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Stuttgart (ots) - Angesichts der Weltlage sind bemannte Missionen zum Mond
vielleicht nicht das Wichtigste. Auch für Wissenschaft und Wirtschaft wären
diese nicht unbedingt nötig. Es würde wohl vor allem das Ego der Amerikaner
verstören, wenn der nächste Mensch auf dem Mond ein Chinese wäre. Anders sieht
es mit der Raumfahrt insgesamt aus. Oft ist uns gar nicht bewusst, dass wir
Dienste aus dem All verwenden. Das Navigationssystem fürs Auto etwa funktioniert
nicht ohne Satelliten. Weltweit sind heute vier solcher
Satellitenkonstellationen in Betrieb, mit Galileo betreiben die Europäer eines
davon. Vor kurzem transportierte eine Ariane 6 zwei neue Satelliten dafür in den
Erdorbit. Hier kann sich Europa freuen, von niemandem abhängig zu sein, Rakete
wie Satelliten wurden hier entwickelt und gebaut. Die anderen drei Systeme
werden vom Militär in den USA, Russland und China betrieben - wenn es den dort
Regierenden sinnvoll erscheint, könnten sie die Nutzung ihrer Systeme durch
Dritte unterbinden.
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