|
Königs Wusterhausen (ots) - In Deutschland fehlen in großer Anzahl
Augenoptik-Meister. In vielen Regionen wird es zunehmend schwieriger,
Augenoptik-Fachgeschäfte zu betreiben oder Nachfolger zu finden. Was auf den
ersten Blick wie ein Randproblem wirkt, ist in Wahrheit eine strukturelle
Herausforderung für eine ganze Branche. Wie lässt sich eine gute augenoptische
Versorgung der Bevölkerung sichern, wenn die Augenoptik-Meister fehlen?
Während darüber vielerorts noch diskutiert wird, setzt die SuperVista AG bereits
an konkreten Lösungen an. Dazu gehören die gezielte Vorbereitung studierter
indischer Optometristen auf ihren Einsatz in Deutschland ebenso wie digital
unterstützte Verfahren. Ein Ansatz, der helfen kann, Versorgungslücken zu
schließen und bestehende Standorte der Augenoptik zu sichern.
Genau in diesem Spannungsfeld aus Fachkräftemangel, Versorgungssicherung und
Innovation steht auch die aktuelle gerichtliche Auseinandersetzung im Saarland.
Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat in einer zweiten Entscheidung die
voreilige Versiegelung eines optischen Messgeräts in einer Filiale der
SuperVista AG als rechtswidrig aufgehoben und damit deutlich gemacht, dass
Eingriffe in bestehende Geschäftsmodelle rechtlich tragfähig begründet sein
müssen.
Für SuperVista ist das ein wichtiges Signal. Die grundlegenden Fragen werden
zwar erst im Hauptsacheverfahren entschieden, jedoch nutzt das Unternehmen die
aktuelle Situation, um sein Modell weiterzuentwickeln und noch präziser auf die
rechtlichen und praktischen Anforderungen auszurichten.
"Wir sehen das Verfahren nicht nur als Konflikt, sondern als Chance, die
richtigen Rahmenbedingungen für die Zukunft zu klären", sagt Vorstand Volker
Grahl. "Dazu gehört vor allem, die im vorläufigen Verfahren sichtbar gewordenen
Punkte aufzugreifen und Abläufe sowie technische Standards gezielt weiter zu
verbessern."
Der Fachkräftemangel im Augenoptiker Handwerk betrifft weite Teile der Branche.
Viele kleinere Betriebe stehen vor der Frage, wie sie langfristig fortgeführt
werden können. Digitale Modelle und der Einsatz international qualifizierter
Fachkräfte können hier aus Sicht von SuperVista einen wichtigen Beitrag leisten.
Zugleich will das Unternehmen diese Fachkräfte nicht nur für den eigenen Bedarf
gewinnen, sondern sie dem gesamten Augenoptiker Handwerk in Deutschland zur
Verfügung stellen und damit dazu beitragen, dass Geschäfte ohne Nachfolger am
Markt erhalten bleiben.
Die SuperVista AG steht aktuell im Austausch mit Wirtschaftsverbänden,
Handwerksorganisationen und politischen Entscheidungsträgern und nimmt dabei
eine wachsende Gesprächsbereitschaft wahr. Aus Sicht von SuperVista geht es
nicht um ein einzelnes Geschäftsmodell, sondern um die Frage, wie Augenoptik in
Deutschland künftig organisiert werden kann.
Der Beschluss aus dem Saarland ist deshalb mehr als eine Momentaufnahme. Nach
Einschätzung von SuperVista markiert er einen Punkt, an dem aus einem
juristischen Streit ein konstruktiver Dialog zum Nutzen der gesamten Branche
werden kann.
Über die SuperVista AG:
Die SuperVista AG ist mit der Marke brillen.de bekannt für die Produktion und
den Verkauf von Gleitsicht- und Einstärkenbrillen in hoher Qualität zu niedrigen
Preisen. Aktuell betreibt das Unternehmen über 1.200 Stores im In-und Ausland
sowohl als eigene Filialen, mit Partneroptikern oder durch Franchisenehmer.
Allein in Deutschland gibt es über 550 brillen.de-Showrooms.
Pressekontakt:
SuperVista AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Julia Abach
E-Mail: mailto:j.abach@supervista.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/121149/6247811
OTS: SuperVista AG
|