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Giessen (ots) - Friedberg: Verkehrsdienst nimmt Winterreifen unter die Lupe
Der Regionale Verkehrsdienst Wetterau führte am Donnerstagvormittag (30.01.2026)
Verkehrskontrollen im Friedberger Stadtgebiet durch. Das Hauptaugenmerk der
Ordnungshüter lag dabei auf der Einhaltung der situativen Winterreifenpflicht.
Bei winterlichen Bedingungen stellten die Beamten dabei mehrerer Verstöße fest.
Neben mangelnder Ladungssicherung sowie Verstößen gegen die Gurtpflicht und
Sozialvorschriften, entsprach bei insgesamt sieben Autos die Bereifung nicht den
gesetzlichen Anforderungen. Die Polizisten nahmen dabei besonders die jeweilige
Kennzeichnung der Reifen unter die Lupe. Seit dem 1. Oktober 2024 reicht die
reine "M+S"-Kennzeichnung (Matsch und Schnee) auf den Reifen bei winterlichen
Straßenverhältnissen nicht mehr aus. Zulässig sind seit diesem Datum nur noch
Reifen, die durch das "Alpine"-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke)
gekennzeichnet sind. Hierdurch wird nachgewiesen, dass die Reifen spezifische
Mindestanforderungen an die Griffigkeit auf Schnee erfüllen. Bei den sieben
beanstandeten Fahrzeugen waren entweder Sommerreifen oder Reifen montiert, die
lediglich über die veraltete "M+S"-Kennzeichnung verfügten. Die Konsequenzen bei
Verstößen dieser Art richten sich nicht nur gegen die Fahrzeugführer, sondern
auch gegen die Halter. Gegen die Fahrer leiteten die Verkehrsexperten
Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, die ein Bußgeld von mindestens 60 EUR sowie
einen Punkt nach sich ziehen. Gemäß dem geltenden Bußgeldkatalog müssen Halter
mit einem Bußgeld in Höhe von 75 EUR und ebenfalls einem Punkt in Flensburg
rechnen, da sie die Inbetriebnahme des Fahrzeugs mit unzulässiger Bereifung
zugelassen haben.
Bad Vilbel: Einbruch in Wohnhaus
In der Bad Vilbeler Martin-Luther-Straße kam es am Donnerstagabend (29.01.2026)
zu einem Wohnungseinbruch. In der Zeit zwischen 19:00 Uhr und 22:25 Uhr drangen
Einbrecher durch die Terrassentür in ein Wohnhaus ein. Die Täter erbeuteten
dabei Schmuck. Zeugen, denen verdächtige Personen aufgefallen sind, werden
gebeten sich an die ermittelnde Kriminalpolizei in Friedberg zu wenden (Tel.:
06031 6010).
Tobias Schwarz, Pressesprecher
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