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Leer/Bonn (ots) - 1. April 2026 - Nachdem führende
Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Konjunkturprognose im Frühjahrsgutachten für
das Jahr 2026 deutlich reduziert haben, hat Gitta Connemann, Bundesvorsitzende
der Mittelstandsunion, rasche Reformen und Entlastungen für Wirtschaft und
Arbeitnehmer gefordert. "Nie waren Strukturreformen so dringend und so nötig wie
jetzt", erklärte die CDU-Politikerin im Fernsehsender phoenix und fügte hinzu:
"Die erste Priorität der Bundesregierung wird und muss sein, die Wirtschaft und
den Mittelstand zu entfesseln - das geht nur steuerlich." Maßnahmen zum
Bürokratieabbau, Erleichterungen für Unternehmen beim Strompreis oder auch die
Reduzierung der Netzentgelte seien bereits eingeleitet, doch komme es jetzt
darauf an, dass sich Leistung wieder lohne.
Steuererleichterungen für Arbeitseinkommen seien zwingend, meinte Connemann und
sah bei der Gegenfinanzierung keinerlei Probleme. "Es geht um eine
Priorisierung, denn das Geld ist im Haushalt vorhanden." Der Staat habe aktuell
noch nie so viel Geld eingenommen, "mehr als eine Billion Euro. Die
Steuereinnahmen haben sich vervielfacht", so die Staatssekretärin im
Bundeswirtschaftsministerium. Von Steuererleichterungen würden viele kleinere
Betriebe wie auch Millionen Facharbeiter profitieren, die derzeit den
Spitzensteuersatz entrichten müssten. "Die deutsche Wirtschaft und der
Mittelstand sind ein Schiff in starkem Sturm - und wir müssen es seetüchtig und
sturmfest machen", war Connemann überzeugt.
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