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Rhein-Neckar-Kreis (ots) - Wie bereits berichtet
(https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6199444), verursachte ein
Autofahrer Montagmittag auf der Autobahn 6 von Mannheim kommend in Fahrtrichtung
Heilbronn mehrere Unfälle.
Der 39-jährige Autofahrer war gegen 12:30 Uhr mit einem Citroen auf der Autobahn
unterwegs, als er zwischen den Anschlussstellen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim
mindestens fünf Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller touchierte und dadurch
beschädigte. Er setzte seine Fahrten mit waghalsigen Fahrmanövern fort, pendelte
dabei zwischen den unterschiedlichen Fahrspuren hin und her und missachtete
zudem mehrere Verkehrsregeln. Zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Süd und
Sinsheim-Steinsfurt kollidierte der Citroen-Fahrer schließlich mit dem LKW eines
48-Jährigen, der auf dem rechten der drei Fahrstreifen unterwegs war. Das Auto
des Unfallverursachers war anschließend nicht mehr fahrbereit.
Kurz darauf verließ der Mann sein Auto und versuchte, von der Unfallstelle zu
flüchten. Er stieg in einen unbesetzten Volvo eines Zeugen und versuchte, seine
Fahrt mit diesem fortzusetzen, was ihm jedoch misslang. Außerdem hatte er noch
versucht, in die Fahrerkabine eines LKW zu gelangen, welcher sich in
Schrittgeschwindigkeit an der Unfallstelle vorbeibewegte.
Durch eine alarmierte Streife des Polizeireviers Sinsheim konnte der 39-Jährige
vor Ort vorläufig festgenommen werden. Wie sich im Rahmen der Kontrolle
herausstellte, stand der Mann mutmaßlich unter dem Einfluss von Drogen und
Alkohol und befand sich nach aktuellen Erkenntnissen außerdem in einem
psychischen Ausnahmezustand. Bei der Festnahme leistete er Widerstand gegen die
eingesetzten Polizeikräfte und versuchte, diese zu treten und zu schlagen.
Er wurde zunächst in ein Polizeirevier gebracht, wo ihm Blutproben abgenommen
wurden. Auch sein Führerschein wurde einbehalten. Zudem zeigte sich der
39-Jährige wiederholt aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten. Er wurde
nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Fachklinik
gebracht und muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs
verantworten.
Bisherigen Ermittlungen zufolge wurde durch die Kollisionen niemand verletzt.
Die Höhe des entstandenen Gesamtsachschadens kann derzeit noch nicht beziffert
werden.
Zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Süd und Sinsheim-Steinsfurt ergaben sich
aufgrund des Verkehrsunfalls zeitweise Verkehrsbeeinträchtigungen. Der
Fahrzeugverkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Nach Abschluss der
Reinigungsarbeiten sowie der Abschleppmaßnahme wurde die Teilsperrung gegen
14:40 Uhr wieder aufgehoben.
Die Autobahnpolizei Walldorf des Verkehrsdienstes Heidelberg hat die
Unfallermittlungen aufgenommen und sucht Personen, die sachdienliche Hinweise zu
dem Vorfall mitteilen können. Auch Personen, die durch die Fahrweise des
Verursachers gefährdet oder sogar geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter
der Telefonnummer 06227 35826-0 zu melden.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Celina-Marie Petersen
Telefon: 0621 174-1111
E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6200050
OTS: Polizeipräsidium Mannheim
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