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München (ots) - Am Freitag (6. Februar) kam es im Zuständigkeitsbereich der
Bundespolizei zu mehreren Gewaltdelikten. Streifen der Bundespolizei waren vor
Ort und konnten schnell eingreifen. Ein Deutscher und ein Bulgare wurden dem
Haftrichter vorgeführt.
* Gewaltsame Auseinandersetzung im Ostbahnhof Bereits in der Nacht auf Freitag
stritten sich gegen 23:45 Uhr ein 32-Jähriger und ein 58-Jähriger, beide
deutsche Staatsbürger, am Haupteingang des Ostbahnhofs. Der Streit entwickelte
sich im weiteren Verlauf zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei schlug
der 32-jährige Wohnsitzlose seinem Kontrahenten ins Gesicht, der dadurch zu
Boden fiel. Bundespolizisten bemerkten den Vorfall und stellten die Beteiligten
vor Ort. Die Streife nahm die beiden Männer mit zum Revier. Ein freiwilliger
Atemalkoholtest ergab beim 32-Jährigen einen Wert von 2,02 Promille und beim
58-Jährigen einen Wert von 3,31 Promille. Der Angegriffene erlitt
augenscheinlich nur leichte Verletzungen im Gesicht, die ärztlich versorgt
wurden. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete für den Jüngeren eine
Haftrichtervorführung an. Der Haftrichter erließ gegen den Mann
Untersuchungshaftbefehl. Der 58-Jährige konnte nach Abschluss der polizeilichen
Maßnahmen die Dienststelle eigenständig verlassen. Gegen den 32-Jährigen
ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts der Körperverletzung.
** Tätlicher Angriff auf Bundes- und Landespolizisten Gegen 18:30 Uhr kam es
zwischen drei Männern am Bahnsteig 11 zu einem lautstarken Streit. Im Verlauf
des Streits kam es zu Tätlichkeiten zwischen einem 54-jährigen Rumänen und einem
38-jährigen Bulgaren. Zudem soll der 38-Jährige versucht haben, einen am Boden
liegenden 69-jährigen Deutschen zu treten. Eine Streife der Bundespolizei wurde
auf die Auseinandersetzung aufmerksam und schritt ein. Anschließend flüchtete
der in Deutschland wohnsitzlose Bulgare aus dem Hauptbahnhof. Einsatzkräfte des
Polizeipräsidiums München konnten den Mann im Nahbereich stellen, vorläufig
festnehmen und der Bundespolizei übergeben. Der Mann leistete gegen die
Festnahme sowie die Mitnahme zur Dienststelle Widerstand und verhielt sich
aggressiv. Während der Maßnahmen versuchte der Bulgare, die Einsatzkräfte zu
treten, und spuckte in deren Richtung. Dabei traf er einen Polizisten am Bein,
der dadurch nicht verletzt wurde. Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests
ergaben Werte von 1,49 Promille beim Bulgaren und 1,95 Promille beim Rumänen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde beim Angreifer eine
Blutentnahme sowie eine Vorführung beim Haftrichter angeordnet. Dieser setzte
den Tatverdächtigen auf freien Fuß. Die Bundespolizei ermittelt gegen den
Bulgaren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs, Widerstands und der
gefährlichen Körperverletzung. Der Rumäne muss sich ebenfalls wegen des
Verdachts der Körperverletzung verantworten.
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Tim Oberfrank
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Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
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gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
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Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .
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OTS: Bundespolizeidirektion München
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