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Straubing (ots) - Die am Freitag veröffentlichten Zahlen der Kriminalstatistik
sollten ein Alarmsignal sein: Die Gewalt gegen Lehrer in Deutschland nimmt zu.
Die Zahl von rund 1.300 Opfern einfacher Körperverletzung ist noch einmal
deutlich höher als in den vergangenen zehn Jahren. Und das sind nur die Fälle,
in denen Lehrer direkt in ihrer Rolle als Pädagogen innerhalb des Schulkontexts
angegangen werden. Das schockiert umso mehr, als gerade Bildungseinrichtungen
geschützte Räume sein müssten, wo junge Leute intellektuell wachsen, statt ihren
wie auch immer begründeten Frust auszulassen. Gewalt in Schulen hat
vielschichtige Gründe und bedarf differenzierter Lösungen. Aber auch ein Schluss
sollte erlaubt sein: Härtere Strafen dürfen kein Tabu sein.
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