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Halle (ots) - Nach einem Bericht der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen
Zeitung (Samstagausgabe) soll die Leiterin des Zeitgeschichtlichen Forums in
Leipzig, Uta Bretschneider, Chefin des Zukunftszentrums in Halle werden.
Kommende Woche berät das Bundeskabinett die Personalie. Danach wird die
Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) die neue Programmdirektorin offiziell
vorstellen. Anfang Mai soll Bretschneider in Halle anfangen. Die Ostbeauftragte
wollte sich auf Nachfrage der Zeitung am Freitagabend nicht dazu äußern, ihr
Büro verwies auf die Kabinettssitzung am Mittwoch. Die Personalie wurde der
Zeitung von mehreren Quellen unabhängig voneinander bestätigt.
Das erst noch zu errichtende Zukunftszentrum soll sich den Themen deutsche
Einheit und europäische Transformation widmen. Aufgabe der 41-jährigen,
gebürtigen Sächsin Bretschneider wird es sein, diesen Anspruch konkret
umzusetzen und mit Inhalten zu füllen. Das Zukunftszentrum ist mit geschätzten
Baukosten von 277 Millionen Euro das größte Bauprojekt des Bundes in
Ostdeutschland. Stadt und Land erhoffen sich einen erheblichen Schub für die
Entwicklung der Region.
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Mitteldeutsche Zeitung
Kai Gauselmann
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kai.gauselmann@mz.de
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OTS: Mitteldeutsche Zeitung
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