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Braunschweig (ots) - Auch im Jahr 2025 setzten sich die 224 Beschäftigten (Stand
31.12.2025) der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts (HZA)
Braunschweig täglich für den Schutz der Sozialsysteme und staatlichen Einnahmen
sowie für faire Wettbewerbs- und Arbeitsbedingungen ein. Organisatorisch
gliedert sich die FKS in das Sachgebiet E (Prüfungen und Ermittlungen) sowie das
Fachgebiet 1 des Sachgebiets F (Ahndung). Von den Standorten Braunschweig,
Göttingen und Hildesheim aus überprüften die Zöllnerinnen und Zöllner im
vergangenen Jahr insgesamt 9.277 Personen bei 606 Arbeitgeber.
Im letzten Jahr konnte die FKS des HZA Braunschweig 4.091 Ermittlungsverfahren
wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten einleiten. Die Verfahren ergaben sich
unter anderem aus den Prüfungen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
(SchwarzArbG) sowie aus dem automatischen Datenabgleich von Leistungsempfängern
mit den Beschäftigtendaten (DALEB), bei dem die Bundesagentur für Arbeit und die
zugelassenen kommunalen Träger Personen überprüfen, die Leistungen nach dem
Sozialgesetzbuch beziehen. 3.686 Ermittlungsverfahren konnten im Jahr 2025
abgeschlossen werden, weitere Verfahren dauern noch an. Die dabei festgestellten
Schadenssummen für die Sozialkassen belaufen sich auf insgesamt 4.633.508 Euro.
Auch bei den Sanktionen zeigt sich eine deutliche Steigerung gegenüber dem
Vorjahr: Die im Jahr 2025 erwirkten Geldstrafen summierten sich auf 732.230 Euro
(2024: 596.305 Euro). Zusätzlich wurden von den Gerichten 246 Monate
Freiheitsstrafe verhängt. Bei Geldbußen, Verwarnungsgeldern sowie Einziehungs-
und Verfallbeträgen wurde mit insgesamt 1.225.298 Euro ebenfalls ein deutlicher
Anstieg verzeichnet (2024: 805.425 Euro) - ein deutliches Plus von mehr als 50
Prozent.
Die detaillierten Jahresergebnisse sind der beigefügten Anlage zu entnehmen.
Herr Oberregierungsrat Jens Bode, Leiter des Sachgebiets E beim HZA Braunschweig
unterstreicht die Ergebnisse mit den Worten: "Unsere Arbeit wird zunehmend durch
einen klar risikoorientierten Ansatz geprägt. Anstelle rein quantitativer
Vorgaben steht heute die Qualität der Prüfungen im Vordergrund. Wir
konzentrieren uns gezielt auf Betriebe, bei denen aufgrund vorheriger Analysen
ein erhöhtes Risiko für Verstöße besteht. Dadurch setzen wir unsere personellen
Ressourcen effizienter ein und erzielen nachhaltigere Ermittlungserfolge. Die
gestiegene Zahl eingeleiteter und abgeschlossener Verfahren sowie die Höhe der
festgestellten Schadenssummen belegen, dass diese strategische Ausrichtung
greift und maßgeblich zur Stärkung fairer Wettbewerbsbedingungen beiträgt."
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Braunschweig
Stabsstelle Kommunikation
Davide De Matteis
Telefon: 0531/1291-1017
E-Mail: Presse.HZA-Braunschweig@zoll.bund.de
www.zoll.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/121224/6225111
OTS: Hauptzollamt Braunschweig
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