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Bodenseekreis (ots) - Friedrichshafen
Betrunken auf E-Scooter unterwegs
Deutlich alkoholisiert war eine 40-jährige E-Scooter-Fahrerin, die einer Streife
der Bundespolizei am Neujahrsabend im Stadtgebiet durch ihre unsichere Fahrweise
mit deutlichen Schlangenlinien auffiel. Im Rahmen der folgenden Kontrolle, zu
der Beamte des Polizeireviers Friedrichshafen hinzugezogen wurden, ergab ein bei
der Frau durchgeführter Vortest einen Atemalkoholwert von rund 2,1 Promille. Die
40-Jährige musste sich daraufhin in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnehmen
lassen und durfte ihre Fahrt nicht mehr fortsetzen. Sie gelangt nun wegen
Trunkenheit im Straßenverkehr zur Anzeige.
Friedrichshafen
Bei Jugendschutzkontrolle Böller sichergestellt
Nachdem er mehrere Böller mitführte, obwohl er das dafür erforderliche
Mindestalter noch nicht hatte, musste ein 12-Jähriger am frühen Silvesterabend
die Pyrotechnik abgeben. Eine Gruppe Jugendliche war gegen 18.15 Uhr einer
Streifenwagenbesatzung beim Bodenseecenter aufgefallen, wie sie auf dem
Parkplatz eines Schnellrestaurants einen Böller zündeten. Bei der folgenden
Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 12-Jährige weitere
Feuerwerkskörper mitführte, deren Verwendung erst ab 18 Jahren gestattet ist. Er
musste die Gegenstände daher abgeben und wurde einer Erziehungsberechtigten
überstellt, die die Einbehaltung der Böller befürwortete.
Neukirch
Pkw ausgebrannt
Möglicherweise aufgrund eines Böllers ist am Neujahrsnachmittag ein Pkw auf dem
Parkplatz eines Firmengeländes in der Hüttenseestraße ausgebrannt. Den ersten
Erkenntnissen zufolge könnte ein pyrotechnischer Gegenstand in das abgemeldete
und teils unverschlossene Fahrzeug geworfen worden sein, woraufhin es gegen
15.15 Uhr in Brand geriet und trotz eines schnellen Einsatzes der Feuerwehr
ausbrannte. Der Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Ein möglicher
Tatverdacht richtet sich gegen drei Kinder oder Jugendliche, die unmittelbar
zuvor in der Nähe beobachtet wurden. Die polizeilichen Ermittlungen hierzu
dauern an.
Überlingen
Altkleidercontainer abgebrannt
Am frühen Freitagmorgen ist auf dem Gelände eines Einkaufszentrums in der
Nußdorfer Straße ein Altkleidercontainer ausgebrannt. Kurz nach 0.30 Uhr
bemerkte eine Streifenwagenbesatzung die Flammen und alarmierte die Feuerwehr.
Diese löschte den Behälter, an dem ein Sachschaden von rund 700 Euro entstand.
Die genaue Brandursache ist derzeit unbekannt, es wird aber nicht
ausgeschlossen, dass vor dem Container aufgefundene Pyrotechnik damit im
Zusammenhang stehen könnte.
Überlingen
Nach Auseinandersetzung leicht verletzt
Leicht verletzt wurde ein 19-Jähriger nach einer tätlichen Auseinandersetzung
mit seinem 20-jährigen Kontrahenten am Neujahrstag gegen 9.45 Uhr beim
Busbahnhof an der Zimmerwiese. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge sei der
Jüngere vom Älteren in den Schwitzkasten genommen und wiederholt geschlagen
worden. Erst nach mehrfacher Intervention eines Zeugen habe der 20-Jährige
schließlich von dem 19-Jährigen abgelassen und sich noch vor Eintreffen der
alarmierten Polizei entfernt. Der Leichtverletzte wurde vom Rettungsdienst zur
weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den 20-Jährigen, der
namentlich bekannt ist, wird nun wegen Körperverletzung ermittelt. Der Grund der
Auseinandersetzung ist derzeit noch unklar und ebenfalls Gegenstand der
Ermittlungen.
Frickingen
Pkw durch Pyrotechnik beschädigt - Zeugen gesucht
Nachdem in der Silvesternacht in der Bahnhofstraße ein Pkw mutmaßlich durch
einen fehlgeleiteten Feuerwerkskörper beschädigt worden ist, ermittelt die
Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung und sucht Zeugen.
Kurz vor 0.30 Uhr wurde das Fahrzeug durch einen brennenden Gegenstand im
Bereich der vorderen linken Seite entzündet, sodass ein Sachschaden am Reifen,
dem Kotflügel und der Windschutzscheibe entstand. Die Schadenshöhe wird auf rund
5.000 Euro geschätzt. Aufgrund von gefundenen Teilen wird Pyrotechnik als
mutmaßlicher Brandauslöser angenommen. Nachdem von Zeugen eine Gruppe
Jugendlicher kurz vor der Brandentstehung in der Nähe wahrgenommen wurde, sucht
die Polizei nun Personen, die Hinweise zur Identität dieser Personen geben oder
weitere Angaben zum genauen Geschehensablauf machen können. Ob die Gruppe
tatsächlich mit dem Brandausbruch in Verbindung steht, bedarf der Klärung.
Sachdienliche Hinweise werden ans Polizeirevier Überlingen unter Tel.
07551/804-0 erbeten.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Ravensburg
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Oliver Weißflog
Telefon: 0751 803-1010
E-Mail: ravensburg.pp.pressestelle@polizei.bwl.de
https://www.polizei-ravensburg.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/138081/6189284
OTS: Polizeipräsidium Ravensburg
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