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Leipzig (ots) - Der CO2-Preis ist auch 2026 wieder gestiegen und beeinflusst
Heiz- sowie auch Stromkosten. Neu ist jedoch, dass ab diesem Jahr kein fester
Preis mehr von der Bundesregierung festgelegt ist. Stattdessen besteht ein
Preiskorridor, welcher zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO2 liegt. Das sind
umgerechnet 0,997 bis 1,179 Cent pro Kilowattstunde, die sich auf den
Arbeitspreis für Gas auswirken. Ein echter marktbasierter Handel ist ab 2027
geplant. Ökoenergieanbieter Brillant Energie (https://brillantenergie.de)
erklärt die CO2-Bepreisung und die Auswirkungen auf Verbraucherinnen und
Verbraucher.
Die Energiewende in Deutschland gewinnt durch gezielte Lenkungsinstrumente
stetig an Fahrt. Ein zentrales Element stellt die CO2-Bepreisung dar, die seit
2021 fossile Brennstoffe stufenweise verteuert. Das
Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) bildet die rechtliche Grundlage, um den
Ausstoß von Treibhausgasen bei der Verbrennung von Erdgas, Heizöl, Benzin und
Diesel mit Kosten zu belegen. Diese Maßnahme verfolgt das Ziel, Anreize für
emissionsarme Technologien zu setzen und den Umstieg auf ökologische
Alternativen für Verbraucherinnen und Verbraucher attraktiver zu gestalten.
Der CO2-Preis als Einfluss auf Gaspreise
Beim Erdgas wirkt sich der CO2-Preis unmittelbar auf die Endkundenpreise aus. Da
die Verbrennung von Gas Emissionen freisetzt, müssen Lieferanten für jede Tonne
ausgestoßenes Kohlendioxid Zertifikate erwerben. Diese Kosten fließen in die
Kalkulation der Arbeitspreise ein und werden innerhalb der Heizkostenabrechnung
an Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben. Bis 2026 stiegen diese als
Fixkosten schrittweise an, bevor das aktuelle Preiskorridor-System etabliert
wurde, auf welches zukünftig ein echter Börsenhandel folgt. Grundsätzlich
verteuert sich fossiles Gas im Vergleich zu regenerativen Heizmöglichkeiten wie
Wärmepumpen oder Biogas kontinuierlich.
Auswirkungen auf den Strommarkt und Entlastungseffekte
Im Stromsektor greift ein duales System: Große Kraftwerke unterliegen dem
europäischen Emissionshandel (EU-ETS), während kleinere Anlagen über das
nationale System (nBEHG: nationales Brennstoffemissionshandelsgesetz) erfasst
werden. Da fossile Energieträger wie Kohle und Gas bei der Stromerzeugung teurer
werden, rücken erneuerbare Energien automatisch in eine wettbewerbsfähigere
Position. Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung fließen direkt in den Klima- und
Transformationsfonds (KTF). Davon profitieren Kundinnen und Kunden unmittelbar,
da diese Mittel zum Beispiel für Maßnahmen wie die Abschaffung der EEG-Umlage
genutzt wurden. Dies senkt die Stromkosten an anderer Stelle und fördert die
Sektorkopplung. Letztere bedeutet, dass erneuerbarer Strom nicht nur zum
direkten Verbrauch genutzt wird, sondern beispielsweise, um fossile Brennstoffe
in der Heizung oder im Auto durch grünen Strom zu ersetzen.
Über Brillant Energie
Brillant Energie (https://brillantenergie.de) ist ein Onlineanbieter für
Ökoenergie. Die bundesweite Marke der Stadtwerke Leipzig setzt auf
zertifizierten Ökostrom
(https://brillantenergie.de/assets/%C3%96kostromzertifikat.pdf) , zertifiziertes
Ökogas (https://brillantenergie.de/assets/%C3%96kogaszertifikat.pdf) und
digitalen Service.
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