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Aachen, Deutschland (ots) - 75 Prozent der deutschen Flottenmanager sorgen sich
weniger um Diebstahl, trotz durchschnittlich 38 Vorfällen pro Jahr und
wachsenden Verlusten
Eine aktuelle Studie* von Geotab (https://www.geotab.com/de/) , einem führenden
Anbieter von vernetzten Transportlösungen, deutet darauf hin, dass europäische
Flottenbetreiber trotz anhaltender Verluste und Betriebsstörungen nachlässiger
gegenüber Ladungsdiebstahl werden.
In der Umfrage unter mehr als 3.500 Flottenmanagern aus sieben europäischen
Ländern gaben 64 Prozent an, dass sie sich heute weniger Sorgen um
Ladungsdiebstahl machen als noch vor zwölf Monaten. In Deutschland liegt dieser
Wert sogar bei 75 Prozent und wird nur von Italien (81 Prozent) und Frankreich
(80 Prozent) übertroffen. Diese sinkende Besorgnis in den meisten Märkten steht
in starkem Kontrast zu den gemeldeten Vorfällen: Die von Geotab Befragten gaben
an, im vergangenen Jahr durchschnittlich 34 Vorfälle im Zusammenhang mit
Ladungsdiebstahl erlebt zu haben (38 in Deutschland), während Branchenzahlen
zeigen, dass die Verluste durch Ladungsdiebstahl seit 2022 um 438 Prozent
angestiegen (https://trans.info/de/frachtdiebstaehle-steigen-eu-weit-419616)
sind.
" Ladungsdiebstahl stellt eine ernstzunehmende Bedrohung für die
Lieferkettensicherheit, die Arbeitssituation von Fahrern und das Kundenvertrauen
dar - dennoch scheinen viele Flottenmanager das Problem nicht ausreichend zu
priorisieren ", sagt Fabian Seithel, Associate Vice President, Sales, EMEA bei
Geotab. " Während die Täter mit immer ausgefeilteren Methoden vorgehen, können
Transportunternehmen dem oft keine wirksamen Maßnahmen entgegensetzen - auch,
weil viele hohe Kosten befürchten. "
Die technologische Kluft wächst
Die vorliegende Studie zeigt eine wachsende Diskrepanz zwischen immer
raffinierteren Diebstählen und den Technologien, die Flotten zu ihrem Schutz
einsetzen. In Europa ist ein Anstieg technisch versierter Diebstähle (https://ww
w.munichre.com/specialty/global-markets-uk/en/insights/cargo-and-freight/cargo-t
heft-tactics-and-trends-report-2025.html) zu beobachten, der auch den Trend in
den Vereinigten Staaten widerspiegelt, dass Kriminelle zunehmend technologische
Schwachstellen ausnutzen, um herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen.
Die von Geotab befragten Flottenmanager identifizieren Risiken, die von
strategischem Diebstahl über Betrug und Täuschung bis hin zu Diebstahl durch
Insider und Straßenraub reichen. Dennoch wird keine einzige
Sicherheitstechnologie konsequent in großem Maßstab in europäischen Flotten
eingesetzt.
Während der Einsatz von Kameras europaweit mit 27 Prozent die am häufigsten
genannte Präventionsmaßnahme ist, bleibt die Akzeptanz anderer bewährter
Instrumente wie Echtzeit-Trailer-Tracking, sensorgestützte Warnmeldungen und
verifizierte Fahreridentifizierung vergleichsweise gering. Diese mangelnde
Nutzung wird durch die Strategien der Flottenbetreiber noch verstärkt: 22
Prozent der Befragten (in Deutschland wie auch in Europa) geben an, dass sie
sich ausschließlich auf ihren Versicherungsschutz verlassen, um Verluste durch
Ladungsdiebstahl zu decken. Das deutet auf einen reaktiven Ansatz hin, bei dem
die Erstattung Vorrang vor Prävention und Wiederbeschaffung hat. Dadurch bleiben
Fahrer, Kunden und Lieferketten ungeschützt und Kosten werden letztlich
nachgelagert an die Kunden weitergegeben, beispielsweise durch höhere
Versicherungsprämien und Produktpreise.
Nachlässigkeit verschleiert Risiken
Trotz hoher Fallzahlen und eindeutigen betrieblichen Auswirkungen zeigen die
Umfrageergebnisse keinen klaren Konsens hinsichtlich Präventions-,
Wiederherstellungs- oder Strafverfolgungsstrategien. Größere Flotten melden mehr
Vorfälle, äußern jedoch oft weniger Besorgnis, was den zentralen Widerspruch der
Umfrage zusätzlich verstärkt.
" Sinkende Wachsamkeit und fragmentierte Sicherheitsansätze schaffen blinde
Flecken. Das ist aktuell ein großes Problem, da Ladungsdiebstahl immer
organisierter und grenzüberschreitend ausgeführt wird ", fügt Seithel hinzu. "
Wir gehen davon aus, dass die Zahlen auch 2026 weiter steigen, da kriminelle
Netzwerke aktiver werden. Diese Entwicklung trifft eine Branche, die mit
sinkenden Margen und verstärkten Kontrollen von Versicherern und
Aufsichtsbehörden zu kämpfen hat. Flottenunternehmen, die es jetzt nicht
schaffen, reaktive Sicherheitsstrategien hinter sich zu lassen und zu einem
datenbasierten Ansatz überzugehen, riskieren höhere Verluste und mehr
Betriebsunterbrechungen. Investitionen in zeitgemäße Sicherheitstechnologie und
Fahrertraining sind heute elementar, um Lieferketten zu schützen, Fahrer im
Unternehmen zu halten und Folgekosten zu reduzieren, die letztlich die Kunden
treffen. "
Weitere Erkenntnisse aus der Umfrage finden Sie im Geotab-Whitepaper ' Securing
the Supply Chain: A 2026 Blueprint For Countering Smarter Theft ', das hier
verfügbar ist: https://www.geotab.com/resources/ebook/securing-the-supply-chain/
* Methodik
Geotab beauftragte Opinion Matters mit der Befragung von 3.501 Fachleuten (im
Alter von 17+), die für den Betrieb oder die Verwaltung einer Flotte von LKWs
oder Transportern zuständig sind, in Großbritannien (500), Deutschland (500),
Frankreich (500), den Niederlanden (500), Irland (500), Italien (501) und
Spanien (500) zum Thema Ladungsdiebstahl. Die Daten wurden zwischen dem 1.
Oktober 2025 und dem 9. Oktober 2025 online erhoben.
Über Geotab
Geotab ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für vernetzte Fahrzeuge
und Asset-Management mit Hauptsitzen in Oakville, Ontario, und Atlanta, Georgia
USA. Unsere Mission ist es, die Welt sicherer, effizienter und nachhaltiger zu
machen. Wir nutzen fortschrittliche Datenanalysen und KI, um die Leistung und
den Betrieb von Fuhrparks zu transformieren, Kosten zu senken und Effizienz zu
steigern. Unterstützt von führenden Expertinnen und Experten aus den Bereichen
Datenwissenschaft und Ingenieurwesen bedienen wir rund 100.000 Kundinnen und
Kunden weltweit und verarbeiten täglich 100 Milliarden Datenpunkte von mehr als
5 Millionen Fahrzeugen. Fortune-500-Unternehmen, mittelständische Fuhrparks und
die größten Flotten des öffentlichen Sektors der Welt, einschließlich der
US-Bundesregierung, vertrauen auf Geotab. Wir verpflichten uns der
Datensicherheit und dem Datenschutz und verfügen über FIPS 140-3- und
FedRAMP-Zulassungen. Unsere offene Plattform, unser Ökosystem aus herausragenden
Partnern und der Geotab Marketplace bieten Hunderte von fuhrparkfertigen
Lösungen von Drittanbietern. Dieses Jahr feiern wir 25 Jahre Innovation.
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GEOTAB und GEOTAB MARKETPLACE sind eingetragene Warenzeichen von Geotab Inc. in
Kanada, den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.
Pressekontakt:
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Charlotte Duda
+49 171 422 37 15
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OTS: Geotab
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