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Berlin (ots) - Am Mittwoch, den 15. April 2026, wird zum 32. Mal der renommierte
B.Z.-Kulturpreis verliehen. Mit dieser Auszeichnung ehrt das Berliner
Boulevardmedium Künstlerinnen und Künstler, die Berlin zu ihrem Zuhause gemacht
haben und mit ihrem Schaffen das kulturelle Leben der Hauptstadt bereichern
sowie internationale Strahlkraft entfalten.
Die feierliche Verleihung der bronzenen B.Z.-Bären findet dieses Jahr im Haus
der Berliner Festspiele statt. Durch den Abend führt die Schauspielerin Meret
Becker. Rund 800 geladene Gäste werden erwartet, darunter zahlreiche prominente
Vertreterinnen und Vertreter aus Kunst, Kultur und Gesellschaft.
Jan Schilde, B.Z.-Chefredakteur : "Jede Investition in die Kultur und die
Bildung ist eine Investition für Menschlichkeit, für unser freies Leben, für die
Demokratie. Unsere diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger tragen alle auf
ihre eigene Weise mit ihrem großartigen, künstlerischen Schaffen zu jener
Bildung, zum Zusammenhalt, zur Zivilisation, zur Freiheit unserer Stadt bei."
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2026 sind:
Herta Müller, Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin
Bei Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller ist kein Wort zu viel oder zu
wenig. Ihre Sätze können treffen wie Peitschenhiebe, und viele davon hallen
lange nach. In der Literaturszene war sie spätestens seit den 80er-Jahren durch
ihren Erzählband "Niederungen" ein Begriff, ihre Collagen werden zu
Wort-Gemälden, die in knappster Form Geschichten erzählen.
Elina Garanca, Mezzosopranistin
Die lettische Mezzosopranistin Elina Garanca gilt unangefochten als Beste ihres
Fachs. Eine Stimme mit ungeheurer Bandbreite und Ausdruckskraft, mit ihrem
warmen und kraftvollen Timbre trifft Elina Garanca mitten in die Seele. An der
Staatsoper in Berlin ist sie längst zum Publikumsliebling avanciert.
Kirill Serebrennikow, Regisseur
Für den russischen Star-Regisseur ist Mozart Therapeut und Lebenspille zugleich.
Verfolgt und verhaftet in der eigenen Heimat, lebt Kirill Serebrennikov seit
2022 in Berlin. Er inszenierte an der Komischen Oper und zeigt sein
Nurejew-Ballett gerade an der Deutschen Oper.
Alexander Scheer, Schauspieler
Wenn er David Bowie singt, ist die Bühne am ausverkauften Berliner Ensemble fast
zu klein für Alexander Scheer, der es aus Friedrichshain bis nach Hollywood
geschafft hat. Trat er doch im Kino an der Seite von Keira Knightley in "The
Aftermath" und mit Johnny Depp in "Fluch der Karibik: Salazars Rache" auf.
Regisseur Leander Haußmann besetzte ihn 1999 als Hauptrolle in dem legendären
Berlin-Film "Sonnenallee". Für sein Spiel in dem Biopic "Gundermann" erhielt er
2019 unter anderem den Deutschen Filmpreis.
Norbert Bisky, Künstler
Seine großformatigen Bilder strotzen nur so vor Farbe und Leben. Mit ihnen wurde
Norbert Bisky zu einem der bedeutendsten deutschsprachigen Künstler der
Gegenwart. Diese Bekanntheit nutzt der Sohn des verstorbenen Linken-Vorsitzenden
Lothar Bisky auch politisch, wenn ihm Themen sehr am Herzen liegen, wie gegen
den russischen Krieg in der Ukraine.
Peter Plate und Ulf Sommer, Komponisten und Produzenten
Für Peter Plate und Ulf Sommer ist die Liebe alles. Nach ihrem Riesen-Erfolg mit
Rosenstolz mieteten sie 2025 das Theater des Westens und machten so die
Kantstraße wieder zum schillernden Musical-Hotspot der Hauptstadt. Ihre
Kudamm-56/59-Musicals, Romeo und Julia sowie die Amme waren Riesen-Erfolge.
Gerade feierte ihr neuester Coup, das Musical "Wir sind am Leben", seine
Uraufführung.
Über den B.Z.-Kulturpreis
Berlins größte Boulevard-Zeitung vergibt den von Ernst Leonhardt gestalteten
B.Z.-Kulturpreis mit dem bronzenen Bären seit 1992. Weitere Preisträger der
vergangenen Jahre waren u. a.: Georg Baselitz, Daniel Brühl, Christo und
Jeanne-Claude, Jenny Erpenbeck, Jürgen Flimm, Lord Norman Foster, Margot
Friedländer, Nina Hagen, Henry Hübchen, Anselm Kiefer, Karl Lagerfeld, Daniel
Libeskind, Udo Lindenberg, Felix Lobrecht, Constanza Macras, Jonathan Meese,
Anne-Sophie Mutter, Anna Maria Mühe, Marius Müller-Westernhagen, Nena, Walter
Plathe, Max Raabe, Mohammad Rasoulof, Marcel Reich-Ranicki, Yael Ronen, Cornelia
Schleime, Matthias Schweighöfer, Aylin Tezel, Wolfgang Tillmans, David Garrett,
August Diehl, Nora Tschirner, die Fantastischen Vier und Wim Wenders.
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