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Soest (ots) - Am Mittwochabend, 07.01.2026, gegen 19:00 Uhr, wurde auf dem
Autobahnparkplatz "Röllingser Graben" an der Bundesautobahn A44 durch Kräfte des
Zolls Bielefeld ein Fahrzeug kontrolliert. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um
einen Ford Transit mit polnischem Kennzeichen.
Im Rahmen der Kontrolle überprüften die Zollbeamten die Ladefläche des
Fahrzeugs. Dort befanden sich zahlreiche Umzugskartons, in denen sich
augenscheinlich Betäubungsmittel sowie mehrere Kanister mit einer bislang
unbekannten Flüssigkeit befanden. Aufgrund dieses Fundes wurde die Polizei zur
Unterstützung bzw. zuständigkeitshalber hinzugezogen.
Ein Funkstreifenwagen der Polizei begab sich daraufhin zum Kontrollort und
stellte die aufgefundenen Gegenstände sicher. Nach anschließender Auswertung und
Wägung ergab sich, dass es sich um insgesamt rund 59 Kilogramm Marihuana
handelte. Zudem wurden drei Kanister mit einer Gesamtmenge von etwa 50 Litern
Flüssigkeit sichergestellt, bei der es sich vermutlich um synthetische
Cannabinoide handelt.
Als Tatverdächtige gelten zwei rumänische Staatsangehörige: ein 40-jähriger Mann
sowie eine 46-jährige Frau, beide wohnhaft in Halle (Saale). Das Fahrzeug, die
Betäubungsmittel sowie die Flüssigkeit wurden sichergestellt. Die beiden
Beschuldigten wurden einem Haftrichter vorgeführt und befinden sich derzeit in
Untersuchungshaft.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurden an den Wohnanschriften der
Beschuldigten in Halle (Saale) Durchsuchungen durch Kräfte der Polizei
Sachsen-Anhalt durchgeführt. Diese verliefen ohne weitere Auffälligkeiten;
zusätzliche Beweismittel konnten nicht aufgefunden werden.
Derzeit geht die Polizei von einem Verkaufswert von mindestens einer halben
Million Euro aus.
Beide Beschuldigte sind bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Nach
aktuellem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass sie vermutlich als
Kuriere eingesetzt wurden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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