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Familienunternehmer-Präsidentin wirft Kanzler Merz Führungsschwäche vor / Marie-Christine Ostermann fordert harten Kurswechsel in der deutschen Wirtschaftspolitik

12.04.2026 03:06 Uhr Neue Osnabrücker Zeitung

Osnabrück (ots) - Angesichts stagnierenden Wachstums und sinkender Investitionen hat die Präsidentin des Verbandes Die Familienunternehmer, Marie-Christine Ostermann, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu einem entschlosseneren Handeln gegen den wirtschaftlichen Niedergang aufgefordert.

Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Ostermann: "Ich erwarte von ihm, dass er mehr führt und dass er sich jetzt auch gegenüber seinem Koalitionspartner durchsetzt."

Die Unternehmerin betonte, dass der Kanzler zwar die Wirtschaft verstehe, sie sich trotzdem fragt, was diese Regierung erreichen möchte. Zudem forderte sie strukturelle Reformen: "Die Lohnzusatzkosten sind ein sehr wichtiger Faktor für die Unternehmen. Die explodieren Richtung 45 Prozent, die sollten aber wieder Richtung 40 Prozent gehen. Die müssen sinken. Dafür braucht es aber beispielsweise eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung, eine Abschaffung der Frühverrentung." Außerdem fordert sie Entlastungen bei den Kosten für Energie und Sozialversicherungen sowie bei den Steuern und im Bereich Bürokratie. Der Spitzensteuersatz sollte laut der Unternehmerin erst ab 100.000 Euro greifen.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58964/6253448 OTS: Neue Osnabrücker Zeitung


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Neue Osnabrücker Zeitung
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