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Straubing (ots) - Die sechs Millionen Dollar sprichwörtlich als "Peanuts" zu
bezeichnen, wäre noch nicht einmal eine Untertreibung. So viel müssen große
Tech-Konzerne gerade einer jungen Frau in den USA zahlen, die wegen ihrer
Social-Media-Sucht gegen die Firmen geklagt hatte. Denn die Sucht ist keine
Nebenwirkung der Social-Media-Plattformen. Sie ist ökonomisch gewollt. Sie ist
das Geschäftsmodell.
Eine berechtigte Hoffnung nach dem Urteil: Weitere solcher Klagen könnten
folgen. Der Prozess lässt sich aber auch politisch flankieren. Aber bitte nicht
mit einem pauschalen Verbot. Viel sinnvoller wäre es, die Geschäftsmodelle zu
regulieren, indem man personalisierte Werbung einschränkt, das Datensammeln
erschwert oder alternative Modelle fördert, zum Beispiel auf Basis von Abos.
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