|
Hersfeld-Rotenburg (ots) - Zigarettenautomat gesprengt
Nentershausen. Mehrere Anwohner wurden am Montagmorgen (19.01.), gegen 3 Uhr,
durch einen lauten Knall in der Kasseler Straße auf die Zerstörung eines
Zigarettenautomaten aufmerksam. Mindestens zwei Personen entfernten sich
daraufhin fußläufig in unbekannte Richtung. Nach ersten Erkenntnissen haben
diese den dortigen Zigarettenautomaten gesprengt und hierdurch rund 4.000 Euro
Sachschaden verursacht. Ob etwas entwendet wurde, ist derzeit noch unklar.
Hinweise bitte an die Polizeistation Rotenburg a. d. Fulda unter Telefon
06623/937-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter
www.polizei.hessen.de.
Einbruch in Einfamilienhäuser
Niederaula. Unbekannte verschafften sich zwischen Samstagvormittag (17.01.) und
Sonntagvormittag (18.01.) gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus im
Falkenweg. Die Langfinger durchsuchten die Räumlichkeiten und flüchteten mit
Schmuck und Bargeld in unbekannte Richtung. Ebenfalls am Samstag war zwischen
14.55 Uhr und 19.10 Uhr ein weiteres Einfamilienhaus in der gleichen Straße Ziel
Unbekannter. Auch hier wurden die Räumlichkeiten durchsucht und Bargeld
entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich in beiden Fällen auf eine
Höhe von schätzungsweise 800 Euro. Ob die Taten miteinander in Verbindung
stehen, müssen die weiteren Ermittlungen klären. Hinweise bitte an die
Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, jede andere
Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Kennzeichen entwendet
Hohenroda. Von einem BMW 118i entwendeten Unbekannte zwischen Samstagabend
(17.01.) und Sonntagmorgen (18.01.) die beiden amtlichen Kennzeichen "HEF-VD
55". Das Fahrzeug stand zum Tatzeitpunkt in der Meisenstraße in Ransbach.
Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0,
jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter
www.polizei.hessen.de.
66-Jährige wird Opfer von Love-Scammern
Bebra. Eine 66-jährige Frau aus Bebra ist Opfer von dreisten Betrügern geworden.
Über die Social-Media-Plattform Instagram erhielt sie Kontakt zu einer ihr
unbekannten Person und fiel auf die Masche des sogenannten "Love-Scammings"
herein. Binnen zwei Wochen kaufte die Frau Gutschein-Coupons im Wert von
schätzungsweise 1.200 Euro und ließ diese dem Unbekannten zukommen. Erst als
weitere Geldforderungen kamen fiel der Betrug auf und die Frau erstattete
Anzeige bei der Polizei.
Die Masche der vorgetäuschten Liebe
Das Love- oder Romance-Scamming ist besonders perfide, da es für die Opfer mit
hohem emotionalem Stress verbunden ist. In Online-Partnerbörsen oder auch in
sozialen Netzwerken sind die Scammerinnen und Scammer auf der Suche nach
potenziellen Opfern - und zwar einzig und allein mit dem Ziel, ihnen das Geld
aus der Tasche zu ziehen.
Die Schwindler geben sich zumeist als attraktive Männer oder Frauen jüngeren
Alters aus und erwecken durch das Übersenden von Bildern und Videos in hübscher
Aufmachung - mit leichter oder autoritärer Kleidung - bei Ihren Opfern den
Eindruck, es handle sich um eine tatsächlich existente Person. Weit gefehlt, die
Person auf dem Bildmaterial ist definitiv nicht diejenige, die mit ihnen textet.
Daher kommt es auch nie zu einem persönlichen Treffen.
Um eine Vertrauensbasis zu schaffen, überhäufen Scammerinnen und Scammer ihre
Opfer bereits früh und über einen langen Zeitraum hinweg mit Komplimenten und
überschwänglichen Liebesbekundungen. Nicht selten dauern solche Phasen mehrere
Wochen oder Monate an, bis schließlich die ersten finanziellen Notlagen
vorgetäuscht und Bitten um Überweisungen von Geldbeträgen folgen. Und viele
Leidtragende zahlen auch, schließlich sind sie zu diesem Zeitpunkt schon von
ihrer Internet-Partnerin oder ihrem Internet-Partner emotional abhängig.
Bestehen die Betroffenen doch auf eine persönliche Geldübergabe, geben die
vermeintlichen Liebhaberinnen und Liebhaber an, verhindert zu sein und schicken
angebliche Vertrauenspersonen, die das Geld in Empfang nehmen und überbringen
sollen.
Folgen, wie Rückzug aus der Gesellschaft und Schamgefühl bieten Betrügern eine
Plattform. Sprechen Sie offen über das Geschehene, jeder kann Opfer werden.
Scheuen Sie sich nicht die Polizei zu verständigen, wenn Sie Zweifel haben oder
bereits auf einen Betrug reingefallen sind. Die Polizei wird Ihnen mit Rat und
Tat zur Seite stehen.
So erkennen Sie Love-Scammer:
- Die erste Kontaktaufnahme findet über soziale Medien oder
Dating-Plattformen statt.
- Die meisten Betrüger kommunizieren in gutem Englisch oder
Deutsch.
- Während männliche Scammer auf Bildern oft Uniformen tragen,
locken die weiblichen Scammer mit einem attraktiven
Erscheinungsbild mit leichter Bekleidung.
- Scammer überhäufen ihre Opfer bereits früh mit Komplimenten und
überschwänglichen Liebesbekundungen.
Sie haben den Verdacht, Opfer geworden zu sein? Das können Sie tun:
- IGNORIEREN: Gehen Sie nicht auf die Forderung ein und überweisen
Sie auf keinen Fall Geld.
- SICHERN: Speichern Sie alle Mails und Chat-Texte als Beweis.
- HILFE HOLEN: Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
- BLOCKIEREN: Brechen Sie jeglichen Kontakt ab.
Julissa Sauermann
Kontakt:
Polizeipräsidium Osthessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Severingstraße 1-7, 36041 Fulda
Telefon: 0661 / 105-1099
E-Mail: poea.ppoh@polizei.hessen.de
(nur Mo. bis. Fr. - tagsüber)
Zentrale Erreichbarkeit:
Telefon: 0661 / 105-0
X: https://X.com/polizei_oh
Instagram: https://instagram.com/polizei_oh
Facebook: https://www.facebook.com/PolizeiOsthessen/
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCUGcNYNkgEozGyLACRu7Khw
Homepage: https://ppoh.polizei.hessen.de/Startseite/
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/43558/6199031
OTS: Polizeipräsidium Osthessen
|