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München (ots) - Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
unterstreicht die Chancen von frühzeitigen wirtschaftlichen Investitionen in die
Ukraine. "Putins erbarmungsloser Abnutzungskrieg in der Ukraine hält nun seit
mehr als vier Jahren an. Die Ukraine hält den massivsten Angriffen Russlands
bislang weiter stand. Als bayerische Wirtschaft sind wir überzeugt: Dieser Krieg
erfordert auch künftig unsere volle Aufmerksamkeit. Europa steht in der Pflicht
, sich auch in Zukunft für die Ukraine zu engagieren. Die Ukraine verteidigt
nicht nur die eigenen Grenzen, sondern auch unsere europäischen Werte . Durch
konsequentes Engagement beim Wiederaufbau können wir auch Putin deutlich machen,
dass wir an der Seite der Ukraine stehen - heute und in Zukunft", betonte vbw
Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf einer Kooperationsveranstaltung mit
dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V.
Schätzungen zufolge wird der Wiederaufbau in den nächsten zehn Jahren 500
Milliarden Euro kosten. Um den Wiederaufbau zu beschleunigen sind frühzeitige
deutsche Investitionen aus Sicht der vbw wichtig. Brossardt betont: "Der
Privatwirtschaft kommt beim Wiederaufbau eine Schlüsselrolle zu. Was uns immer
wieder signalisiert wird: Die Menschen in der Ukraine honorieren es, wenn
ausländische Unternehmen frühzeitig investieren. Gerade Unternehmen, die
langfristig in der Ukraine tätig sein wollen, können sich durch beherztes
Engagement eine gute Ausgangsposition auf dem dortigen Markt schaffen." Ziel der
Veranstaltung war es, die Unternehmen über die vielfältigen
Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren . Für kleine und mittlere Unternehmen
ist neben der Frage der Finanzierung und der Absicherung insbesondere auch die
Vereinfachung der komplizierten Ausschreibungsverfahren von entscheidender
Bedeutung .
Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft e. V., Michael
Harms, ergänzte abschließend: "Die Unterstützung der Ukraine bleibt ein
Kernanliegen des Ost-Ausschusses und der deutschen Wirtschaft insgesamt. Trotz
des Krieges sind die in der Ukraine aktiven deutschen Unternehmen dem Land treu
geblieben, leisten erhebliche Hilfe und investieren strategisch in neue
Projekte. Die Ergebnisse des deutschen Engagements sind in konkreten Zahlen
sichtbar: Der deutsch-ukrainische Handel hat seit 2022 um über 50 Prozent auf
inzwischen 12,5 Milliarden Euro zugenommen. Seit Kriegsbeginn hat die
Bundesregierung rund 50 Investitionsgarantien für Vorhaben in der Ukraine
übernommen. Laut einer Umfrage, die der Ost-Ausschuss mit KPMG durchgeführt hat,
erwägen 43 Prozent der befragten 115 Unternehmen in der Ukraine zu investieren -
hinter Polen liegt das Land damit auf Platz zwei unter den bevorzugten
Investitionszielen im östlichen Europa."
Pressekontakt:
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