafenfestes:
Pressekontakt:
Andrea Heyden
Presse & PR
Hamburg Messe und Congress
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