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Freiburg (ots) - Die Klagen sind verständlich. Wer auf das Auto angewiesen ist,
muss wegen der höheren Spritpreise tiefer in die Tasche greifen. Die gestiegenen
Energiekosten werden sich über kurz oder lang auch bei anderen Preisen bemerkbar
machen. Was tun? Preisdeckel verordnen, Preisbeobachtungsstellen einrichten, die
Mehrwertsteuer senken? All das ist nicht empfehlenswert. Preisbeschränkungen
verringern das Angebot, weil ohne auskömmliches Einkommen keiner mehr Nahrung
auf den Markt bringt. Neue Preisbeobachtungsstellen würden nur öffentliche
Mittel verschwenden. Es gibt nämlich kaum Länder, die einen schärferen
Wettbewerb im Lebensmittelhandel aufweisen als die Bundesrepublik. Geringere
Mehrwertsteuersätze erscheinen noch am vernünftigsten. Der Nachteil aber ist:
Sie kommen allen zugute, auch jenen, die sie nicht brauchen. Deshalb wären
gezielte Zahlungen an Bedürftige der beste Weg. Ungeschoren kommt keiner davon.
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