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Frankfurter Rundschau (ots) - "Die traditionelle Friedensbewegung, die Frieden
durch Abrüstung erreichen will, muss sich neuen Fragen stellen. Diejenigen, die
Frieden durch Aufrüstung sichern wollen, müssen das aber ebenso tun.
Die einen müssen sich fragen lassen, ob sie die Gefahr durch Russland und seinen
Präsidenten Wladimir Putin unterschätzen. Und ob es angesichts des
unberechenbaren Präsidenten im Weißen Haus nicht unabdingbar geworden ist, die
eigenen militärischen Fähigkeiten zu erhöhen.
Die anderen müssen klären, ob Aufrüstung in diesem Ausmaß tatsächlich die
Sicherheit erhöht. Aufrüstung einer Seite hat Aufrüstung auf der anderen Seite
zur Folge. Das nützt dann nur der Waffenlobby."
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