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Kiefersfelden / Rosenheim / Bernau (ots) - Die Rosenheimer Bundespolizei hat am
Mittwoch (21. Januar) bei Grenzkontrollen auf Höhe Kiefersfelden zwei gesuchte
Männer festgenommen. Beide mussten ins Gefängnis - der eine wegen Vergewaltigung
und sexueller Nötigung, der andere wegen zwei Diebstahlsfällen.
Für die Dauer von 469 Tagen muss der verurteilte Vergewaltiger in Haft. Der
Slowake war laut Haftbefehl der Berliner Staatsanwaltschaft flüchtig. Gegen den
Mann hatte das Landgericht Berlin 2021 einen dreieinhalbjährigen Freiheitsentzug
verhängt. Er hat demnach noch eine Restfreiheitsstrafe von über eineinviertel
Jahren zu verbüßen. Aufgegriffen wurde der 46-Jährige von der Bundespolizei bei
Grenzkontrollen in einem internationalen Reisezug auf Höhe Kiefersfelden. Beim
Halt am Bahnhof in Rosenheim musste er den Zug verlassen und den Beamten zur
örtlichen Dienststelle folgen. Von dort aus wurde er in die
Justizvollzugsanstalt Bernau gebracht.
Wegen zwei in den Jahren 2022 und 2023 begangenen Diebstählen hatten die
Amtsgerichte in Braunschweig und Hamburg einen Moldauer zu Geldstrafen von
zusammengerechnet rund 1.700 Euro einschließlich Verfahrenskosten verurteilt. Da
er seine Justizschulden bislang nicht beglichen hatte, wurde er per Haftbefehl
gesucht. Auch im Anschluss an seine Einreisekontrolle in einem slowakischen
Reisebus nahe Kiefersfelden war er nicht in der Lage, den geforderten Betrag zu
entrichten. Daher kamen für ihn nur noch die gerichtlich festgelegten
Ersatzfreiheitsstrafen von insgesamt rund 150 Tagen in Betracht. Die
Bundespolizisten nahmen den 25-Jährigen fest und lieferten ihn in die Bernauer
Haftanstalt ein.
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Dr. Rainer Scharf
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6202033
OTS: Bundespolizeidirektion München
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