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Vom Maurer zum Handwerks- & Immobilienunternehmer: Wie Christian Bernshausen Erfolg im Handwerk planbar machte (FOTO)

9.04.2026 13:41 Uhr Christian Bernshausen Akademie GmbH

Bad Laasphe (ots) - Ständiger Preiskampf, fehlende Mitarbeiter, endlose Arbeitstage - was für die meisten Handwerker bittere Realität ist, war für Christian Bernshausen vor allem innerer Antrieb: Entwicklung als Fundament, Wachstum als Motivation. Heute erwirtschaftet sein Familienbetrieb mehr als 30 Millionen Euro Jahresumsatz, von fehlender Planbarkeit, Überstunden oder finanziellen Sorgen keine Spur mehr. Wie ihm das gelang und inwieweit auch andere Handwerker von seinen Erfahrungen profitieren können? Hier gibt es die Antwort.

Engelbert-Strauss-Shirt, schnörkellose Erscheinung, seine Ausdrucksweise klar und ungeschönt: Schon auf den ersten Blick schreit das Auftreten von Christian Bernshausen nach Handwerk. Ein Eindruck, der sich nur umso mehr festigt, je länger man sich mit ihm unterhält. Er spricht über Zeitmangel, über die Schwierigkeiten dabei, heute noch ein gutes Team aufzubauen, über die finanziellen Zugeständnisse, zu denen sich die meisten Betriebe fast täglich gezwungen sehen - Themen also, die in der Branche nahezu jeden beschäftigen. Und doch unterscheidet er sich in einem Punkt von seinen Berufskollegen: Anders als vielen von ihnen ist ihm der Sprung zum Millionenunternehmer gelungen. Wirtschaftlicher und zeitlicher Druck gehören für ihn der Vergangenheit an. Auch privat sind finanzielle Sorgen verschwunden, stattdessen bleibt dem zweifachen Vater endlich wieder etwas Zeit für die Familie. Dafür gekämpft hat er allerdings nicht aus Profitgier, sondern vielmehr aus Ehrgeiz - und letztlich auch aus der Notwendigkeit heraus.

"Ich glaube tatsächlich, dass es uns gar nicht mehr geben würde, wenn ich nicht vom traditionellen ins moderne Handwerk gegangen wäre. Es funktioniert eben nicht mehr alles so, wie es einmal war", erzählt Christian Bernshausen heute und spricht damit etwas an, das viele in der Branche spüren: Die Überlebensfähigkeit von Handwerksbetrieben hängt vor allem davon ab, inwieweit sie sich weiterentwickeln und wie sehr sie auf dieser Basis wachsen können. Genau dabei und bei allem darüber hinaus unterstützt er die Branche heute mit der Christian Bernshausen Akademie. Kern seines Coachings ist seine persönliche Erfahrung. Aus gutem Grund, denn auch sein Weg war alles andere als geradlinig. Die typischen Herausforderungen des Handwerks hat er selbst erlebt und Schritt für Schritt gemeistert. Entstanden ist daraus gewissermaßen eine Mustervorlage, an der sich jeder Betriebsinhaber problemlos orientieren kann - unabhängig davon, wo er gerade steht.

Im Handwerk großgeworden: Was Christian Bernshausen zu dem machte, der er heute ist

Das Handwerk lag Christian Bernshausen dabei schon von Kindesbeinen an im Blut. Wo seine Klassenkameraden ihre Bauerfahrung bestenfalls mit Klemmbausteinen sammelten, schraubte er bereits an ersten Baumhäusern. Einmal wurde er dabei erwischt, das Ordnungsamt zwang ihn zum Abriss seines neuesten Werkes. Ein Grund zum Aufgeben? Nicht für ihn! Kurzerhand zog er die Nägel aus dem Holz, klopfte sie wieder gerade und nutzte sie für sein nächstes Projekt. "Das war mit sieben Jahren schon eine Meisterleistung", erinnert er sich heute scherzhaft. Sein Ehrgeiz sowie seine Leidenschaft sollten Christian Bernshausen schließlich auch auf seinem beruflichen Weg begleiten.

Angefangen hat alles als Maurerlehrling im familieneigenen Betrieb. Firmenhistorie: knapp 110 Jahre. Der Chef: sein Vater. Umso mehr wurde von ihm erwartet. Tag für Tag musste er sich aufs Neue beweisen. Seine Lehre bestand er letztlich nur mit großer Mühe. "Denken können die anderen - ich bin der, der anpackt", begründet er seinen zunächst eher geringen Fokus auf schulische Leistungen. Nur ein Fach lag ihm schon damals, heute sieht er es als Steckenpferd eines jeden Handwerkers: "Mathe hat mir dank meines Lehrers immer Spaß gemacht. Gerade in den vergangenen Jahren habe ich außerdem gelernt, wie wichtig es auch für mich als Betriebsinhaber ist. Dabei spreche ich nicht von hochtrabenden Formeln, die nach der Schule niemand mehr braucht. Ich meine vor allem solides Kopfrechnen."

Dass fachliche Grundlagen absolut entscheidend sind, stellte Christian Bernshausen auch in den Monaten nach bestandener Lehre fest. Er packte an, arbeitete teils 70 Stunden die Woche. Vor allem aber erweiterte er seinen handwerklichen Horizont: Umgang mit Statik, Lesen von Bewehrungsplänen, Abwicklung ganzer Projekte. So sicherte er sich nicht nur den Respekt seiner Kollegen, sondern leitete schnell auch seine ersten Baustellen. Für einige Jahre ging es steil bergauf.

Unternehmerische Herausforderungen, weitreichende Learnings und ein erster Aufschwung

2005 dann aber der Rückschlag: Völlig unerwartet musste eines der wenigen Tiefbauunternehmen der Region, bis dato langjähriger Partner der Bernshausen Bau GmbH, seine Tore schließen. Damit stand der Maurerbetrieb vor der Frage: entweder das Ausschachten der Baugruben an einen Mitbewerber auslagern oder alles selbst machen? "Im ersten Moment war das natürlich beängstigend, doch letztendlich mussten wir eine Entscheidung treffen. Also haben wir gesagt: 'Von nun an schachten wir unsere Baugruben eben selbst aus'", erzählt Christian Bernshausen.

Was dabei mit einem geliehenen Bagger begann, stieß schnell auf wachsende Nachfrage. Rasch kamen auch erste Privatkunden, plötzlich kümmerte sich Christian Bernshausen um Kanal- und Wasseranschlüsse sowie Außenanlagen. Davon angespornt, entwickelte der Betrieb seine neu gewonnene Expertise weiter, baute sein Angebot zunehmend aus und stellte weiteres Personal ein, ehe 2006 der erste Auftrag aus öffentlicher Hand folgte. "Erst dachten wir, wir stünden vor einer nahezu unüberwindbaren Hürde. Rückblickend entpuppte sich all das aber als eine der größten Chancen unserer Firmengeschichte", ordnet Christian Bernshausen diese Entwicklung ein.

Von der Praxis zur Betriebswirtschaft, vom Unternehmer zum Investor

"Trotz des zeitweisen Erfolgs ließ mich aber eine Sache nicht los: Als Handwerker bringen wir die Gesellschaft voran, uns vergisst man dabei aber nur allzu gern. Es fühlte sich an, als würde ich auf der Stelle treten", verrät Christian Bernshausen. Kein Wunder, denn seine damalige Freundin und heutige Frau sah er kaum noch. Stattdessen noch mehr Arbeit als zuvor. Und finanziell? Auch in dieser Hinsicht zahlte sich all der Aufwand kaum aus. Um das zu ändern, nahm er die Meisterprüfung ins Visier.

An einem Montag im Jahr 2008 sollte es losgehen, als ihn altbekannte, eigentlich längst abgelegte Muster einholten: Der Dozent erzählte von grauer Theorie, aus Plus wurde plötzlich Minus, die anfängliche Motivation schlug schnell in Lustlosigkeit um. Auch am nächsten Tag wollte es nicht besser werden, die Fragezeichen in Christian Bernshausens Kopf häuften sich. Statt brauchbarer Notizen schrieb er lediglich eine Handvoll Ausreden auf, warum er das Ganze bald wieder abbrechen werde. Trotzdem blieb er am Ball, wiederholte noch am Donnerstag derselben Woche das bisher Gelernte - und siehe da: Plötzlich machte es "klick". Letztendlich absolvierte er nicht nur die Prüfung zum Maurermeister, sondern schob direkt noch seinen Straßenbauermeister hinterher. Beides bestand er als Bestmeister.

Viel geändert hat sich dadurch aber zunächst nicht. Noch Jahre nach seinen Prüfungen stand Christian Bernshausen von früh bis spät auf der Baustelle. Geld war da, wenn er arbeitete - Zeit für die Familie jedoch nicht. Erst 2015 fing er allmählich an, seinen Fokus mehr und mehr auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte seiner Firma zu verschieben und seinen Arbeitsmittelpunkt ins Büro zu verlegen. Erst einen Tag pro Woche, danach fast täglich. Neben dem Betrieb entwickelte er sich dabei auch selbst stetig weiter und beschäftigte sich zunehmend mit dem Thema Selbstständigkeit. In 2019 dann ein Schlüsselmoment: "Wie so oft versuchte mich ein Bauträger im Preis zu drücken. Dieses Mal aber sagte ich mir nur: 'Christian, wenn er es schafft, Hochbauprojekte abzuwickeln, dann kannst du das doch auch.'" Mit dieser Überzeugung sowie ersten Gedanken an seinen Ruhestand im Gepäck wickelte er schließlich seine ersten Immobilienprojekte ab.

Ausblick: Wo Christian Bernshausen heute steht - und was andere von ihm lernen können

"Meine erste Immobilie hatte ich Mitte 2020 fertig", erzählt Christian Bernshausen. Weitere Projekte folgten, auch seinen Betrieb baute er konsequent weiter aus. Mitarbeitergewinnung, Digitalisierung, private Vorsorge - alles nahm Fahrt auf. Die wichtigste Erkenntnis dabei: "All das bringt dir keine Meisterschule bei. Fachliche Bildung ist zwar wichtig, aber vieles lernt man eben nur in der Praxis. Aus Fehlern, aus eigenen Versuchen, aus Hartnäckigkeit." Heute ist er alleiniger Geschäftsführer der Bernshausen Bau GmbH, leitet ein Team von mehr als 85 hochkompetenten Mitarbeitern und hat im Grunde all seine bisherigen Ziele erreicht - sowohl in beruflicher und betrieblicher als auch in privater Hinsicht.

"Lange hatte ich gar nicht auf dem Schirm, dass sich Handwerk und Immobilieninvestments so gut miteinander verbinden lassen. Schlussendlich war genau das aber der entscheidende Gamechanger für mich", blickt er zurück. So zeigt sich: Wer fleißig, erfolgshungrig und willensstark genug ist, kann im Handwerk auch heute noch eine Menge erreichen. Der Weg von Christian Bernshausen demonstriert dabei nicht nur, was auf dieser Basis möglich ist, sondern vor allem auch, wie sich die typischen Hindernisse konkret überwinden lassen: Was ist auf welcher Stufe der Selbstständigkeit zu tun? Wie lässt sich Entwicklung fördern und Wachstum ankurbeln? Welche Maßnahmen machen tatsächlichen Erfolg auf beruflicher wie privater Ebene planbar? "Handwerk soll sich für jeden lohnen. Dafür muss man am Ende aber immer einmal mehr aufstehen, als man hingefallen ist", so Christian Bernshausen abschließend.

Mehr Informationen über Christian Bernshausen finden Sie hier:

https://christian-bernshausen.de

Pressekontakt:

Christian Bernshausen Akademie GmbH E-Mail: mailto:info@christian-bernshausen.de Website: https://christian-bernshausen.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182323/6252103 OTS: Christian Bernshausen Akademie GmbH


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Christian Bernshausen Akademie GmbH
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