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Berlin (ots) - Am 26. März 2026 wurde das Berliner Headquarter von Bonial erneut
zum Treffpunkt führender Köpfe aus Handel, Markenwelt, Technologie und Politik.
Der Bonial Retail Summit bot eine Plattform für Austausch über KI-gestütztes
Marketing, digitale Souveränität in Europa und zentrale Weichenstellungen für
den Handel von morgen.
Wie verändert KI Kaufentscheidungen und Markenführung? Welche Rolle spielen
Vertrauen und digitale Infrastruktur für nachhaltiges Wachstum? Wie kann Europa
digitale Souveränität im Handel stärken? Und wie bleibt der stationäre Handel
zwischen Transformation und Krisenresilienz wettbewerbsfähig?
Sechs hochkarätige Keynotes und ein exklusiver Dinner-Talk im Journalistenclub
im Axel Springer Hochhaus boten tiefe Einblicke in technologische Umbrüche,
gesellschaftliche Entwicklungen und konkrete Lösungsansätze für den Handel.
Christoph Eck-Schmidt, CEO von Bonial , betonte in seiner Begrüßung die
wachsende Bedeutung des Formats: "Der Retail Summit ist in seiner Bedeutung
ebenso gewachsen wie Bonial selbst. Erfolgreich kann nur sein, wer nah am Handel
und seinen Bedürfnissen bleibt."
Florian Reinartz, CMO/CCO und Geschäftsführer von Bonial , unterstrich die Rolle
von Bonial als führender Spezialist für digitale Angebotskommunikation. Mit der
Integration des Social-Media-Vermarkters cmmrcl.ly baut Bonial sein Portfolio
gezielt zum integrierten Retail Marketing Hub aus und "entwickelt sich weiter
zum Umsatztreiber für den Handel".
Miriam Fonfe, Direktor Marketing bei MediaMarktSaturn , gab Einblicke in den
Status quo der Angebotskommunikation im Handel und die Rolle datengetriebenen
Marketings. Dabei wurde das Potenzial konsequenter Datennutzung ebenso deutlich
wie die Rolle von Bonial als Umsetzungspartner.
Starke Stimmen für die Handelszukunft
Den Auftakt der Keynotes machte Alexander Ewig, Senior Vice President Marketing
& Sales bei AIDA Cruises . Unter dem Leitgedanken "Wenn es richtig gut läuft,
muss man sich verändern" erläuterte er, wie AIDA mit dem Purpose "Opening
Hearts" und der Zukunftsinitiative "Evolution" den eigenen Markenkern
weiterentwickelt hat. Seine Botschaft: Echte Markenbindung entsteht durch
Haltung , konsequente Gästeorientierung und die Bereitschaft, sich selbst immer
wieder zu hinterfragen.
Im Anschluss sprach Nora Kemper, Abteilungsleiterin Transaction Banking bei der
DZ BANK , über europäische Souveränität im Zahlungsverkehr. Im Fokus stand die
Initiative Wero - eine konto-zu-konto-basierte Zahlungslösung mit Transaktionen
in unter zehn Sekunden, die bereits über 50 Millionen Nutzer:innen erreicht und
europaweit weiter ausgebaut wird. Ihr Appell: Mit Wero soll eine unabhängige
europäische Alternative zu internationalen Zahlungsanbietern entstehen - mit
zentraler Bedeutung für Handel und Konsument:innen.
Inge Lang, Head of Urban Transformation bei CIMA , richtete den Blick auf die
Zukunft der Innenstädte. Ihr Ansatz: nicht retten, sondern neu denken.
Stationärer Handel bleibt zentral, wenn Erlebnis, Individualität und neue
Nutzungskonzepte zusammenspielen. Hybride Handelsformate und digitale Services
machen Innenstädte zu lebendigen Begegnungsräumen - denn ohne Erlebnis kein
urbaner Konsum.
Joshua Roach, Head of Sovereign Communication bei Schwarz Digits , rückte die
digitale Infrastruktur des Handels in den Fokus. In Zeiten globaler
Unsicherheiten, wachsender Cyberbedrohungen und steigender regulatorischer
Anforderungen wird digitale Souveränität zur zentralen Voraussetzung
unternehmerischer Handlungsfähigkeit. Sein Fazit: Europa muss seine Abhängigkeit
von außereuropäischen Technologien reduzieren und gezielt in eigene IT- und
Cloud-Infrastrukturen investieren . Cybersicherheit, sichere Kommunikation und
unabhängige Systeme sind dabei keine rein technischen Themen, sondern
strategische Investitionen in Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsstärke.
Einen Blick in die nahe Zukunft warf Jasmin Seitel, Managing Director der
Strategieberatung diffferent . In ihrer Keynote "Marketing 2030: Wie Marken
zwischen Menschen und Maschine sichtbar bleiben" skizzierte sie eine
Handelswelt, in der KI-Assistenten Kaufentscheidungen prägen. Sichtbarkeit
entsteht im "Relevant Set" algorithmischer Systeme: Marken müssen dafür
maschinenlesbar und emotional aufgeladen sein . Ihr Credo: kein Update, sondern
ein Umbruch - "Convince the Assistant."
Zum Abschluss der Keynotes sprach Dr. Robert Wiegand, Director Marketing bei
toom Baumarkt , über Markenführung zwischen Kontinuität und Veränderungsdruck -
und wie sich Kund:innen mit RESPEKT begeistern lassen. Sein Fokus: Gerade in
Zeiten von Konsumzurückhaltung schafft gezieltes Marketing Vertrauen , stärkt
die Kaufbereitschaft und sichert langfristige Positionierung.
Ein weiterer Höhepunkt war der abschließende Dinner-Talk im Journalistenclub im
Axel Springer Hochhaus. Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär im
Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung , sprach über
Fortschritte und Ziele der Digitalisierung. Im Dialog wurde deutlich, wie eng
Innovation und politische Rahmenbedingungen zusammenhängen. Amthor betonte:
Deutschland müsse "handlungsfähiger, digitaler und souveräner" werden.
Der Bonial Retail Summit 2026 zeigte: Die Zukunft des Handels entsteht im
Zusammenspiel von Technologie, Marke, Infrastruktur und gesellschaftlichem
Wandel. Bonial schafft als reichweitenstarker Partner des stationären Handels
die Plattform für Partnerschaften, relevante Formate und digitale Innovationen -
und stärkt damit die Zusammenarbeit im europäischen Handel.
Vielen Dank an alle Speaker:innen und Teilnehmer:innen für einen inspirierenden
Tag voller Perspektiven und Begegnungen.
Pressekontakt:
Bonial International GmbH
Pressestelle
Kira Hollmann
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