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München (ots) - Hansa zurück in der Erfolgsspur! Rostock dreht das Duell der
Aufstiegsaspiranten beim SC Verl und siegt mit 2:1 - nach kräfte- und
nervenzehrenden 15 Minuten Nachspielzeit. Nach der bitteren Niederlage gegen
Köln findet die Mannschaft von Daniel Brinkmann zurück in die Erfolgsspur, zieht
an Verl vorbei auf Platz 5 und liegt nur 4 Zähler hinter dem Tabellendritten
Cottbus. Überschattet wird die Partie von einem Flaschenwurf aus dem
Rostock-Block, der Verls Timur Gayret am Kopf trifft, sowie einem Feuer im
Hansa-Block, das für die XXL-Nachspielzeit sorgt. Rostocks Trainer Daniel
Brinkmann sieht in der 1. Halbzeit "phasenweise Angsthasenfußball" - nach seiner
Kabinenansprache "haben die Jungs das in der 2. Halbzeit besser gemacht." Den
Flaschenwurf verurteilt er aufs Schärfste: "Das ist richtig scheiße! Das kann
man auch nicht entschuldigen. Das darf nicht passieren!"
Im Abstiegskampf erringt der 1. FC Saarbrücken nach Rückstand und Gelb-Roter
Karte für Caliskaner in Unterzahl noch einen Punkt - dank des vielumjubelten
Ausgleichs von Pick in der 81. Minute. Für die Moral der Saarländer gefühlt ein
Sieg - zumal der Vorsprung auf den SSV Ulm weiter acht Punkte beträgt. Kaan
Caliskaner und auch Argirios Giannikis kritisieren Schiedsrichterin Davina Lutz
- der FCS-Trainer nach der Partie: "Das war ein hitziges Spiel. Wir hatten bis
auf das 0:1 die totale Kontrolle übers Spiel. Dann gibt es fragwürdige Gelb-Rote
Karte. Die Schiedsrichterin hatte eine fragwürdige Linie!"
Die "Spatzen" holen im Schwabenduell beim VfB Stuttgart II zwar ebenfalls einen
Rückstand auf, kommen aber nicht über ein 1:1 hinaus. Ulms Trainer Pavel Dotchev
gibt die Hoffnung (noch) nicht auf: "Ich habe offensiv alles gebracht von der
Bank, weil uns der Punkt nicht viel hilft. Das ist ein schmaler Grat. Leider
bleibt der Abstand nun gleich. Aufgeben ist keine Alternative für mich!"
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen vom 32. Spieltag der 3. Liga. Bei
Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht's in der 3. Liga
bei MagentaSport am Freitag zum Auftakt des 33. Spieltags mit dem Spiel TSG
Hoffenheim II gegen den 1. FC Schweinfurt 05. Der Topspiel-Kracher des
Wochenendes steht am Sonntag auf dem Programm: Spitzenreiter VfL Osnabrück
empfängt den Tabellendritten Energie Cottbus - live ab 13.00 Uhr bei
MagentaSport.
SC Verl - Hansa Rostock 1:2
Hansa Rostock behält im Aufstiegskrimi die Nerven und darf weiter von der 2.
Bundesliga träumen! Nach der Pause drehen Christian Kinsombi und Emil Holten
binnen vier Minuten die Partie, nachdem Berkan Taz die Gastgeber mit dem
Pausenpfiff durch einen Freistoß Marke Traumtor in Führung gebracht hat. In der
Tabelle klettert Rostock an Verl vorbei auf Rang 5 - 4 Punkte hinter dem
Relegationsplatz. Verl belegt mit 6 Punkten Rückstand auf den Dritten Cottbus
Platz 6. Negativ-Höhepunkt der Partie: Nach dem Rostocker Doppelschlag wurde im
Hansa-Fanblock gezündelt. Über 10 Minuten war die Partie unterbrochen. Am Ende
gab es 15 Minuten Nachspielzeit, die Verl aber nicht mehr zum Punktgewinn
reichten. Bereits in der 1. Halbzeit fielen Rostocker Chaoten durch Becherwürfe
und einen Flaschenwurf auf, der Verls Timur Gayret am Kopf traf.
Tobias Strobl, Trainer Verl: "Kein Endspielcharakter! Das hat man bei den Jungs
auch gesehen, mit was für einer Leichtigkeit sie Fußball gespielt haben. Die
Niederlage, wie ich sie mir erkläre, das ist schwer. Das Spiel darfst du nicht
verlieren. Du hast 10 Minuten, wo du vielleicht nicht auf der Höhe bist. Das
erste Tor war Ballgewinn, Ballverlust, Ballgewinn, Ballverlust. Da sind wir zu
sehr all-in gegangen. Da hätten wir einfach in den Ballbesitz reingemusst. Das
zweite Tor ist ein langer Ball, zweiter Ball, wo wir einmal die Tiefe verlieren,
wo wir das Kopfballduell verlieren. Aber sonst kann ich den Jungs nichts
vorwerfen. Wenn du Hansa so dominierst, so viel Kontrolle hast, so oft Richtung
gegnerisches Tor spielst, ist das rein von der Art und Weise 'Wow' gewesen. Aber
es zählt das Ergebnis und das war nicht so, wie wir es verdient gehabt hätten."
... über die Spielunterbrechungen und wie Schiedsrichter Michael Bacher sie
erklärt hat: "Er hat gar nichts erklärt, weil er nur für die Sicherheit auf dem
Platz zuständig ist. Andere sind für die Sicherheit im Stadion zuständig.
Deswegen kann er gar nichts machen. Wir können einfach nur warten, wir können
die Unterbrechung wahrnehmen. Das ist total unangenehm. Nicht nur für uns, auch
für 95 Prozent der Zuschauer. Auch in der 1. Halbzeit kriegt Timur [Gayret,
Anm.d.Red.] ein kleines Schnapsgläschen oder Schnapsfläschchen auf den Kopf. Das
sind so Sachen, ich weiß nicht, ob die dazugehören müssen. Aber sie sind
irgendwie auch Alltag. Deswegen gehört das dazu. Aber das ist nicht schön!"
Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=cHFpTmpmQk80eUZYel
pSdjA5UGd5dWhNeWNMMGx2ZHNPWmczMUVVQnlqbz0=
Zlatko Janjic, Sportvorstand Verl, in der Pause über den Aufstiegskampf: "Wenn
wir jetzt da oben sagen würden, wir schauen mal - nein. Wir wollen voll
angreifen! Wir wollen die Möglichkeit am Schopf packen und wenn es klappt auch
hochgehen, natürlich!"
Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=TEQ1c1RnbVZTNXpXVj
RjUW15Z3lzOVY1TC9rMUZGMTNHWVhXTHJxQ0xTQT0=
Niko Kijewski, Spieler Verl: "Die Enttäuschung ist enorm groß! Jeder wusste vor
dem Spiel, was das für eine Wichtigkeit hat, für Hansa genauso wie für uns. Wir
haben aber vor dem Spiel klar thematisiert, dass es heute nicht um den Aufstieg
geht oder dass du, wenn du das Spiel verlierst, du ganz oben raus bist. Wir
können trotzdem stolz sein, über 75 bis 80 Minuten, die wir geboten haben."
Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=cE5lRFBGbGp6SXNSbk
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Daniel Brinkmann, Trainer Rostock, über den Stress, der von ihm abgefallen ist:
"Das ist logisch! Man muss das anders sehen. Hier in Verl, die wollen das auch
unbedingt erreichen. Aber du hast nicht so viel Stress wie bei uns. Bei uns wird
jeden Tag geschrieben. Es gibt tausende von Leuten, die sich dafür
interessieren. Der Druck ist auf jeden Fall da, auch weil der Verein viel größer
ist. Das meine ich gar nicht despektierlich. Ich finde es unfassbar beachtlich,
was hier für eine Leistung abgerufen wird, nicht nur von den Spielern, auch von
den Vorständen. Aber ich glaub, es ist auch kein Geheimnis, dass wir größer
sind, dass du da etwas mehr Druck und mehr Stress hast. Das ist schon ganz
logisch. Wir haben natürlich unsere Ziele, die wollen wir erreichen. Wenn du
dann weißt, du hast so ein Spiel. Ich weiß nicht, ob 'Do-or-Die' zu hart
ausgedrückt ist. Aber nah dran ist es auf jeden Fall. Natürlich macht man sich
auch vorher den Kopf, weil man das unbedingt erreichen möchte, dass man weiter
oben mitspielen kann. Darum geht es erstmal. Es ist nur eine Berechtigung, um
gewisse Plätze mitzuspielen."
... zu seiner Kabinenansprache: "Da ist gar nichts durch die Gegend geflogen.
Ich glaube, dass es zu meinem Job gehört, dass ich die Dinge ehrlich anspreche.
Wenn wir phasenweise Angsthasenfußball spielen - und das ist es für mich - weil
uns alles, was heute passiert ist, vorher klar war. Wir wussten, dass sie stark
im Passspiel sind, wir wussten, dass sie uns Mann-gegen-Mann pressen werden. Wir
wussten wie sie spielen und wir können uns darauf vorbereiten. Das Einfachste
ist im Mann-gegen-Mann, dass man seine persönlichen Duelle gewinnt. Da muss ich
mutiger sein. Das war es, was mich kolossal gestört hat. Das habe ich in der
Halbzeit angesprochen. Aber das haben die Jungs in der 2. Halbzeit besser
gemacht."
... zum Feuer im Hansa-Block und den geworfenen Gegenständen: "Man muss
unterscheiden, was auf den Platz geworfen wird. Wenn das jetzt Papier ist, ist
das ungefährlich. Was ich aber gesehen habe, war eine Flasche 'Kleiner
Feigling'. Und die kann wehtun. Und das ist richtig scheiße! Das kann man auch
nicht entschuldigen. Das darf nicht passieren!"
... zur Fankultur bei Hansa: "Manchmal kommt es mir auch deutlich zu kurz, wie
der tolle Support bewertet wird, weil der für mich schon Übergewicht hat. Wir
reden dann immer über Einzelne, wo sowas passiert. Dass wir da ab und zu
auffällig sind, das ist so. Das ist ein Stück weit auch die Fankultur einiger
unserer harten Rostocker. Deswegen werde ich das niemals gutheißen. Das gehört
nicht ins Stadion und ich möchte nicht, dass irgendwelche Personen gefährdet
werden. Insofern bedanke ich mich für die Unterstützung und dann ist es auch
okay. Aber das andere gehört nicht in ein Fußballstadion."
Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=MDdabjBVd1NRWGVrWT
B0dnhvVElkRy9PTzl1S2ZhL0NDRERmUUd4L1lnRT0=
Amir Shapourzadeh, Direktor Profifußball Rostock, vor dem Spiel über die
Tabellensituation: "Wenn man die Saison ganz betrachtet und weiß, wo wir am 10.
Spieltag standen [Platz 15, 11 Punkte, 8:12 Tore, ein Punkt vor der
Abstiegszone, Anm.d.Red.], kurz gerade so überm Strich, ist das Freude und
Stolz, dass wir noch mittendrin sind, dabei sind, kurz vor Saisonende. In der
Situation, 7 Spieltage vor Schluss, zählen nur noch Siege!"
Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=VUR4a093RVV4SmE5d2
lzMDM5OTJPMDlIYlpkWVJ5dVUxS1BjaTNEZjNOST0=
Franz Pfanne, Rostocker Kapitän: "Wir sind sehr, sehr glücklich, weil wir glaube
ich die schlechteste 1. Halbzeit der Saison gespielt haben. Das war wirklich
Angsthasenfußball, das trifft es ganz gut. Dann hat es in der Kabine mal ein
bisschen geknallt. So muss es dann auch sein. Die Reaktion in der 2. Halbzeit
war richtig gut. Wir mussten enorm viel Aufwand betreiben, weil jeder weiß - und
ihr sprecht es auch im Podcast an - dass Verl einfach einen krassen Fußball
spielt, wo man schwer ins Pressing kommt und wo man sehr viel investieren muss.
Das haben wir letztlich auch. Wir sind wirklich happy heute."
Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=dnZsemtmb21hNCtzVW
dBNHRJTG5SWDk3U01hSGtQSXpCckpQSC8wUGVJbz0=
1. FC Saarbrücken - Alemannia Aachen 1:1
Der 1. FC Saarbrücken bleibt unter Trainer Argirios Giannikis zuhause auch im 5.
Spiel ungeschlagen. In Unterzahl wahrt der FCS dank des 13. Saisontors von
Florian Pick den Nimbus! Kaan Caliskaner sieht innerhalb von 4 Minuten Gelb-Rot
und schimpft auf die Entscheidung der Schiedsrichterin. Insgesamt holen die
Saarländer unter Giannikis 11 Punkte vor heimischer Kulisse und wahren die 8
Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Ein Schlüssel zum Punktgewinn, der sich
moralisch nach Rückstand und nahezu einer gesamten Halbzeit in Unterzahl fast
wie ein Sieg anfühlt: Der FCS bekommt Gindorf & Schroers, das beste Sturmduo der
Liga, gut in den Griff. Die formstarken Alemannen verpassen ihren 6. Sieg in
Serie. Eine Personalie wird vor dem Spiel verkündet: Saarbrücken-Legende Manuel
Zeitz bleibt dem Klub als Chef-Scout erhalten.
Argirios Giannikis, Trainer 1. FC Saarbrücken: "Das war ein hitziges Spiel. Wir
hatten bis auf das 0:1 die totale Kontrolle übers Spiel. Dann gibt es
fragwürdige Gelb-Rote Karte. Die Schiedsrichterin hatte eine fragwürdige Linie!
Wir haben uns aber zu zehnt viele Chance herausgespielt. Das war ein
hochverdienter Ausgleich. Wir haben den Aachenern viele Probleme bereitet. Wir
haben weiterhin 8 Punkte Vorsprung! Es ist ein sehr scharfer Kampf, aber mit
unserer Entwicklung sind wir auf einem guten Weg."
Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=eHRSQnZXVTJHcWRFeVJ6bXZJSW1jOTBHejcrQV
dmUGxKMjc0ZndCYkVOVT0=
Kaan Caliskaner, 1. FC Saarbrücken, sieht Gelb-Rot und hat Redebedarf: "Das war
ein Topspiel. Umso enttäuschter bin ich, dass ich so bald zuschauen musste. Ich
erwarte von einer Schiedsrichterin, dass sie das Feingefühl hat und sich der
Relevanz solcher Entscheidungen bewusst ist. Das ist ein extremer Einfluss aufs
Spiel. Mir fehlt da das Verständnis."
Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=WEpNeWlLdHpRTjVQamtMZDd2b2VFZnpZTGs0SG
E4dGlaNCtGWHhxN0VLaz0=
Mersad Selimbegovic, Trainer Alemannia Aachen, vermisst bei seinem Team die
Abgeklärtheit: "Wir müssen in Überzahl ruhiger bleiben. Wir müssen da das Spiel
killen. Danach machen wir schnell und produzieren gegen uns Eckbälle ohne Ende.
Mit dem Punkt müssen wir so leben. Nach dem 1:1 ging es wieder mit der Ruhe."
Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=QnkreUM0ZDRtZ0QwQXM1bHRpQkV1dVlFRitaYW
pYckppS2pMbXZSRk10VT0=
Jonas Oehmichen, Alemannia Aachen, trifft zum 1:0 für die Alemannia: "Wir sind
nicht gut reingekommen. In Überzahl haben wir es leider nicht geschafft
Saarbrücken unser Spiel aufzudrücken. Das war alles unruhig und wild. Das Remis
ist so sehr ärgerlich. Wenn man mich mal schießen lässt, kann so ein Tor zum 1:0
mal passieren. Wir haben Ambitionen und hatten zuletzt eine gute Phase."
Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=anA5S0VSZUhpZTFhQkFvNG5HbVdQSXp2SVVNKz
FKaWF6eDlZTGVQNG1qUT0=
Rachid Azzouzi, Geschäftsführer Sport Alemannia Aachen, zog die Option bei
Leihspieler Mika Schroers (Vertrag bis 2029, bislang Arminia Bielefeld). Doch
bleibt einer der Topstürmer der 3. Liga auch wirklich in Aachen? "Das ist schon
einmal schön, dass es an Mika Schroers Interesse aus der 1. und 2. Liga gibt. Da
haben wir vieles richtig gemacht. Er hat 3 Jahre Vertrag. Bei Michael Olise weiß
auch keiner, ob er bei Bayern bleibt. Wir haben die Option bei Mika Schroers nun
gezogen, damit er bei uns bleibt. Und wir haben ja auch Ambitionen."
Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=aVFEMEIxbGs2NTN0bXl1TTFiUTlKMmlxcFBKUT
ZSOGVQNHpHbS80S2xUaz0=
VfB Stuttgart II - SSV Ulm 1:1
Nach dem Hoffnungsschimmer beim 1:0-Sieg gegen Verl legt der SSV Ulm im
Tabellenkeller nach einem 0:1-Rückstand beim VfB Stuttgart II zwar noch ein
Remis hin. Aber trotz 7 Punkten aus den vergangenen 3 Spielen und der
Lebenszeichen im Abstiegskampf kann der SSV den Abstand auf Saarbrücken nicht
verringern. Die 8 Punkte Rückstand lassen das Wunder Klassenerhalt immer
unwahrscheinlicher werden.
Der VfB Stuttgart II blickt im Tabellenmittelfeld mit 13 Punkten Vorsprung auf
die Ulmer beruhigt in Richtung Klassenerhalt. 27 von 42 Punkten holt der VfB II
in Heimspielen.
Pavel Dotchev, Trainer SSV Ulm, wechselt in der 79. Minute offensiv ein - zu
spät? "Die Leistung war in Ordnung. Wir machen nicht alles richtig. Manches vor
dem Tor ist nicht gut. Doch die Art und Weise, wie wir auftreten, eröffnet uns
noch Chancen. Sie machen mit der ersten Chance das Tor. Nach dem Gegentor waren
wir offensiver und hatten die besseren Chancen als der Gegner. Ich habe offensiv
alles gebracht von der Bank, weil uns der Punkt nicht viel hilft. Das ist ein
schmaler Grat. Leider bleibt der Abstand nun gleich. Aufgeben ist keine
Alternative für mich!"
Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=bnYrNXZ2Mk8vdzJzV2xmQkNqOEJuak1GYk5aZW
pYMlIvZVhEQ1BicXRoZz0=
Lucas Röser, SSV Ulm, trifft zum 1:1: "Das ist zu wenig für die Chancen, die wir
hatten und für unsere Situation. Wir sind viel hinterhergelaufen, hatten
trotzdem die Chance auf den Lucky Punch. Der Mut fehlt auf keinen Fall! Wir
haben gegen Verl gewonnen und gegen Cottbus ein super Spiel gemacht. Wir müssen
uns an die Hoffnung klammern!"
Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=ZlYrQ1lRMmpmTjlnaXZkcm1QcS92WUFiMGdJbH
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Nico Willig, Trainer VfB Stuttgart II, freut sich nicht über den Klassenerhalt:
"Ich mag es, wenn man gut spielt und sich was verdient. Wir haben es diesmal
nicht richtig gemacht und uns zu wenig Chancen erspielt. Wir gehen glücklich in
Führung. Über den Punkt kann ich mich nicht freuen. Das war sehr, sehr unsauber.
Aus unserer Dominanz haben wir Bälle gespielt, das war Wahnsinn und das ist
super ärgerlich. Das ist zu wenig gegen einen Gegner, der uns viele Räume
bietet. Damit ist der Klassenerhalt gelaufen, aber das ist nicht der Tag zum
Feiern."
Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=NXFtcmxjcEtFbnVSNDlMZnY0VE81NUNrK3huTE
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FC Ingolstadt 04 - Viktoria Köln 1:2
Die Viktoria holt sich den Sieg per Doppelschlag! Binnen 10 Minuten schlugen
Tobias Eisenhuth und David Otto zu. Das Tor von Yann Sturm war letztlich nicht
mehr als ein Anschlusstreffer. Beide Teams haben ihre Position im gesicherten
Mittelfeld bereits gefunden, weder nach oben noch nach unten geht noch viel, die
Kölner auf Platz 11, Ingolstadt auf Rang 14.
Sabrina Wittmann, Trainerin Ingolstadt: "Ich fand, dass wir sehr, sehr gut
gestartet sind. Vor allem die ersten 12 bis 15 Minuten waren wir echt gut im
Spiel, waren sehr gut in der Struktur, haben gute Umschaltmomente gehabt. Dann
haben wir genau zweimal den Gegenspieler im Tiefenlauf verpennt. Dass du gleich
mit dem ersten Schuss aufs Tor das Tor außerhalb der Box kriegst, ist natürlich
mega ärgerlich. Dann läufst du einem Rückstand hinterher. Das hat sich wenige
Minuten später wiederholt. Dann haben wir die letzte halbe Stunde in der 1.
Halbzeit eigentlich gar nicht stattgefunden. Da sind wir schon relativ deutlich
in der 2. Halbzeit, haben viel investiert. Es gab viele Strafraumszenen. Es ist
ärgerlich, dass wir ohne Punkte dastehen."
Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=aW9NeXNUeFVETmxpV1
MzSlZzeVNjZnBuaEwwTUk3QjVwWGhIMTl4UnBBdz0=
Marian Wilhelm, Trainer Köln: "Gerade die 1. Halbzeit war schon richtig gut.
Trotzdem muss man sagen, dass wir in den richtigen Aktionen getroffen haben. Das
waren zwei Wahnsinnstore. Die musst du auch erstmal machen. Da war in der
richtigen Sekunde das Spielglück auf unserer Seite, auch die Spieldynamik, die
für uns gespielt hat. Dann machen wir es selber nochmal spannend. Das 2:1 ist
ein bisschen bitter gelaufen. Aber gerade in der Schlussphase lassen wir wenig
zu. Damit bin ich sehr zufrieden, weil wir damit in der Vergangenheit nicht
immer unsere stärksten Phasen hatten."
Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=dWQ3a3c4L0UwdlBkd1
lJNjNFVGhPTGVGMVNLdDE5eDQvZER4em5EOFBDQT0=
SV Wehen Wiesbaden - TSV Havelse 1:4
Schwacher Trost: Wiesbaden beendet zwar nach 363 Minuten seine Torflaute durch
den Hammer von Kapitän Fatih Kaya zum 1:1-Zwischenstand. Das bleibt aber der
einzige Lichtblick beim desaströsen 1:4 des SVWW gegen Kellerkind TSV Havelse.
Nach dem 0:3 gegen Aachen ist es die zweite deutliche Pleite in Serie. So hat
der SVWW nach dem vierten sieglosen Ligaspiel in Serie keine Aussicht auf den
Aufstieg. Der TSV landet nach dem 3:2 gegen Schweinfurt in Wiesbaden so erst
seinen zweiten Auswärtssieg der Saison. 11 Punkte Rückstand sind es aber
weiterhin aufs rettende Ufer - ein fast aussichtsloses Unterfangen.
Sascha Mockenhaupt, Kapitän SV Wehen Wiesbaden, kann sich über sein 250. Spiel
in der 3. Liga nicht freuen: "Das ist ja dann top, dass das dann so ein
Drecksspiel ist. Ich kann mich noch an mein 200. Spiel erinnern. Da musste ich
mich hier auch nach einer Niederlage erklären. Ich hoffe, ich habe kein Jubiläum
mehr. Bei uns hatte jeder eine eigene Idee. Es gab keine Struktur und keine
Abläufe. Wir haben uns das maximal schwer gemacht. Das war maximal naiv und
dumm. Das ist eine gute Frage, ob sechs Umstellungen zu viele waren. Vielleicht
fragen Sie den Trainer nochmal. Fakt ist: Es war zu wenig! So kannst du kein
Spiel gewinnen."
Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=UXEySzFFYkx0WVg0d290aUNDU0hRa0hSY2tpUm
hYazhkcVJTMXlwakkxYz0=
Samir Ferchichi, Trainer TSV Havelse, freut sich über ein herausragende
Zweikampfquote - und wird philosophisch: "Die Jungs haben das Gefühl aufgesogen,
wie man gewinnt. Wir sind super ins Spiel reingekommen. Im Spiel mit Ball waren
wir klar die bessere Mannschaft. Wir müssen uns immer maximal strecken. Der Kern
oder der Boden, auf dem am Ende Blumen wachsen, ist unsere Gier, ist unsere
Leidenschaft."
Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=OXZGZENrN1dqOHI0N3pZVEJRZlFITnp1RUNIQk
R2Q3VXcERLandUcVFkWT0=
Samir Ferchichi im Kreis beim Team des TSV Havelse.
Link zum Clip:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=cURSd1U1Z04rN2Y1UGxWVFNXeWMxbEg4WXhVSS
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Fußball live bei MagentaSport
3. Liga | 33. Spieltag
Freitag, 10.04.2026
ab 18.30 Uhr: TSG Hoffenheim II - 1.FC Schweinfurt 05
Samstag, 11.04.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: Viktoria Köln -
Wehen Wiesbaden, TSV Havelse - 1.FC Saarbrücken, SV Waldhof Mannheim - MSV
Duisburg, Alemannia Aachen - VfB Stuttgart II, Rot-Weiß Essen - FC Ingolstadt 04
ab 16.15 Uhr: Hansa Rostock - SSV Ulm 1846 Fußball
Sonntag, 12.04.2026
ab 13.00 Uhr: VfL Osnabrück - Energie Cottbus
ab 16.15 Uhr: Erzgebirge Aue - SC Verl
ab 19.15 Uhr: TSV 1860 München - SSV Jahn Regensburg
Pressekontakt:
Jörg Krause
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Mobil: 0170 22 680 24
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/147981/6251731
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