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Emden (ots) - Am Donnerstagnachmittag kam es bei Umladearbeiten von Stein- und
Erdmaterial von der Baustelle im Emder Außenhafen (Emspiererweiterung) im Emder
Binnenhafen, in Höhe der EVAG-Terminal II, zu einem Fund von
Munitionsrestbeständen aus dem 2. Weltkrieg. Es handelte sich dabei
Brandmunition, die mit weißen Phosphor bestückt war. Das Stein- und Erdmaterial
sollte am späten Nachmittag am Terminal 2 umgeladen werden. Der bordeigene
Bagger der Arbeitsfahrzeuges hat dabei das Stein- und Erdgemisch unbewusst mit
der Munition vom Schiff auf die Pier abgeladen. Dabei haben sich Restbestände
des weißen Phosphors an der Luft entzündet. Glücklicherweise sind hierbei keine
Personen verletzt worden und auch keine Schäden am Bagger entstanden. Die
Wasserschutzpolizei Emden, die Emder Feuerwehr, Niedersachsen Ports sowie
Mitarbeiter der Emder Umweltbehörde waren vor Ort. Die Entladearbeiten wurden
auf Anraten des zugeschalteten Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) vorerst
eingestellt und werden mit fachkundigen Personal am Montag fortgesetzt. Die
Restbestände der Brandmunition werden vom KBD noch am heutigen Tag beseitigt.
Eine Gefahr für Personen kann ausgeschlossen werden, da es sich bei dem
Ereignisort um einen für die Öffentlichkeit abgesperrten Bereich handelt.
Rückfragen bitte an:
Wasserschutzpolizeiinspektion
Pressestelle
Telefon: +49 441 95065 104
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OTS: Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg
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