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WSPI-OLD: Fund von Weltkriegsmunition im Emder Hafen (FOTO)

26.02.2026 20:40 Uhr Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg

Emden (ots) - Am Donnerstagnachmittag kam es bei Umladearbeiten von Stein- und Erdmaterial von der Baustelle im Emder Außenhafen (Emspiererweiterung) im Emder Binnenhafen, in Höhe der EVAG-Terminal II, zu einem Fund von Munitionsrestbeständen aus dem 2. Weltkrieg. Es handelte sich dabei Brandmunition, die mit weißen Phosphor bestückt war. Das Stein- und Erdmaterial sollte am späten Nachmittag am Terminal 2 umgeladen werden. Der bordeigene Bagger der Arbeitsfahrzeuges hat dabei das Stein- und Erdgemisch unbewusst mit der Munition vom Schiff auf die Pier abgeladen. Dabei haben sich Restbestände des weißen Phosphors an der Luft entzündet. Glücklicherweise sind hierbei keine Personen verletzt worden und auch keine Schäden am Bagger entstanden. Die Wasserschutzpolizei Emden, die Emder Feuerwehr, Niedersachsen Ports sowie Mitarbeiter der Emder Umweltbehörde waren vor Ort. Die Entladearbeiten wurden auf Anraten des zugeschalteten Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) vorerst eingestellt und werden mit fachkundigen Personal am Montag fortgesetzt. Die Restbestände der Brandmunition werden vom KBD noch am heutigen Tag beseitigt. Eine Gefahr für Personen kann ausgeschlossen werden, da es sich bei dem Ereignisort um einen für die Öffentlichkeit abgesperrten Bereich handelt.

Rückfragen bitte an:

Wasserschutzpolizeiinspektion Pressestelle Telefon: +49 441 95065 104 Mobil: +49 170 3371986 E-Mail: pressestelle@wspi.polizei.niedersachsen.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/119277/6224994 OTS: Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg
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