|
Darmstadt / Frankfurt am Main / Kreis Groß-Gerau (ots) - Gemeinsame
Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt, des Zollfahndungsamts
Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main vom 16.01.2026
Insgesamt 220 Kilogramm Kokain haben Ermittlerinnen und Ermittler der
Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamts Frankfurt
am Main und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main im Hamburger Hafen in enger
Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt und dem Zoll in Hamburg
sichergestellt. In der Folge wurden durch die Einsatzkräfte am 14.01.2026
insgesamt sechs Tatverdächtige vorläufig festgenommen.
Das Rauschgift wurde durch den Hamburger Zoll bereits zu Jahresbeginn in einem
Seecontainer aus Brasilien nach einem Hinweis ausländischer Zollbehörden im
Hafen festgestellt. Dieser hatte über 25 Tonnen Spachtelmasse in Eimern geladen,
in denen die Betäubungsmittel geschmuggelt waren. Da die Sendung an eine im
Rhein-Main-Gebiet ansässige Firma adressiert war, übernahm die GER Frankfurt am
Main und die Staatsanwaltschaft Darmstadt die weiteren Ermittlungen, in deren
Zug die Tatverdächtigen in den Fokus der Strafverfolgungsbehörden gerieten.
Die Ermittlerinnen und Ermittler von Polizei und Zoll nahmen am 14.01.2026,
unterstützt durch Spezialkräfte, insgesamt sechs Beschuldigte im Alter von 24
bis 56 Jahren im Landkreis Groß-Gerau und in Frankfurt vorläufig fest. Ihnen
wird die bandenmäßige unerlaubte Einfuhr von und das bandenmäßige illegale
Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.
Bei anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen von insgesamt sieben Wohn- und
Geschäftsräumen im Kreis Groß-Gerau, Dortmund und Frankfurt, wurden zahlreiche
Mobiltelefone, diverse Dokumente und 4.000, - Euro Bargeld durch die
Einsatzkräfte sichergestellt. Neben der GER unterstützten das Hauptzollamt
Hamburg, das Zollfahndungsamt Hamburg sowie Spezialkräfte der Hessischen Polizei
und des Zolls die Maßnahmen.
Die Festgenommenen wurden im Laufe des 15.01.2026 der Haftrichterin des
Amtsgerichts Darmstadt vorgeführt, die für fünf der Beschuldigten Haftbefehl
erließ. Ein weiterer Beschuldigter wurde auf freien Fuß gesetzt. Aufgrund der
laufenden Ermittlungen werden derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt.
Zusatzinformationen
Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Frankfurt am Main wurde im
Jahr 1980 als Zusammenschluss von Ermittlern des Zollfahndungsamtes Frankfurt am
Main und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main gegründet. Ziel der GER
Frankfurt ist die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität.
Als Expertendienststelle führt die GER Frankfurt am Main besonders umfangreiche
Ermittlungsverfahren im Bereich der schweren und organisierten Kriminalität mit
dem Schwerpunkt Rauschgiftdelikte.
Rückfragen bitte an:
Zollfahndungsamt Frankfurt am Main
Pressesprecherin
Carina Orth
Telefon: 069/50775-133
E-Mail: presse@zfaf.bund.de
www.zoll.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/116258/6197736
OTS: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main
|