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Ratingen (ots) - Traditionelle Kunstform startet in die neue Saison
Die Hersteller und Veranstalter von Großfeuerwerken freuen sich auf die neue
Saison. Die Nachfrage nach traditionellen Höhenfeuerwerken ist groß.
Professionelle Höhenfeuerwerke sind eine Kunstform mit durchdachter
Lichtbilder-Choreografie und Gänsehaut-Feeling. "Sie sind ganz besondere
Ereignisse. Ein hoch emotionales Erlebnis für alle Sinne. Noch dazu eines, das
Menschen seit Jahrhunderten friedlich zusammenbringt", sagt Joachim Berner,
Sprecher des Unterausschusses Großfeuerwerk im VPI. "Großfeuerwerke sind eine
besondere Kunstform, die uns eindrucksvoll daran erinnert, den Moment zu
genießen", sagt VPI-Vorsitzender Thomas Schreiber.
Seit Jahrzehnten gelten Höhenfeuerwerke nicht ohne Grund als Höhepunkte der
großen Volksfeste. Ob Nationalfeiertage, ob Festivals, Rhein in Flammen oder
Kölner Lichter - sie alle werden gern mit einer beeindruckenden Lichtshow
gefeiert. Dabei verstehen sich professionelle Großfeuerwerke nicht nur als
kurzweilige Show, sondern als Kunstform: Choreografie, Musik und Lichterbilder
sind perfekt aufeinander abgestimmt. Erreichen schon Großveranstaltungen
Hunderttausende - so sieht das in der Welt des Films noch mal ganz anders aus.
Feuerwerk als Symbol für Triumph und Freude - tief verwurzelt in der
Populärkultur
Großfeuerwerk gehört zu den kraftvollsten visuellen Symbolen der modernen
Populärkultur. In unzähligen Blockbustern dient es als das ultimative Zeichen
für Sieg, Glück und einen strahlenden Neuanfang: In "Star Wars - Die Rückkehr
der Jedi-Ritter" bricht nach dem Sturz des Imperiums auf ganzen Planeten
Feuerwerk aus, in "Independence Day" markieren die bunten Lichter am Himmel die
Rettung der Menschheit. Disney hat dieses Motiv über Jahrzehnte zur Kunstform
perfektioniert - von "Mulan" bis "Coco" steht Pyrotechnik für den emotionalen
Höhepunkt zum Happy End.
Diese positive Aufladung ist kein Zufall: Feuerwerk spricht eine universelle
Bildsprache. Es signalisiert: Etwas Besonderes geschieht. Wir feiern. Wir haben
gewonnen. Kein Wunder, dass auch die größten Sportereignisse der Welt - von der
FIFA-Weltmeisterschaft bis zu den Olympischen Spielen - auf Feuerwerk setzen, um
historische Momente zu krönen. In der kollektiven Vorstellungswelt der Menschen
ist Großfeuerwerk damit längst mehr als Pyrotechnik: Es ist ein kulturelles
Symbol für Lebensfreude, Gemeinschaft und Zuversicht.
Und doch stehen auch Großfeuerwerke immer wieder einmal in der Kritik. Um
unnötigen Zündstoff aus der Diskussion zu nehmen, hat der VPI eine neue
Broschüre aufgelegt: "Großfeuerwerk - Faszination im Faktencheck"
https://www.feuerwerk-vpi.de/fakten-statt-fiktion
Sie räumt auf mit Mythen und stützt sich dabei auf Aussagen und
wissenschaftliche Erkenntnisse des Umweltbundesamtes (UBA). Demnach seien
Höhenfeuerwerke der Kategorie F4, "die häufig den Abschluss von Veranstaltungen
bilden, lokal auf eine Stadt und zeitlich auf meist nur wenige Minuten
begrenzt." "In der Regel werden keine bodennahen Knallkörper verwendet. Das
bedeutet, der Feinstaub wird nicht bodennah, sondern in größeren Höhen
freigesetzt und kann sich dort mit dem Wind rasch verteilen. An
Feinstaub-Messstationen in der Nähe ist der Einfluss solcher Höhenfeuerwerke
nicht oder nur geringfügig in den bodennahen Feinstaubkonzentrationen
erkennbar", heißt es beim Umweltbundesamt. Als rein lokales Phänomen ist
Feinstaub aus Großfeuerwerken zudem nicht klimarelevant.
Pressekontakt:
Klaus Gotzen - Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) - An der Pönt 48,
40885 Ratingen - Telefon: 02102 / 186 200, E-Mail: info@feuerwerk-vpi.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/129041/6247529
OTS: Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI)
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