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Sperrfrist: 31.03.2026 05:00
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München (ots) - Wie zufrieden sind die Menschen in Deutschland mit ihrer
Wohnsituation - und wo liegen die größten Probleme? Die ARD-Mitmachaktion
#besserwohnen bündelt Erfahrungsberichte von Mieterinnen und Mietern aus dem
ganzen Land und zeigt ein breites Spektrum: von kreativen Wohnkonzepten und
pragmatischen Alltagslösungen bis hin zu erheblichen Konflikten mit Vermietern
und Hausverwaltungen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass viele Mieterinnen und
Mieter mit Unsicherheiten konfrontiert sind. Sorgen über steigende Mieten und
Eigenbedarfskündigungen prägen für viele den Alltag.
Iris Konopik etwa wohnt seit zwei Jahrzehnten in einer schönen, großen Wohnung
in Hamburg. Doch sie beginnt schon jetzt nach einer kleineren Wohnung zu suchen,
weil sie in einigen Jahren in Rente geht und sich dann die Miete nicht mehr für
sie bezahlen lässt. Aber selbst, wenn sie nach kleineren Wohnungen sucht, findet
sie nur teurere als ihre jetzige. Das nennt man den Lock-In-Effekt. Alle bleiben
da, wo sie sind, weil mit jedem Umzug die Miete steigt.
Insgesamt haben über 800 Menschen an der nicht repräsentativen Umfrage der
Mitmachaktion teilgenommen. Die statistische Auswertung der Aktion ergibt ein
differenziertes Bild alltäglicher Auswirkungen von Wohnungsnot: Fast die Hälfte
der Teilnehmenden gab etwa an, dass sie einen Umzug aufgrund der aktuellen
Preissituation ausschließen. Mehr als 80 % erklärten aber auch, mit ihrer
Wohnsituation grundsätzlich zufrieden zu sein.
Die Abschlussdokumentation "#besserwohnen - Wie können wir die Mietkrise
stoppen?" wertet die Erkenntnisse der Mitmachaktion aus und beleuchtet zentrale
Missstände auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Ausgestrahlt wird sie am Dienstag,
31. März, um 22:50 Uhr im Ersten sowie in der ARD Mediathek .
Grundlage der ARD-Mitmachaktion #besserwohnen ist ein gemeinsam mit dem
Deutschen Mieterbund entwickelter Fragebogen, der seit Oktober von Hunderten
Teilnehmenden ausgefüllt wurde. Er beleuchtet wesentliche Aspekte des
Mietalltags - etwa die Erfahrungen bei der Wohnungssuche sowie das Verhältnis zu
Vermietern und Hausverwaltungen.
Melanie Weber-Moritz, Präsidentin des Deutschen Mieterbundes : "Die Berichte aus
der Mitmachaktion zeigen sehr deutlich, was wir als Deutscher Mieterbund seit
Jahren beobachten: Viele Mieterinnen und Mieter verzichten aus Angst vor
Kündigung oder Mieterhöhung darauf, ihre berechtigten Rechte wahrzunehmen. Wenn
Menschen Schimmel, Wasserschäden oder Heizungsausfälle hinnehmen, nur um keinen
Konflikt zu riskieren, ist das ein Alarmzeichen für ein massives
Machtungleichgewicht auf dem Wohnungsmarkt. Wir brauchen stärkere gesetzliche
Schutzmechanismen, eine konsequentere Durchsetzung des Mietrechts und deutlich
mehr bezahlbaren Wohnraum, damit Wohnen wieder Sicherheit bedeutet."
Die Ergebnisse der ARD-Mitmachaktion präsentiert die Dokumentation
"#besserwohnen - Wie können wir die Mietkrise stoppen?" am Dienstag, 31. März,
um 22:50 Uhr im Ersten und in der ARD Mediathek.
Mieterinnen und Mieter sind bis 5. April weiterhin eingeladen, ihre persönlichen
Erfahrungen im Rahmen der ARD-Mitmachaktion #besserwohnen online unter
ard.de/besserwohnen (https://www.swr.de/specials/besser-wohnen/index.html) zu
teilen.
Pressekontakt:
Susi Lindlbauer
Presse- & Multiplikatorenkommunikation
susi.lindlbauer@ard.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6694/6246167
OTS: ARD Das Erste
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